Eine funkelnde Feier des Art Déco in Paris, die Rückkehr der Infizierten in ’28 Years Later: The Bone Temple‘ und ein neues Game of Thrones-Spin-off. Hier ist, worauf man diese Woche achten sollte.

Der erste Monat eines neuen Jahres geht stets mit viel Reflexion einher, etwas, das sich in den Rückblicken und Gedenkfeiern widerspiegelt, die über den gesamten Kontinent stattfinden. Von Würdigungen des Art Déco bis hin zu einer Wiederbelebung des bahnbrechenden 1986-Buchs von Nan Goldin, ‚The Ballad of Sexual Dependency‘, ist dies eine Zeit, um zurückzublicken und neue Perspektiven zu finden, die in die Zukunft weisen.

Während der nächste Teil von Alex Garlands Rage-Virus-Serie in die Kinos kommt, ist es auch eine bessere Zeit denn je, sich die weniger bekannten europäischen Filme anzusehen, die für die kommenden European Film Awards (EFAs) nominiert sind. Die Preisverleihung findet diesen Samstag (16. Januar) statt; unser festangestellter Filmkritiker David Mouriquand wird live aus Berlin berichten, bleib also dran, um mehr über die Gewinner zu erfahren (und in der Zwischenzeit unsere Rezensionen zu den Favoriten Sentimental Value, Sirat und It Was Just An Accident zu lesen).

Schließlich, wenn Sie nach neuer Musik suchen, die die emotionale Wirbelsturm des Januars voller lustloser Nostalgie und vergorener Aufregung treffend widerspiegelt, haben Xiu Xiu das für Sie – und eine ganze Reihe ikonischer Songs – auf Lager.

Bis zum nächsten Mal genießen Sie die Empfehlungen dieser Woche.

Ausstellungen

Nan Goldin: The Ballad of Sexual Dependency

When: 13. Januar–21. März 2026

Where: Gagosian Davies Street (London, UK)

Eine der berühmtesten Fotografinnen unserer Zeit, hat Nan Goldin über fünf Jahrzehnte hinweg die Beziehungen und Innenwelten von Fremden mit einer intimen poetischen Sensibilität dokumentiert; Momentaufnahmen der stillen Sekunden, die die Menschheit definieren. Ihr 1986er Buch „The Ballad of Sexual Dependency“ bleibt ein Meilenstein ihrer Karriere, den Londons Gagosian-Galerie zum 40. Jubiläum durch die Ausstellung seiner 126 Bilder feiert – ein bisheriges Debüt im Vereinigten Königreich. Von Paaren im Bett bis zu reflektierenden Feiernden fangen Goldins Werke das Wesen ihrer Zeit ein; eine Ära in New York, die von verlorenen Seelen geprägt war, die sich in einem Dunst von Zigarettengeschmack und Lurex verbanden.

1925-2025. Ein Jahrhundert Art Déco