
AUDIO: Glätteunfälle in SH (1 Min)
Stand: 12.01.2026 17:51 Uhr
Am Montagvormitttag gab es in vielen Teilen von Schleswig-Holstein leichten Schneefall. Später sorgte warme Luft dafür, dass aus Schnee Regen wurde. Und der verwandelte sich am Boden vielerorts zu Glatteis.
Wegen überfrierender Nässe gab es am Montagabend zahlreiche Unfälle in Schleswig-Holstein. Es gilt weiterhin eine Unwetterwarnung des Deutsche Wetterdienstes (DWD) vor Glatteis. Warme Luft sorgte dafür, dass sich Schnee, der von Westen aufzog und nach Fehmarn (Kreis Ostholstein) zog, in Regen verwandelte – erklärt NDR-Wetterexperte Sebastian Wache. „Diese Übergangsphase, wenn Schnee in Regen übergeht, ist kritisch. Die zum Teil unterkühlten Wassertröpfchen fallen dann durch die kalte Luft. Und sobald sie zu Boden treffen, gefrieren sie sofort zu Blitzeis“, sagt er. Es könnten sich an Autos oder auf dem Kopfsteinpflaster regelrechte Eispanzer bilden.
Windböen an der Küste
Zu dem Glatteis kam der Wind: Auf Helgoland (Kreis Pinneberg), den Nordfriesischen Inseln und an der Nordseeküste wurde es bis zum Mittag sehr windig.
In den nächsten Tagen werden laut Wache mildere Temperaturen erwartet. „Die Temperaturen gehen peu à peu nach oben. Richtung Wochenende können es 5, 6, vielleicht 7, 8 Grad plus werden“, so Wache. Solange es noch Schneematsch gebe, bestehe aber weiterhin die Gefahr von überfrierender Nässe. So ist auch am Dienstag örtlich Glatteis möglich – und der DWD warnt zudem vor Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern.

In Niedersachsen und Hamburg gab es Unfälle – mehrere Autobahn-Abschnitte wurden gesperrt. Auch die Bahn ringt weiter mit Schnee und Eis.

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NDR Schleswig-Holstein Wetterexperte Sebastian Wache mit den Aussichten für den 12. Januar und die kommenden Tage.

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Es ist glatt auf vielen Straßen in Schleswig-Holstein – und es gibt bereits zahlreiche Glätteunfälle. Auf der A7 bei Quickborn gab es in Richtung Hamburg eine Vollsperrung.

Warme Luft sorgte dafür, dass sich Schnee in Regen verwandelte. Und das sorgte für gefährlich glatte Straßen – und zahlreiche Unfälle.

Wegen Sturmtief „Elli“ fand am Freitag vielerorts kein Unterricht statt. Am Montag fiel in einzelnen Schulen der Unterricht am Nachmittag aus.

Durch anhaltende Minusgrade steht auf der Elbe das Eis. Vor Geesthacht im Lauenburgischen sind Eisbrecher im Einsatz.

Das Wetter könnte Reisenden in Schleswig.Holstein heute erneut einen Strich durch die Rechnung machen.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 12.01.2026 | 17:00 Uhr