Eisregen droht in Franken
„Gefahr für Leib und Leben“: DWD warnt vor Eisregen
Aktualisiert am 11.01.2026 – 17:52 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein verschneiter ICE steht am Nürnberger Hauptbahnhof (Archivbild): Der DWD erwartet „erhebliche Beinträchtungen auf allen Verkehrswegen“. (Quelle: IMAGO/Ardan Fuessmann/imago)
Der Winter gibt noch nicht nach. Der Wetterdienst warnt Franken mit eindringlichen Worten – und empfiehlt, möglichst gar nicht nach draußen zu gehen.
Schnee, Glätte und Kälte: Hinter Nürnberg und Franken liegt wettertechnisch ein turbulentes Wochenende. Auch wenn am Sonntag lange die Sonne geschienen hat, ist es für eine Entwarnung noch zu früh. Im Gegenteil: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat bereits weitere amtliche Warnungen für Nürnberg herausgegeben – vor allem am Montag soll es erneut kritisch werden. In der neusten Warnung ist gar vor einer „Gefahr für Leib und Leben“ wegen Eisregen die Rede.
Zunächst einmal besteht aber ab Sonntagabend um 17 Uhr eine amtliche Warnung vor „strengem Frost“ für das Stadtgebiet. Der Wetterdienst erwartet Tiefsttemperaturen zwischen minus acht und minus zwölf Grad. Wenn es über Schnee aufklare, seien gar bis zu minus 15 Grad möglich.
Erhebliche Frostschäden drohten, heißt es von den Meteorologen. Wasserleitungen könnten beispielsweise einfrieren. Zudem drohe Menschen, die sich länger im Freien aufhielten, Unterkühlung. Weiter empfiehlt der Wetterdienst den Nürnbergern, Pflanzen abzudecken oder Wasser aus Außenleitungen abzulassen. Längere Aufenthalte im Freien sollten vermieden werden.
Das Portal „wetter.com“ prognostiziert in der Nacht auf Montag hingegen nur Werte von bis zu minus sechs Grad in Nürnberg. Auch der in Franken als „Wetterochs“ bekannte Experte Stefan Ochs erwartet lediglich Tiefstwerte von minus 5 Grad in der Region. Grund sei, dass sich in der Nacht eine von Westen herannahende Warmfront bemerkbar mache. Dadurch würden Wolken aufziehen, die die Abkühlung begrenzten, erklärt der Experte weiter.
Ab Montagvormittag um 9 Uhr erwartet der DWD Glatteis in der Region. Grund sei, dass von Westen Niederschlag aufziehe. Zuerst soll es demnach schneien, dann regnen. Der Regen könne auf dem kalten Boden gefrieren, was zu Glätte führt, warnt der DWD. Es sei mit „erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen“ zu rechnen.
