
AUDIO: DLRG muss Segler auf der Elbe retten (1 Min)
Stand: 10.01.2026 10:00 Uhr
Kurioser Einsatz für die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) am Freitagnachmittag: Mitten im Sturm geriet ein Segler aus Hamburg auf der Elbe in Not. Er hatte sich auf einer Sandbank festgefahren.
Der 48-Jährige wollte am Nachmittag eigentlich mit seiner Segeljacht über die Elbe nach Finkenwerder. Doch aufgrund des Sturms klappte das nicht, so DLRG-Sprecher Rainer Bohmbach zu NDR 90,3. Also fuhr er stromabwärts bis zur Elbinsel Lühesand, wo er vor Anker ging. Bei Niedrigwasser fiel die Yacht dann trocken und geriet in Schräglage, Spaziergängerinnen und Spaziergänger alarmierten die Polizei.
„Strömungsretter“ bringen Segler in Sicherheit
40 Einsatzkräfte von DLRG und Feuerwehr standen frierend am Deich und berieten über das weitere Vorgehen. Schließlich gelang es „Strömungsrettern“ in speziellen Schutzanzügen, den Segler durch den Schlick an Land zu bringen. Der Hamburger wird von der Gemeinde Grünendeich im Landkreis Stade untergebracht und muss nun im Lauf des Tages sehen, wie er sein Schiff wieder flott kriegt.
DLRG-Sprecher: „Sowas habe ich noch nie erlebt“
DLRG-Sprecher Bohmbach sagte, er habe schon einiges gesehen. Aber dass jemand bei diesem Wetter Richtung Nordsee segelt, habe er noch nie erlebt.

„Elli“ hatte Hamburg am Freitag fest im Griff. Heute soll aber bei der Bahn etwas Normalität einkehren, es gibt trotzdem Einschränkungen.
Dieses Thema im Programm:
NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 10.01.2026 | 07:00 Uhr