Bei mehreren Lawinenabgängen in den französischen Alpen sind am Wochenende insgesamt fünf Menschen getötet worden. Zwei Skifahrer starben am Sonntag, wie die Betreiber der Skigebiete Courchevel und La Plagne mitteilten. Bereits am Samstag waren drei Skifahrer ums Leben gekommen, die abseits der Piste unterwegs waren und von Lawinen verschüttet wurden.

In La Plagne starb den Angaben zufolge ein Brite, als er abseits der Piste von einer Lawine erfasst wurde. Mehr als 50 Einsatzkräfte waren an der Suche nach dem Mann beteiligt. Er wurde nach fast einer Stunde gefunden, konnte aber nicht mehr wiederbelebt werden. Auch für den in Courchevel verunglückten Skifahrer kam jede Hilfe zu spät.

Am Samstag waren in Val-d’Isère zwei Skifahrer verschüttet worden, die außerhalb der Piste unterwegs waren. Die beiden Männer konnten nur noch tot geborgen werden, wie die örtliche Tourismusbehörde mitteilte.

Rund 60 Kilometer entfernt wurden bei einem weiteren Lawinenabgang in Arêches-Beaufort ebenfalls Skifahrer abseits der Piste verschüttet, wie die Behörden mitteilten. Ein Mensch habe nicht wiederbelebt werden können, der andere sei mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Meteorologen hatten für das Wochenende ein hohes Lawinenrisiko in den französischen Alpen vorhergesagt.