Die Sternsinger der Pfarrei Hl. Cäcilia haben den Segen ins Büro des Ludwigshafener Oberbürgermeisters gebracht und Spenden für ein Projekt in Bangladesch gesammelt.

Den Segen C+M+B – „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) – haben die Sternsinger der Pfarrei Hl. Cäcilia (Nördliche Innenstadt und Friesenheim) Oberbürgermeister Klaus Blettner (CDU) und dem Stadtvorstand überbracht. „Es ist eine schöne Zeit und eine schöne Tradition, wenn Anfang des Jahres die Sternsinger unterwegs sind“, freute sich Blettner über den Besuch der sechs Kinder in seinem Sitzungsbüro, die den Segen für das Rathaus und alle Dezernate mitgebracht hatten. „Wir hoffen, dass dieser Segen auch etwas bewirkt“, erklärte der katholische Stadtdekan Dominik Geiger, denn bei allen Entscheidungen, die von den Menschen getroffen werden, bedürfe es als i-Tüpfelchen hin und wieder auch der Zuwendung Gottes, damit am Ende alles gut werde.

Eine knappe Woche lang, vom 6. bis zum 11. Januar, waren die Sternsinger in Ludwigshafen unterwegs, spendeten Segen und sammelten dabei Spenden ein. Wie immer für Projekte der Kirche weltweit, aber in diesem Jahr mit Schwerpunkt auf das Projekt „Schule statt Fabrik“ in Bangladesch.

Alleine in der Pfarrei Hl. Cäcilia, die mit rund 30 Kindern aus ersten bis fünften Klassen in fünf Gruppen unterwegs war, seien so rund 7000 Euro zusammengekommen. Ein ordentlicher Wert, der zusätzlich noch bei dem ein oder anderen Neujahrsempfang aufgestockt wurde. „In Ludwigshafen liegen wir bei den Spenden in jedem Jahr bei rund 50.000 Euro“, weiß Geiger. Die finale Abrechnung sei allerdings noch nicht erfolgt. Zum Abschluss füllte der komplett vertretene Stadtvorstand noch einmal die Spendenbox der Kinder. Und das nicht nur mit guten Wünschen und dem Dank für das Engagement, sondern in guter Spendentradition, nach der es zwar gut ist, wenn die Münzen in der Spendenkasse klappern, aber noch besser sind die unhörbaren Scheine. „Daran haben sich alle Dezernenten beteiligt“, versicherte Blettner, der die Spendenkasse stellvertretend füllte.