Während Aktivisten der Generation Z für den Schutz von Einwandererfamilien kämpfen, begrüßen ihre konservativen Altersgenossen die harte Abschiebepolitik von Präsident Trump. Für Millionen Familien ohne Aufenthaltserlaubnis ist der amerikanische Traum zu einem Albtraum aus Angst und Unsicherheit geworden. Die Beamten der Einwanderungs- und Zollbehörde gehen immer rigoroser vor, durchkämmen Nachbarschaften und Arbeitsplätze und verhaften jeden, der keine gültigen Papiere vorweisen kann. Auf der anderen Seite wehren sich Aktivisten der Generation Z wie Mary in Washington und sammeln Spenden für Familien, die durch Abschiebungen auseinandergerissen wurden. Aber es gibt auch Befürworter der verschärften Abschiebepolitik: Konservative Stimmen der Generation Z fordern strengere Gesetze und verlangen eine Nation, die Amerikanern Vorrang einräumt. Die Kluft ist tief, von Galas in New York bis hin zu Basisinitiativen in lateinamerikanischen Stadtvierteln. Es ist ein Kampf um Identität, Zugehörigkeit und die Bedeutung von Staatsbürgerschaft. Zwei Amerikas, eine Generation – und eine Zukunft, die auf dem Spiel steht.