Standdatum: 10. Januar 2026.

Der Platz vor dem Bremer Hauptbahnhof ist schneebedeckt

Der Bahnverkehr in und um Bremen ist nach wie vor stark eingeschränkt.

Bild: Radio Bremen | Pascal Faltermann

Für Straßenbahnen ist in Bremen kein Durchkommen. Im Regional- und Fernverkehr fahren zwar wieder die ersten Züge ab Bremen, aber es gibt weiter Verspätungen und Ausfälle.

Der Straßenbahn-Verkehr bleibt in Bremen bis auf Weiteres eingestellt. Busse fahren, allerdings teils verspätet. Das hat die Bremer Straßenbahn AG mitgeteilt. Auf einigen der betroffenen Straßenbahn-Strecken werden aber Ersatzbusse im Halbstundentakt eingesetzt — und zwar zwischen Huchting und Borgfeld sowie Sebaldsbrück und Gröpelingen.

Vor allem eingefrorene Weichen und mögliche frostbedingte Schäden bereiten der Bremer Straßenbahn AG aktuell Probleme. In Oldenburg fahren wieder Busse und auch erste Fähren zu den ostfriesischen Inseln sind wieder unterwegs.

Unterdessen geht die Bahngesellschaft Metronom davon aus, dass in Kürze wieder mehr Züge eingesetzt werden können und sich der Zugverkehr etwa Richtung Hamburg stabilisiert. „Nach der witterungsbedingten Zwangspause kommt der Metronom-Zugverkehr im Norden Schritt für Schritt wieder in Fahrt“, teilte das Unternehmen mit. So seien die Strecken zwischen Hamburg und Uelzen sowie Hamburg und Bremen wieder mit voller Geschwindigkeit befahrbar. Bei der Nordwestbahn muss weiter mit Einschränkungen gerechnet werden.

Wieder Fernzüge ab Bremen

Auf mehreren wichtigen norddeutschen Fernverkehrsstrecken fällt der Bahnverkehr noch bis voraussichtlich Sonntag aus. Betroffen sind unter anderem die wichtige Nord-Süd-Strecke von Hamburg über Hannover nach Frankfurt sowie die Ost-West-Verbindung Berlin-Hannover-Ruhrgebiet, wie das Unternehmen mitteilte. Dafür fahren inzwischen wieder Fernzüge auf der Strecke von Hamburg über Bremen, Osnabrück, Nordrhein-Westfalen bis nach Frankfurt am Main.

Zahlreiche Glätteunfälle

Die Polizei berichtet von zahlreichen Kollisionen auf den Straßen, meist blieb es aber bei Blechschäden. Im Landkreis Oldenburg beispielsweise gab es von Freitagmorgen bis Samstagvormittag wegen des Wetters 21 Unfälle. Vier Menschen wurden leicht verletzt. Auch hier machte der Wind viele Straßen durch Schneewehen unpassierbar. Mehrere Fahrzeuge blieben stecken und konnten vorerst nicht befreit werden. Die Betroffenen konnten der Polizei zufolge jedoch eigenständig ihren Heimweg antreten und blieben unverletzt. 

Quellen:
buten un binnen und dpa.

Dieses Thema im Programm:
butenunbinnnen.de, Schneechaos sorgt weiter für Ausfälle im Bahnverkehr — auch in Bremen, 10. Januar 2026, 15:51 Uhr