Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) im Heimspiel gegen den FC Augsburg könnte Gladbach-Juwel Wael Mohya (17) die nächste Premiere feiern und erstmals in der Bundesliga von Beginn an auflaufen. Zwei Rekorde hat der Youngster bereits im Fohlen-Trikot aufgestellt: Im Pokal gegen Karlsruhe (3:1) wurde er am 28. Oktober 2025 zum jüngsten Borussen aller Zeiten in einem Pflichtspiel, beim 1:3 gegen Wolfsburg am 13. Dezember 2025 auch zum jüngsten Gladbach-Profi in der Bundesliga.
Im vereinseigenen „Fohlen-TV“ hat Mohya nun erstmals über seine Blitz-Karriere gesprochen. Das Fohlen-Juwel über seine Borussia-Rekorde: „Das ist sehr, sehr geil. Es macht mich sehr stolz und motiviert mich natürlich auch. Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen des Trainers.“ Und zu seinem Bundesliga-Debüt gegen Wolfsburg sagt er: „Es war ein ganz besonderer Moment, hier im Borussia-Park mein Bundesliga-Debüt zu feiern. Meine Familie war im Stadion und somit live dabei. Ein besseres Ergebnis hätte das Ganze sicherlich noch schöner gemacht, als es schon war. Aber dennoch war es ein sehr spezieller Tag für mich.“
Obwohl er eigentlich noch in der U19 spielen könnte, hat er bei seinen Kurzeinsätzen, wie auch beim bisher letzten Spiel in Dortmund (0:2), sofort munter mitgemischt. Mohya zum Unterschied zwischen Jugendfußball und Bundesliga: „Erst einmal ist das Spiel viel schneller, körperbetonter. Aber ich habe mir da immer versucht einzureden, dass es das Gleiche ist wie im Jugendfußball und es am Ende einfach nur Fußball ist, was ich schon seit Jahren mache.“
Mohya absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr
Auch außerhalb des Fußballplatzes hat sich für Mohya einiges geändert. Seit Sommer absolviert er ein Freiwilliges Soziales Jahr. Danach hat er die Möglichkeit, sein Fachabitur zu machen. Und er kann nicht mehr völlig ungestört durch Gladbach bummeln. Mohya schmunzelnd: „Es kommt jetzt dazu, dass ich viele Autogramme schreibe. Und dass ich jetzt draußen von den Fans erkannt werde, das kannte ich vorher nicht. Aber daran habe ich mich auch schon relativ gut gewöhnt.“