09:55 UhrGrönland kaufen? Trump-Regierung prüft Einmalzahlungen an Einwohner
Donald Trump gehört wohl zu den Menschen, die meinen, dass man mit Geld alles kaufen kann – auch Grönland: Um die Einwohnerinnen und Einwohner der großen Insel zu überzeugen, Teil der USA zu werden, sollen US-Regierungsvertreter laut Insidern auch die Möglichkeit von Einmalzahlungen an die Bevölkerung erörtert haben. Das sagten vier mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Da ist natürlich die spannende Frage, wie viel so ein „Land-Verkauf“ pro Person wert sein soll und auch da gaben die Informanten Auskunft: Demnach wurden Summen zwischen 10.000 und 100.000 Dollar pro Person diskutiert. Das entspräche einer Gesamtsumme von bis zu sechs Milliarden Dollar. Das Weiße Haus bestätigte, dass Präsident Donald Trump und seine Sicherheitsberater prüften, „wie ein potenzieller Kauf aussehen würde“. US-Außenminister Marco Rubio werde sich kommende Woche mit seinem dänischen Amtskollegen in Washington treffen, um über Grönland zu sprechen – Grönland ist zwar weitestgehend autonom, aber gehört zu Dänemark. Nur die grönländische Regierung hat ihre Haltung dazu bereits mehrfach deutlich bekundet – so Ministerpräsident Jens-Frederik Nielsen auch am vergangenen Sonntag: „Genug ist genug. Schluss mit den Annexionsfantasien.“
Ungefähr so stelle ich mir Donald Trump vor, wie er sagt: Grönland will ich haben! (Foto: picture alliance / Photoshot)
Und was denken die Grönländer? Umfragen zufolge wünscht sich eine überwältigende Mehrheit die Unabhängigkeit. Sie sind demnach zwar offen für eine Trennung von Dänemark, einen Anschluss an die USA lehnen sie jedoch ab. Wird das die Trump-Administration stoppen? Spätestens seit dem Angriff auf Venezuela und der Entführung von Staatschef Nicolas Maduro ist das wohl mehr als zweifelhaft. Und genau wie Venezuela verfügt Grönland über etwas, das US-Präsident Donald Trump interessiert: Rohstoffe.
09:26 UhrDeutsche Bahn stellt Zugverkehr im Großraum Hannover mindestens bis zum Mittag ein
Der gesamte Schienenverkehr im Großraum Hannover ist laut Deutscher Bahn bis mindestens heute Mittag eingestellt. Damit ist eines der wichtigsten Drehkreuze Deutschlands betroffen. Mehr Infos finden Sie hier.
09:21 UhrWintersturm: 380.000 Haushalte ohne Strom in Frankreich
Bislang kommen wir mit Sturmtief „Elli“ ganz gut aus in Deutschland. Anders im Nachbarland: In Frankreich sorgt „Goretti“, wie das Sturmtief dort genannt wird, für Chaos. Wie der französische Versorger Enedis mitteilt, fiel in rund 380.000 Haushalten der Strom aus, vor allem in der Normandie. Auch Haushalte in der Bretagne, der Picardie nördlich von Paris und der Region Île-de-France waren betroffen. Der französische Wetterdienst warnte im Vorfeld vor heftigen Sturmböen, insbesondere im Département Manche an der Küste des Ärmelkanals, wo die höchste Unwetterwarnstufe ausgerufen wurde.
09:00 UhrSchlagzeilen am Morgen
08:34 UhrSo sieht das verschneite Berlin aus dem All aus
Wie eine gigantische weiße Decke liegt der Schnee über Deutschland – und ist sogar aus dem All zu sehen. Hier haben wir mal ein Foto der europäischen Erdbeobachtungssatelliten aus dem Copernicus-Programm. Es zeigt das eingeschneite Berlin mal von ganz oben:
Die Aufnahme von Berlin im Schnee stammt vom 7. Januar 2026. (Foto: Satellitenfoto © Copernicus Sentinel Data 2025)
08:02 UhrD-Mark gefunden? Diese Strafen drohen bei Nichtabgabe
Auch rund ein Vierteljahrhundert nach der Euro-Einführung schlummern immer noch Millionen D-Mark in Schubladen und Verstecken. Bei der Bundesbank sind noch 185 Millionen D-Mark nicht zurückgegeben worden. Sie tauscht die Scheine und Münzen bis heute in Euro um. Rechtsexperte Arndt Kempgens erläutert, wie man bei einem solchen Schatzfund legal vorgehen sollte.
07:30 UhrWas heute wichtig wird
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Sind Sie gefühlt zugeschneit oder geht es bei Ihnen? Ich war überrascht beim Blick aus dem Fenster am Morgen, gar nicht so viel Schnee vorzufinden. Doch es ist mir sehr viel lieber, dass die Prognosen wohl zumindest teilweise nicht so eingetreten sind als dass ohne Vorwarnung ein Schneesturm über einen hereinbricht. Es ist auch ohne massenhaft Neuschnee trotzdem glatt und eisig kalt. Der Terminkalender hält heute das für uns bereit:
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender begrüßen ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Repräsentanten des öffentlichen Lebens zum Neujahrsempfang. Erstmals wird auch Friedrich Merz als Bundeskanzler zum Jahresanfang ins Schloss Bellevue kommen.
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Nach einer Klausurtagung zum Jahresauftakt stellt die Linksfraktion im Bundestag am Mittag ihre Schwerpunkte für die nächsten Monate vor. Topthemen für die Linke bleiben die Begrenzung von Mieten und Lebenshaltungskosten, aber auch die Gegenwehr gegen Rechtsextremismus.
