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Aus dem Gerichtssaal

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Kanu-Trainer zu vier Jahren und acht Monaten verurteilt

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Ein Jugendtrainer missbrauchte jahrelang zwei Jungen seiner Trainingsgruppe. Jetzt muss der 58-Jährige mehrere Jahre ins Gefängnis.

Dresden. „Ich verzichte auf Rechtsmittel und nehme das Urteil an“, sagte Frank R. leise. Das Dresdner Landgericht hatte ihn wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern und Herstellen und Besitz von kinder- und jugendpornografischen Abbildungen zu vier Jahren und acht Monaten verurteilt. Der 57-Jährige war Jugendtrainer in einem Kanu-Verein und hatte sich jahrelang an zwei Schützlingen seiner Trainingsgruppe vergriffen.

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Die waren zu Beginn der Taten elf Jahre alt. Er missbrauchte sie in den Vereinsräumen oder in seiner Wohnung in Coswig. Zu Corona-Zeiten gab er dort „Einzeltraining“. Die Übergriffe wurden immer intensiver, einige filmte er. Er habe bei einem der Jungen ein Gefühl der Verliebtheit verspürt, sagte Frank R. Spielt keine Rolle, er wusste, wie alt das Kind war.

Vertrauen der Jungen missbraucht

Der Angeklagte ist nicht vorbestraft, hat die Vorwürfe eingeräumt, ersparte damit den Jungen eine Aussage vor Gericht, und vereinbarte eine Schmerzensgeldzahlung. Die Taten haben die Jungen sehr mitgenommen, sie haben sich zurückgezogen, obwohl Sport für sie ein zentraler Lebenspunkt war.

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„Als Trainer hatten Sie eine Vorbildfunktion, die Jungen hatten zu Ihnen ein emotionales Verhältnis und Sie haben Ihre Autorität für Ihre sexuellen Interessen ausgenutzt. Statt sie zu fördern, haben Sie sie missbraucht“, erklärte der Vorsitzende Richter dem Angeklagten. Frank R. will während der Haftzeit eine Therapie machen.

DNN