Als Wolf und ihr Team in Duisburg antraten, waren die Kassen leer. Über ein sogenanntes Cashpooling-System waren alle Einnahmen zunächst an die britische Muttergesellschaft geflossen und wurden anschließend innerhalb des Konzernverbunds verteilt. Als die Mutter im September Insolvenz anmeldete, rutschten daher sofort auch die Tochtergesellschaften in die Zahlungsunfähigkeit. Trotzdem gelang es Wolf, die Produktion in Duisburg aufrechtzuerhalten. „Durch eine gemeinsame Kraftanstrengung von Management, Belegschaft und Gläubigern konnten die Lieferfähigkeit und das Vertrauen der Kunden jederzeit gewahrt werden“, sagt Wolf.