Sophie und Liam: Das sind die beliebtesten Vornamen 2025 in Essen. Jeweils 27 Familien gaben ihren Kindern den Namen Sophie und 33 den Namen Liam. Sophie belegte 2024 noch den zweiten Platz, Liam den fünften. Beide schafften es in diesem Jahr an die Spitze.

Den zweiten Platz belegt der Mädchenname Maria. 26 kleine Mädchen wurden so genannt. Im Vorjahr lag der Name noch auf dem dritten Platz. Bei den Jungen steht der Name Elias an zweiter Stelle – unverändert zum Vorjahr. 32 Familien nannten ihren neugeborenen Sohn so. Die Top-Vornamen aus den zwei vergangenen Jahren – Marie und Noah – rutschen nun jeweils auf den dritten Platz. 26 Mädchen erhielten den Namen Marie, 32 Jungen den Namen Noah.

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Das ist die offizielle Statistik der Stadt Essen. Zu erwähnen ist dennoch, dass Elias und Noah sich rein rechnerisch den zweiten Platz teilen. Die absoluten Zahlen sind recht niedrig und liegen auch eng beieinander. So gibt es viele Vornamen mit identischen Häufigkeiten.

Bei Namen mit unterschiedlichen Schreibweisen zählt jede Schreibweise einzeln. So gaben mehr als 50 Familien ihren Söhnen die Namen Mohammad, Mohamed, Mohamad, Mohamed, Muhammed und Muhammad. Damit würde der Name eigentlich, entgegen der offiziellen Statistik, auf Platz eins der vergebenen Jungennamen stehen. In der Statistik findet sich Mohammad aber erst auf Platz 17 der Liste.

Beliebte Vornamen: Ähnliche Klangmuster dominieren die Rangliste

Wie schon in dem Jahr davor, sind weiterhin Namen, die ähnlich klingen, sehr beliebt. So folgen ab Platz vier die Mädchennamen Lina (24), Emilia (20), Mila (19), Amira (16), Ayla (15), Sophia (15) und Ella (14). Bei den Jungen: Adam (31), Leon (26), Malik (25), Milan (24), Hamza (23), Omar (23) und Amir (22).

Einige Namen sind hingegen nicht mehr so gefragt. So rutscht zum Beispiel Maximilian von Platz 11 im Vorjahr auf Platz 41. In die Top Ten schaffen es auch Ali und Paul nicht mehr. Bei den Mädchen kommt der Vorname Emma 2025 nicht mehr in die Top Ten. Mia landet sogar auf Platz 54 – 2024 noch auf Platz fünf.

2978 der Kinder erhielten von ihren Eltern nur einen Vornamen, 1100 zwei und 82 drei. Eltern acht Neugeborener entschieden sich für mehr als drei Vornamen.

Eltern gaben auch ungewöhnliche Namen

Neben häufig vergebenen Namen, finden sich auch einige Exoten auf der Liste. So heißen kleine Mädchen Gift, Praisegod, Sultan und Diva. Kleine Jungen heißen Wolf, Yeremii, Raphael-Delight, Kevin-Andreas und Imanuel-Manolito-Kevin. Eher „alte“ Namen wurden auch vergeben – etwa Hedwig, Heike und Roswitha je einmal. Bei den Jungen findet sich Theodor (neunmal) und je einmal Werner, Ulrich und Reiner.

Im vergangen Jahr beurkundete das Standesamt Essen 4168 Geburten. Das sind 109 weniger als im Jahr davor. In Essen kamen jedoch deutlich mehr Babys zur Welt. Nach Schätzungen des Statistischen Landesamtes waren es 5110 Neugeborene. Das sind minus 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das liegt vermutlich daran, dass es einige Mütter gibt, die in Essener Kliniken entbinden, aber in anderen Städten wohnen.