„Tatort“-Kritik aus Köln: Messer, Metal und viel Geblute Eva Krüger (Katja Bürkle) zeigt den Kommissaren Freddy Schenk (Dietmar Bär, Mi.) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt), dass man ohne große Anstrengungen ins Interimsgebäude der Kölner Oper gelangen kann. Foto: WDR/Thomas Kost

Wir haben gesehen: „Die Schöpfung“, den neuen „Tatort“ aus Köln mit den Kommissaren Ballauf und Schenk, viel Operndrama und Heavy Metal.

Was taugt „Die Schöpfung “, der neue „Tatort“ aus Köln?

Die Handlung in zwei Sätzen

An der Kölner Oper werden zwei Leichen gefunden – kunstvoll drapiert. als wären sie Teil einer Inszenierung. Wer macht sich sich so viel Mühe beim Töten?

Zahl der Leichen

Drei

Unter Kollegen und Kolleginnen

„Was machst du eigentlich heute Abend?“, fragt der übereifrig frivole Willi. „Dich bei Instagram blockieren“, antwortet die Kollegin. Dass er später stirbt, hat aber andere Gründe.

Willkommen zurück

Schön, dass Ballauf und Schenk auch mal wieder aktiv am Geschehen teilnehmen, und nicht wie in den vergangenen Episoden als Statisten durch ihren „Tatort“ schnaufen. Doch als Eva Krüger stiehlt ihnen die in Stuttgart gebürtige Schauspielerin Katja Bürkle dennoch die Show.

Heavy-Metal-Kenner

Der Tote trägt ein T-Shirt der Band Imperial Triumphant, der flüchtige Täter sieht wiederum aus, wie die als groteske Statuen verkleideten Musiker der US-Avantgarde-Metal-Band.

Freddy Schenk, Opernfan

„Ein Opernsänger ist ein Mensch, der singt, statt zu bluten, wenn man ihm ein Messer ins Herz sticht“, sagt Freddy Schenk. Wahrscheinlich übernimmt er bald im Feuilleton.

Unser Fazit

Die Gothic-Metal-Oper hätte es wirklich nicht gebraucht. Abgesehen davon scheinen sich die Kölner Kommissare langsam aber wieder zu berappeln.

Spannung

Note 2

Logik

Note 3