Europa ist widerstandsfähiger als oft angenommen wird. Das zeigt sich an Unternehmen, die in ihrer Branche weltweit führend sind, an Forschung, die Innovationen vorantreibt und Technologien von morgen prägt, sowie an den Maßstäben, die hier in Bezug auf soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Rechtsstaatlichkeit gelten.

Die Wirtschaftswissenschaftlerin Isabel Schnabel erörtert bei einer Eugen Böhm-von-Bawerk-Lecture an der ÖAW, wie Europa von diesem Potenzial bestmöglich profitiert. In ihrem Vortrag „Made in Europe“ schlägt sie ein Maßnahmenbündel vor, welches Unternehmen ermöglicht, unter einem einzigen paneuropäischen Rechtsrahmen zu wachsen und ihren Zugang zu Kapital zu erweitern. Ein solches Regime würde dazu beitragen, das volle wirtschaftliche Potenzial Europas auszuschöpfen und die Stärke der Marke „Made in Europe“ zu bekräftigen. Isabel Schnabel ist Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank und war zuvor als Professorin für Finanzmarktökonomie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn tätig.

Die Eugen Böhm-von-Bawerk-Lectures, die im Rahmen der Akademievorlesungen der ÖAW stattfinden, bringen international angesehene Expert:innen nach Wien, die sich mit der Komplexität wirtschaftswissenschaftlicher Fragen auseinandersetzen.

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