Die bisher kälteste Nacht des noch jungen Jahres ist vorbei. Die amtlichen Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes haben Tiefstwerte von bis zu -23,7 Grad für unsere Region ermittelt. Nach dem Schneefall am Freitag und den folgenden Schneeverwehungen quasi ein weiteres besonderes Gericht aus der Wetterküche, die allerdings morgen noch ein Ausrufezeichen in petto hat: Im Laufe des Montagvormittags zieht ein neues Tiefdruckgebiet mit dem Namen „Franka“ durch unsere Region, bringt zunächst Schnee, dann Regen, der auf dem noch eisigen Boden sofort gefrieren kann.

Winterwetter in Norddeutschland

Der Deutsche Wetterdienst hat anlässlich dieser Blitzeisgefahr am Sonntagmittag zunächst eine sogenannte Vorabinformation Unwetter für die Region Braunschweig herausgegeben. „Es besteht verbreitet Gefahr vor Glatteis. Es ist mit erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen zu rechnen“, teilen die Meteorologen mit. Diese erste Warnung gilt zunächst für die Städte Braunschweig und Salzgitter sowie die Landkreise Peine und Wolfenbüttel und zwar ab Montag, 12 Uhr, bis Dienstagnacht. „In der zweiten Nachthälfte in der Nacht auf Dienstag setzt sich von Westen mildere Luft durch, sodass sich die Lage allmählich entspannt“, heißt es in der Vorabinformation des Wetterdienstes. Auch der gesamte Harz ist betroffen und sämtliche westlicheren Landesteile, wo die Glatteisgefahr schon in der Nacht zu Montag droht.

Am späten Sonntagnachmittag folgte die amtliche Unwetterwarnung, zunächst für Montag von 8 bis 13 Uhr, für den Landkreis Wolfenbüttel sogar von 10 bis 22 Uhr.

Der Kreis Helmstedt und die Stadt Wolfsburg sowie weite Teile des Kreises Gifhorn sind gegenwärtig noch nicht mit der potentiellen Glatteislage konfrontiert, da der Deutsche Wetterdienst laut Prognosen dort ausschließlich Schnee prognostiziert.

Meteorologe: Neue Wetterlage „deutlich gefährlicher“ als Sturmtief „Elli“

Meteorologe Lars Dahlstrom von Kachelmannwetter spricht in einem Youtube-Video von einer „brisanten“ Wetterlage, „die mitunter deutlich gefährlicher“ sein kann als „der Schnee von vorgestern“, den Tief „Elli“ mitbrachte. „Da wird sicherlich der ein oder andere überrascht werden, der morgen mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs ist.“ Ab Dienstag beginnt dann das Tauwetter mit Temperaturen von fünf Grad und mehr.

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