Mit „Evil Dead Rise“ hat Regisseur Lee Cronin bewiesen, dass er ein Händchen für saftige Splatter-Effekte hat. Mit seiner „Die Mumie“-Adaption knüpft er nun wieder genau dort an, wie erste Reaktionen offenbaren.

Universal
Die Vorfreude war groß, als bekannt wurde, dass Lee Cronin seine eigene Version von „Die Mumie“ inszenieren würde. Der irische Filmemacher hatte zuvor mit „The Hole In The Ground“ eindrucksvoll bewiesen, dass er ein feines Gespür für eine dichte Gruselatmosphäre besitzt. Mit „Evil Dead Rise“ zeigte er dann auch seine Lust daran, hemmungslos auf den Splatter-Putz zu hauen und dem Publikum kompromisslose Härte zuzumuten.
Wie es scheint, geht Cronin bei seinem „Die Mumie“ aufs Ganze. Erste Reaktionen aus internen Testscreenings sorgten für Aufsehen, wurde der Film doch als extrem brutal beschrieben – offenbar so sehr, dass er stellenweise sogar über das Ziel hinausschießt. In einer besonders drastischen Szene soll ein Skorpion in den Mund einer Person krabbeln und dort die Stimmbänder durchtrennen. Kurz darauf drückt eine andere Figur die beschädigten Stimmbänder wieder zusammen, damit das Opfer sprechen kann – ein Moment, der selbst hartgesottenen Zuschauern zugesetzt haben soll.
Neuer Titel für „Die Mumie“
Dass der Film in Sachen roher, beinahe viehischer Brutalität an die Grenzen geht, dürfte bei vielen Horrorfans eher die Neugier wecken als Abschreckung auslösen. Problematischer wirken hingegen Berichte, wonach Cronin mit „Die Mumie“ insgesamt einen misslungenen Film abgeliefert haben soll. Zeitweise kursierte sogar das Gerücht, „The Conjuring“-Regisseur James Wan habe ein Screening vorzeitig verlassen. Inzwischen meldete sich jedoch ein Vertreter von Warner Bros. zu Wort und stellte klar, dass an den Berichten über ein angeblich katastrophales Testscreening offenbar nichts dran sei. (via Feature First)
Was allerdings der Wahrheit entspricht, ist die Tatsache, dass „Die Mumie“ einen neuen Titel erhalten hat und nun unter dem Namen „The Resurrected“ (was im Deutschen so viel wie „Der Auferstandene“ heißt) in die Kinos kommen wird. Nach den Unkenrufen, der Film sei eine einzige Katastrophe, hätte man vermuten können, Warner Bros. wolle sich bewusst von der „Die Mumie“-Marke distanzieren. Tatsächlich hängt die Umbenennung jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach mit der parallelen Bestätigung eines neuen „Die Mumie“-Abenteuers mit Brendan Fraser in der Hauptrolle zusammen, um Verwechslungen zu vermeiden.
In „The Resurrected“ verschwindet die Tochter eines Journalisten spurlos in der Wüste. Acht Jahre später taucht die junge Frau plötzlich wieder auf – doch das lang ersehnte Wiedersehen verläuft alles andere als harmonisch. In den Hauptrollen sind dabei Jack Reynor („Midsommar“), Laia Costa („Victoria“), May Calamawy („Gladiator II“) und Hayat Kamille („Vikings: Valhalla“) zu sehen. Der Kinostart ist derzeit für den 16. April 2026 angesetzt.
Ihr habt nichts davon mitbekommen, dass Brendan Fraser in einem neuen „Die Mumie“-Film mitmischt? Nachfolgend haben wir die wichtigsten Informationen rund um das Projekt für euch: