Guten Morgen!
Haben Sie heute Morgen auch schon neugierig bis verunsichert aus dem Fenster gespäht? Wie viel Schnee liegt noch? Nieselt gerade der Eisregen auf die gefrorene Straße? Fahren Busse und Bahnen wieder? Das Wetter hat unser Leben dieser Tage ganz schön im Griff. Aber es war ja auch der härteste Wintereinbruch seit 15 Jahren. Ob er allerdings so hart war, dass der öffentliche Nahverkehr zeitweise quasi zum Erliegen kommen musste, darüber streiten nicht nur die Politiker.
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Egal, wie Sie zur Winterperformance der Üstra stehen: Aktuell halten wir Sie auch heute Früh wieder auf HAZ.de und NeuePresse.de auf dem Laufenden. Und sollte es zu Verzögerungen in der Zustellung Ihrer Zeitung kommen – wir stellen die E-Paper-Ausgaben der HAZ und der NP auch an diesem Dienstag noch frei.
Mit welchem Verkehrsmittel auch immer: Fahren Sie vorsichtig!
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„Das Umland Hannovers wurde abgehängt“: So bewertet die Politik Winterdienst, Nahverkehr und Müllabfuhr in den vergangenen Tagen
Das ist passiert: Haben der kommunale Winterdienstleister Aha und die Üstra, zuständig für den öffentlichen Nahverkehr in der Region Hannover, in den vergangenen Tagen einen guten Job gemacht? Kommunalpolitiker ziehen nach dem Schneechaos ein unterschiedliches Fazit.
Darum ist es wichtig: Die CDU hält den Winterdienst für unzureichend und ärgert sich, dass der öffentliche Nahverkehr zum Erliegen kam. SPD und Grüne ziehen eine überwiegend positive Bilanz und loben das Engagement der Aha-Beschäftigten.
So geht es weiter: Aus SPD und Grünen ist zu hören, dass man im Aufsichtsrat der Üstra darüber sprechen wolle, warum es so lange gedauert habe, bis Busse und Bahnen in Hannover wieder fahren.
So ungewöhnlich war das Winterwetter in Hannover – und so geht es weiter
Das ist passiert: Sturmtief „Elli“ hat Hannover einen Wintereinbruch beschert, wie ihn die Stadt seit rund 15 Jahren nicht mehr erlebt hat. Am Wochenende lagen 30 bis 35 Zentimeter Schnee, in Verwehungen sogar bis zu 50 Zentimeter. Die Temperaturen sanken regional auf bis zu minus 16 Grad.
Darum ist es wichtig: Der viele Schnee legte den Alltag lahm: Schulen blieben geschlossen, Kitas arbeiteten im Notbetrieb, Busse und Bahnen fielen aus. Meteorologe Dominik Jung betont aber, dass solche Winterlagen früher normal waren. Heute sind sie durch den Klimawandel selten geworden – und beschäftigen Infrastruktur und Verkehr aus seiner Sicht stärker als früher.
So geht es weiter: Kurzfristig setzt Tauwetter ein, mit Regen und Temperaturen bis zu acht Grad. Für Ende Januar schließt Experte Jung jedoch einen erneuten Kälteeinbruch mit Frost und Schnee nicht aus.
Insolvenzverwalter hat „Giovanni L.“ am Kröpcke geschlossen
Das ist passiert: Wegen Zahlungsunfähigkeit hat der Betreiber von Hannovers zentralstem Eiscafé im Dezember Insolvenzantrag eingereicht. Der vorläufige Insolvenzverwalter hat den Standort am Kröpcke geschlossen.
Darum ist es wichtig: „Giovanni L.“ ist längst eine weltweit bekannte Marke. Die Kröpcke-Filiale war die Keimzelle. Offenbar wuchsen dem Betreiber die Ausgaben über den Kopf, besonders die Mietforderungen.
So geht es weiter: Insolvenzverwalter Björn von Gösseln führt Gespräche über eine mögliche Fortführung des Betriebs. Es gebe Interessenten, sagt er. Die Beschäftigten erhalten so lange zunächst Insolvenzgeld.
Korruption bei der Stadtentwässerung: Arbeiter haben Rohre auf eigene Rechnung gereinigt
Das ist passiert: Zwei Mitarbeiter der Stadtentwässerung Hannover haben private Leitungsanschlüsse gereinigt und dafür Geld kassiert. Die Stadtentwässerung ist eigentlich nur für das öffentliche Leitungsnetz im Straßenraum zuständig. Die Polizei ermittelt.
Hintergrund: Die beiden Mitarbeiter haben nach Angaben der Stadt Hannover ihre Tat gestanden. Beiden wurde sofort gekündigt. Zudem hat die Stadt Strafanzeige erstattet.
So geht es weiter: Die Frage stellt sich, ob es noch mehr Betrugsfälle bei der Stadtentwässerung gibt. Die Stadt meint, dass nur wenige Mitarbeitende überhaupt mit privaten Leitungsanschlüssen zu tun hätten. Noch in diesem Monat soll es Schulungen zur Korruptionsprävention bei der Stadtentwässerung geben.
Bekommt der Mörder von Rahma A. die Höchststrafe?
Das ist passiert: Alexander K. ist wegen Mordes an seiner algerischen Nachbarin Rahma A. in Hemmingen-Arnum angeklagt. Am Montag haben die Prozessbeteiligten ihre Plädoyers gehalten.
Hintergrund: Die Staatsanwältin sprach in ihrem Plädoyer von „zutiefst erschütternder Sinnlosigkeit“ und forderte die Höchststrafe für den introvertiert wirkenden Angeklagten.
So geht es weiter: Folgt die Kammer der Staatsanwaltschaft, müsste der zurückgezogen lebende Wahl-Hemminger mindestens 15 Jahre ins Gefängnis und danach in zunächst zeitlich unbegrenzte Sicherungsverwahrung.
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Damit verabschiede ich mich für heute.
Bis bald, Fabian Mast
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