Laut italienischen Medienberichten steht Spielmacher Sebastian Szymański bei Fenerbahçe vor dem Abschied. Da der polnische Nationalspieler mit seiner Einsatzzeit nicht zufrieden sei und die Klubführung für weitere geplante Neuzugänge Geld brauche, solle in Bälde ein Transfer eingetütet werden. Demnach stünde Szymański unmittelbar vor einem Wechsel in die französische erste Liga. 

Fenerbahçe will investieren und braucht Einnahmen 

Bislang zeigt Fenerbahçe auf dem Transfermarkt, dass man nicht nur vom Gewinn der 20. türkischen Meisterschaft in der eigenen Vereinsgeschichte träumt, sondern auch gewillt ist, sich hierfür weit aus dem Fenster zu lehnen. Für die beiden Neuzugänge Anthony Musaba und Mattéo Guendouzi, die beide prompt einen wichtigen Anteil am Triumph der Marineblau-Gelben in der Süper Kupa hatten, hat man bislang bereits über 30 Millionen Euro ausgegeben werden und es soll sogar noch mehr Geld investiert werden, da man nach einem neuen Mittelstürmer sucht. Als Wunschkandidat hierfür gilt nach wie vor Alexander Sørloth von Atlético Madrid, für den man allerdings ebenfalls sehr viel Geld auf den Tisch gelegt werden müsste, weshalb man vorher kurzfristige Einnahmen, im Idealfall durch Spielerverkäufe, erzielen muss. Aus diesem Grund soll nun auch Sebastian Szymański, der in der gegenwärtigen Saison nicht mehr der Faktor ist, der er in den vorangegangenen Jahren war, verkauft werden.

Sebastian Szymański für elf Millionen Euro zu Stade Rennes 

Wie Berichten aus der italienischen Presse zu entnehmen ist, haben sich Fenerbahçe und Sebastian Szymański einvernehmlich auf eine Trennung noch in diesem Winter geeinigt. Demnach stünde man unmittelbar vor einem Deal mit dem französischen Erstligisten Stade Rennes. Angeblich habe man sich grundsätzlich auf ein Ablösepaket von elf Millionen Euro verständigt, das durch Boni sogar noch auf bis zu 13 Millionen Euro ansteigen könnte. Da man für weitere Transfers kurzfristige Einnahmen braucht und da Szymański ein verdienter Spieler des Klubs ist, wolle man ihm von Seiten der Vereinsführung keine Steine in den Weg legen und verzichte sogar auf Geld. Im vergangenen Sommer habe man noch zwischen 15 und 20 Millionen Euro für den Kreativspieler haben wollen.

Szymański aktuell bei Fenerbahçe kein Leistungsträger mehr 

Für Sebastian Szymański persönlich ist dieser Abschied die logische Konsequenz der aktuellen Hinrunde. War er gerade in seiner Debütsaison bei Fenerbahçe mit 22 Torbeteiligungen in 37 Einsätzen in der Süper Lig noch einer der besten Spieler im Team, steht der 26-Jährige aktuell bei insgesamt vier Torbeteiligungen in 25 wettbewerbsübergreifend 25 Einsätzen, wobei er nur selten über die volle Distanz eingesetzt wird. Mit Marco Asensio und Anderson Talisca hat Szymański auf der Zehn zwei namhafte und leistungsstarke Konkurrenten, an denen er derzeit einfach nicht vorbeikommt. Bei Stade Rennes sei nun die Hoffnung, wieder integraler Bestandteil eines Teams zu sein.