Effektiver geht es nicht! Haris Tabakovic (31) hatte gegen Augsburg (4:0) gerade mal 23 Ballkontakte, selbst Torhüter Moritz Nicolas (28) hatte deutlich mehr (57). Unterboten wurde Tabakovic nur noch von Franck Honorat (29), der nur 20 Mal die Kugel berührte. Doch der Mittelstürmer knipste bei seinen wenigen Aktionen einen Doppelpack, erzielte seine VfL-Tore Nummer acht und neun in der Bundesliga.

Die Gefahr dabei: So knallt er sich möglicherweise weg aus Gladbach! Tabakovic hat nämlich eine überragende Quote bei Borussia: In 18 Pflichtspieleinsätzen mit insgesamt 1.326 Einsatzminuten hat er 14 Scorerpunkte gesammelt – er ist also alle 94 Minuten direkt an einem Tor beteiligt. Doch er gehört Gladbach nur bis zum Saisonende, muss dann zurück nach Hoffenheim. Und es gibt genau wie bei Yannik Engelhardt (24/von Como ausgeliehen) keine Kaufoption!

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Klar ist: Mit jedem Treffer wird Tabakovic auch interessanter für andere Klubs, seine Ablösesumme steigt und steigt. Manager Rouven Schröder (50) sagte zuletzt schon süffisant, dass „hier leider noch kein Geldtransporter an der Geschäftsstelle abgebogen ist“.

BILD fragte den Sportchef, ob er Gladbachs Auswärtsspiel in der Bundesliga am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) in Hoffenheim nutzen wird, um mit seinen TSG-Kollegen über einen Kauf von Tabakovic zu sprechen. Das verneinte Schröder aber: „Im Januar haben wir erst mal genug andere Dinge zu regeln. Fakt ist, dass wir mit Haris extrem zufrieden sind. Er hat auch diese unglaubliche Torgefahr, wenn er eigentlich nicht so richtig im Spiel ist.“

Tabakovic lässt alles auf sich zukommen

Und wie denkt Tabakovic über einen Verbleib in Gladbach? Der Bosnier zu BILD: „Ich lasse alles auf mich zukommen, ich lebe im Hier und Jetzt und bin glücklich, dass es hier so gut läuft. Die Rückkehr jetzt nach Hoffenheim wird natürlich speziell, aber für uns zählt nur, dass wir jetzt nachlegen. Ob und wie ich da bei einem Tor jubeln würde, weiß ich aber noch nicht – erst mal muss ich überhaupt treffen.“