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EU-Abstimmung über Handelsdeal: In Brüssel soll der Weg für den Abschluss des EU-Freihandelsabkommens mit den vier südamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay geebnet werden. Bei einem Treffen von Vertretern der EU-Staaten ist geplant, die Unterzeichnung und den Abschluss des Deals zu vereinbaren.
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Die Schweiz gedenkt mit einem nationalen Trauertag und einer Zeremonie der Opfer der Brandkatastrophe im Skiort Crans-Montana. Die Veranstaltung um 13.45 Uhr in der nahe gelegenen Gemeinde Martigny gilt nicht nur den 40 Toten, sondern auch den rund 120 großteils Schwerverletzten, wie es vom Kanton Wallis heißt.
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Prozess gegen „White Tiger“ beginnt: Vor dem Landgericht Hamburg muss sich ab heute der unter seinem Foren-Namen bekanntgewordene mutmaßliche Pädokriminelle verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 21-jährigen Deutsch-Iraner mehr als 200 Straftaten vor, darunter einen vollendeten und fünf versuchte Morde – mittelbar begangen im Internet.
Als Opfer werden über 30 Kinder und Jugendliche unter anderem aus Deutschland, England, Kanada und den USA benannt.
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Erster Anpfiff in der Bundesliga im neuen Jahr: Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund eröffnen heute in der Fußball-Bundesliga das Jahr 2026. Mit einem Sieg in der Begegnung, die um 20.30 Uhr (Sky und Sat.1) angepfiffen wird, würden die Dortmunder ihre Position als erster Bayern-Verfolger festigen.
Bei Fragen, Hinweisen und Kritik schicken Sie mir am besten wie gehabt eine Mail an: johanna.ohlau(at)ntv.de.
07:12 UhrTrump verrät: Sean „Diddy“ Combs bat mich um Begnadigung
Für verurteilte Kriminelle in den USA ist der Moment sozusagen günstig mit einem US-Präsidenten an der Spitze, der bereits mehrfach umstrittene Begnadigungen ausgesprochen hat – zuletzt für mehrere wegen Wirtschaftsverbrechen verurteilte Unternehmer. Auch der wegen Sexualstraftaten verurteilte US-Rapper Sean „Diddy“ Combs hat Donald Trump nach Angaben des US-Präsidenten um eine Begnadigung gebeten. Er habe nicht vor, der Bitte nachzukommen, sagte Trump in einem Interview der „New York Times“. Die Anfrage habe ihn in einem Brief erreicht.
Sean „P. Diddy“ Combs mit seiner früheren Freundin Cassie Ventura – die später gegen den Musiker klagte wegen sexuellen Missbrauchs und Vergewaltigung. (Foto: picture alliance / zz/NDZ/STAR MAX/IPx)
Combs war im Oktober in Zusammenhang mit Prostitution zu einer Gefängnisstrafe von vier Jahren und zwei Monaten sowie einer Geldstrafe verurteilt worden. Seine Anwälte haben Berufung eingelegt. Die Staatsanwaltschaft hat Combs vorgeworfen, über Jahre hinweg Frauen missbraucht, bedroht und genötigt zu haben, seine sexuellen Wünsche zu erfüllen. Besonders die Veröffentlichung eines Videos aus einer Überwachungskamera sorgte weltweit für Entsetzen. Darin ist zu sehen, wie der verurteilte Musiker seine damalige Freundin brutal in einem Hotel attackiert.
06:48 UhrICE-Beamte schießen erneut auf Menschen – Bandenmitglieder?
Nur kurz nach den tödlichen Schüssen der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis sorgt ein ähnlicher Zwischenfall mit zwei Verletzten für Spannungen in Portland: Nach Darstellung des US-Heimatschutzministeriums hielten Angehörige der Grenzschutzbehörde in dem neuen Fall ein Fahrzeug für eine gezielte Kontrolle an. Die Person am Steuer habe versucht, die Beamten zu überfahren, hieß es in einem Beitrag auf X. Einer der Beamten habe angeblich aus Selbstverteidigung einen Schuss abgegeben, während das Fahrzeug wegfuhr. Nach Angaben der Polizei von Portland wurden zwei Insassen des Wagens – ein Mann und eine Frau – danach mit Schussverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Zu ihrem Zustand gibt es bisher keine Angaben.
Das Heimatschutzministerium spricht von einer Verbindung der beiden zur venezolanischen Gang Tren de Aragua. Ob das so stimmt? US-Präsident Donald Trump verweist auf die Gruppe oft als eine Begründung für seine großangelegten Abschiebeaktionen. Angaben aus anderen Quellen zu den Verletzten gibt es bislang nicht.
06:17 UhrZwei Dutzend Lkw stecken im Schnee auf der A7 fest
Viel Neuschnee sorgt momentan nicht nur im Norden, sondern auch im Süden für Chaos: Etwa zwei Dutzend Lastwagen haben sich auf der schneebedeckten Autobahn 7 im Landkreis Bad Kissingen in Bayern festgefahren. Wie ein Polizeisprecher sagte, rückte in der vergangenen Nacht unter anderem das Technische Hilfswerk (THW) aus. Mit der Hilfe vom THW wurden die Lastkraftwagen angezogen – bis sie von selbst aus weiterfahren konnten. Inzwischen ist die Fahrbahn wieder frei.
05:50 UhrSchlagzeilen aus der Nacht