Im Weißen Haus arbeiten sie längst daran, Grönland unter Kontrolle zu bringen. Welche Optionen hat Trump – und kann Europa ihn stoppen?

11. Januar 2026, 18:41 Uhr

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Die USA drohen mit der Besetzung Grönlands, um ihre Rohstoffabhängigkeit von China zu verringern. Europa reagiert empört und stellt sich hinter die Unabhängigkeit der Insel. Die US-Regierung plant verschiedene Strategien, von Einflussnahme bis hin zu einer möglichen Militäroperation. Experten warnen vor den Konsequenzen eines US-Angriffs auf Grönland und fordern eine härtere Haltung gegenüber den USA. Europa steht vor der Herausforderung, seine Abhängigkeit von den USA zu verringern, um auf Augenhöhe verhandeln zu können.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Protest gegen eine Annexion durch die USA vor dem US-Konsulat in Grönlands Hauptstadt Nuuk im März 2025
© Joe Raedle/​Getty Images

Die Botschaft war unmissverständlich, als Katie Miller, die Frau eines engen Trump-Beraters, am 3. Januar 2026 ein Bild von Grönland auf X postete, überzogen mit der US-Flagge. Darüber nur ein einziges Wort: „SOON“. Bald. Es war eine Provokation mit Ansage. „Wir brauchen Grönland“, erklärte Donald Trump auch kurz darauf an Bord der Air Force One. „Unbedingt.“

Es war nicht das erste Mal, dass der US-Präsident drohte, nach Grönland zu greifen. Er sprach auch schon in seiner ersten Amtszeit davon. Doch nachdem die USA mit ihrem Militär in Venezuela eingedrungen waren und dessen Machthaber Nicolás Maduro gefangen genommen hatten, wogen Trumps Worte plötzlich schwerer. Wenn die USA mit Grönland keine Einigung „auf dem einfachen Weg“ erzielten, so Trump, würden sie es „auf die harte Tour“ tun.