Länger als erwartet

Gefährliche Eisschicht: Stadt erweitert Ausnahmeregelung

12.01.2026 – 14:51 UhrLesedauer: 1 Min.

Winterwetter Bayern - StraubingVergrößern des Bildes

Ein Streufahrzeug im Einsatz (Symbolbild): In Braunschweig ist Streusalz auf Gehwegen länger als erwartet erlaubt. (Quelle: Armin Weigel/dpa/dpa-bilder)

Die Straßen in Braunschweig sind spiegelglatt. Selbiges gilt für die Gehwege. Die Stadt hebt deshalb ein Verbot auf – und das für einen längeren Zeitraum als gedacht.

Um die Verkehrssicherheit auf Gehwegen zu gewährleisten, hat die Stadt Braunschweig die Ausnahme-Erlaubnis zur Verwendung von Streusalz verlängert. Sie gilt nun bis Dienstag, 13. Januar, 22 Uhr. Das teilte die Stadt am frühen Montagnachmittag mit. Ursprünglich war das Streusalz-Verbot lediglich bis Montag aufgehoben worden.

Hintergrund der Ausweitung der Ausnahmeregelung ist ein Witterungsumschwung mit steigenden Temperaturen im unteren einstelligen Plusbereich. Gleichzeitig herrschen im Boden weiterhin überwiegend Minusgrade. Unter der Schneeauflage hat sich teilweise eine Eisschicht gebildet, die nicht kurzfristig abtauen dürfte.

Anlieger dürfen daher bei Bedarf Streusalz auf Gehwegen einsetzen. Die Stadt bittet darum, dies aus Gründen des Umweltschutzes auf das notwendige Maß zu beschränken.

Radwege konnten wegen der großen Schneemengen in Verbindung mit anhaltenden Minusgraden nicht vollständig geräumt werden. Ist ein Radweg unbefahrbar, ist die Benutzungspflicht aufgehoben.

Radfahrer können in diesem Fall auf die geräumten und mit Salz abgestreuten Fahrbahnen ausweichen. Autofahrer werden gebeten, besonders aufmerksam zu sein.

Das Winterwetter hatte Braunschweig in den vergangenen Tagen fest im Griff. Sporthallen und Friedhöfe waren geschlossen worden. Auch die Schule war am Freitag und Montag ausgefallen.