• Das Weihnachtshaus in Delmenhorst feierte 2025 sein 25-jähriges Jubiläum und verzeichnete so viele Besucher wie nie zuvor.
  • Inhaber Sven Borchart erlebte eine emotionale Adventszeit, da seine Frau Martina Borchart drei Tage vor Weihnachten 2024 verstarb.
  • Der Abbau der Dekoration verzögert sich aktuell wegen Schneefall; neue Deko für die nächste Saison ist bereits angeschafft.

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In den letzten Tagen ist es leer geworden an der Brechtstraße. Das Delmenhorster Weihnachtshaus, das in der Adventszeit wieder Tausende Besucher anzog, leuchtet nicht mehr. Ein paar Tage vor dem offiziellen Ende der Saison hatte der Winter noch einmal seine ganze Kraft gezeigt: Schnee legte sich über Lichterketten, Figuren und Dächer. „Das war ein schöner Abschluss“, sagt Inhaber Sven Borchart.

Kein Abbau bei Schnee möglich

Für ihn bedeuten die winterlichen Bedingungen jetzt aber zunächst Stillstand. „Wegen des Schnees kann ich derzeit nicht abbauen“, sagt er. Einige besonders empfindliche Dekorationselemente habe er vorsorglich bereits abmontiert, um sie vor der Last zu schützen.

Die Erinnerung an frühere Winter ist präsent bei ihm. „Ich will mal hoffen, dass es nie wieder bis März zugeschneit ist“, sagt Borchart und spielt damit auf den Winter 2010 an. Damals konnte die Weihnachtsdekoration erst kurz vor Ostern vollständig abgebaut werden. Er schmunzelt bei dem Gedanken: „Wenn ich Ostern ohne Weihnachtsdeko im Garten sitzen kann, ist alles gut.“

Das Weihnachtshaus liegt unter einer Schneedecke.

Das Weihnachtshaus liegt unter einer Schneedecke.

Foto:
Ingo Möllers

Hinter ihm liegt eine besondere Saison – in vielerlei Hinsicht. 2025 war das 25-jährige Jubiläum des Weihnachtshauses. Und es war eine Adventszeit, die für Borchart von großer Emotionalität geprägt war.

„Es waren für mich viele emotionale Momente dabei, das bleibt nicht aus“, sagt er. Denn das Jubiläumsjahr stand im Schatten eines schweren Verlustes. Martina Borchart, seine Frau, verstarb drei Tage vor Weihnachten 2024. Fast ein Vierteljahrhundert lang hatten beide ihre Leidenschaft für Weihnachtsbeleuchtung und Festdekoration gemeinsam gelebt. Über weite Strecken des Jahres war das Hobby fester Bestandteil ihres Alltags. Planen, Aufbauen, Erweitern gehörten ebenso dazu wie der Austausch mit Besuchern.

Besucherzahlen erreichen Höchststände

Dass das Weihnachtshaus in diesem Jahr dennoch leuchtete, war für Borchart eine bewusste Entscheidung. „Ich bin überglücklich, dass ich ihn dieses Jahr wieder aufgebaut habe. Es war ein großer Spaß für mich“, sagt er. Für viele Besucher war das Haus ein Ort der Begegnung, für ihn selbst auch ein Ort der Erinnerung.

„Das war eine super schöne Adventszeit, das Weihnachtsfeuer brennt wieder“, sagt der Delmenhorster. Die Besucherzahlen erreichten neue Höchststände, Gäste reisten nicht nur aus der Region an, sondern auch aus den Niederlanden, aus Nordrhein-Westfalen und aus dem Großraum Hamburg. Die mediale Aufmerksamkeit war entsprechend groß: Unter anderem berichteten das ZDF und der Privatsender RTL über das Weihnachtshaus.

Derweil bedeutet das Saisonende für Borchart nicht Stillstand. Zwischenzeitlich hat er bereits neue Dekoration für das kommende Jahr gekauft. Am ersten Advent soll das Weihnachtshaus wieder leuchten. Oder wie er selbst sagt: „Nach dem Weihnachtshaus ist vor dem Weihnachtshaus.“

Welche Entwicklung nahm das Besucheraufkommen am Weihnachtshaus in Delmenhorst über die letzten Jahre?

In den letzten Jahren ist das Besucheraufkommen am Weihnachtshaus in Delmenhorst gestiegen, insbesondere im Vergleich zum Vorjahr. Laut Schaustellerchef Andreas Kutschenbauer zeigte sich 2024 ein erhöhtes Interesse der Delmenhorster, und die Besucherzahl übertraf die des Vorjahres. Diese positive Entwicklung spiegelt sich auch in gestiegenen Umsätzen sowie der erfolgreichen Einführung neuer Aktionen und Angebote auf dem Weihnachtsmarkt wider.

Quellen

Wie beeinflusst der Winter die Planung und Durchführung saisonaler Veranstaltungen und Dekorationen in Delmenhorst?

Der Winter in Delmenhorst führt dazu, dass viele saisonale Veranstaltungen und Dekorationen nach innen verlagert oder stark eingeschränkt werden, da die Außengastronomie und damit verbundene Aktivitäten wetterbedingt kaum genutzt werden können (Artikel 1). Auch die Planung von Veranstaltungen setzt auf Lösungen wie beheizte Zelte, um trotz Kälte Gäste anzuziehen (Artikel 3, Beispiel Zirkus). Insgesamt sind die Kapazitäten und Umsätze der Gastronomie und Veranstaltungsanbieter im Winter deutlich geringer, da das Geschäft stark von gutem Wetter und der Nutzung von Außenflächen abhängt (Artikel 1 und 3).

Quellen

Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.

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