Wetter in Deutschland und Sachsen – das Wichtigste in Kürze:

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7.36 Uhr: Kaum noch Glätteunfälle in Sachsen

Die Lage auf den Straßen hat sich nach der extremen Glätte am Dienstag deutlich beruhigt. Die Polizeidirektionen registrierten kaum noch glättebedingte Unfälle. In Leipzig und Dresden gab es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch keine Zusammenstöße. Einzig bei Großenhain sowie bei Kreischa habe es am Mittwochmorgen Blechschäden nach Rutschern gegeben. Auch die Polizei in den Landkreisen Bautzen und Görlitz vermeldete kein erhöhtes Unfallaufkommen mehr.

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7.30 Uhr: Frostschäden auf der A4 bei Bautzen

Das Wetter der vergangenen Tage mit Frost im zweistelligen Minusbereich, Schnee und Eis hat tiefe Spuren in der A4 bei Bautzen hinterlassen. Auf einem etwa zehn Kilometer langen Abschnitt zwischen der Raststätte Oberlausitz und Burkau sind in beiden Richtungen mehrere Schlaglöcher entstanden. Diese haben sich in feinen Rissen der Fahrbahn, die generell nicht in bestem Zustand ist, gebildet.

Wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilte, seien die Schlaglöcher teilweise bis zu 20 Zentimeter tief. Am Dienstag gab es vier Einsätze, weil Autofahrer mit Reifenschäden liegenblieben, nachdem sie in eines der Schlaglöcher gefahren waren. Nun laufen die Reparaturen.

Mittwoch, 14. Januar, 6.35: Am Morgen kann es nochmal glatt werden – danach deutliche Plustemperaturen

In Sachsen kann es am Morgen noch einmal glatt werden. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind gefrorene Böden und überfrierende Nässe möglich. Im Tagesverlauf steigen die Temperaturen auf 4 bis 8 Grad, im Bergland auf 2 bis 4 Grad. Zudem wird es windig, auf dem Fichtelberg sind Sturmböen möglich.

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In der Nacht zum Donnerstag bleiben die Temperaturen über dem Gefrierpunkt. Der DWD rechnet mit Werten zwischen 1 und 5 Grad, örtlich fällt etwas Sprühregen. Am Donnerstag kommt es zeitweise zu Regen, am Nachmittag bleibt es überwiegend trocken. Die Höchsttemperaturen liegen bei 5 bis 10 Grad, im Bergland bei 2 bis 5 Grad.

19.14 Uhr: Wetterdienst warnt bis Mittwochmorgen weiter vor Glätte in Sachsen

Der Deutsche Wetterdienst hat darauf hingewiesen, dass es Dienstagabend und in der Nacht zum Mittwoch in mehreren Regionen Sachsens weiter glatt sein kann. Betroffen sind die Tieflagen der Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Bautzen. Die amtliche Warnung gilt von Dienstag, 20 Uhr, bis Mittwoch, 8 Uhr. Die Glättegefahr wird mit Warnstufe 1 von 4 angegeben. Verkehrsteilnehmer müssen mit erhöhter Rutschgefahr rechnen.

Nach der Glätte am Morgen erwartet die Menschen in Sachsen dagegen ein milder Nachmittag. Im Tagesverlauf bleibt das Wetter zwar überwiegend stark bewölkt. Zeitweise ist mit Regen oder Sprühregen zu rechnen, besonders am Nachmittag. Die Höchstwerte erreichen im Flachland jedoch 4 bis 8 Grad, im Bergland rund 2 bis 4 Grad.

Der Wind weht dabei schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen, in höheren Lagen wie auf dem Fichtelberg können einzelne Böen oder Sturmböen auftreten.

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18.06 Uhr: Bundesliga-Partie zwischen HSV und Leverkusen abgesagt

Die Bundesliga-Partie zwischen dem Hamburger SV und Bayer Leverkusen im Volksparkstadion ist wegen der Folgen des Wintertreibens doch noch kurzfristig abgesagt worden. „Wetterbedingte statische Risiken im Bereich des Stadiondachs“ führten dazu, dass das Spiel nicht stattfinden könne, teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) etwas weniger als drei Stunden vor dem geplanten Beginn der Partie am Dienstagabend mit. Zuerst hatte Sky darüber berichtet.

Durch den starken Schneefall und witterungsbedingte Einschränkungen waren am Wochenende im Norden bereits die Partie zwischen St. Pauli und RB Leipzig sowie das Spiel Werder Bremen gegen die TSG 1899 Hoffenheim abgesagt worden.

16.38 Uhr: Brüche nach Stürzen: Notaufnahmen stark ausgelastet

Das Winterwetter mit Eisglätte und Schnee hat die Notaufnahme an den Universitätskliniken Dresden und Leipzig stark belastet, betrifft aber auch Kliniken in Ostsachsen. Alleine an diesem Dienstag verzeichnete die Notaufnahme der Uniklinik Dresden mehr als doppelt so viele Behandlungsfälle wie an den vergangenen Tagen. Am Uniklinikum Leipzig waren über das Wochenende täglich jeweils gut 140 Patientinnen und Patienten behandelt worden. Auch in den Kreisen Bautzen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge spürt man die Auswirkungen des Winterwetters.

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15.34 Uhr: Eisschollen auf der Elbe verschwinden wieder

Nach dem Wintereinbruch durch Sturmtief „Elli“ schmelzen Eis und Schnee im Elbland wieder ab. Temperaturen über dem Gefrierpunkt und Regen lassen die zuvor zahlreichen Eisschollen auf der Elbe bei Radebeul und Meißen rasch verschwinden.

So schön eisig sah es noch am Montag in Radebeul aus.

15.22 Uhr: Flusspegel in Sachsen steigen in den kommenden Tagen kaum

Die infolge milderer Temperaturen schmelzenden Schneemengen werden in den kommenden Tagen nur zu leicht höheren Wasserständen in Sachsens Flüssen führen. Aktuellen Vorhersageberechnungen zufolge sei derzeit aber nicht mit einem überregionalen Hochwasser oder einer größeren Hochwasserlage zu rechnen. So steigt etwa der Pegel der Elbe in Schöna laut Prognose der Landestalsperrenverwaltung von derzeit 87 Zentimetern bis Freitag auf voraussichtlich lediglich 93 Zentimeter an. Ähnlich sieht es an den Nebenflüssen im Einzugsgebiet der Elbe aus.

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14.14 Uhr: Eisregen sorgt im Landkreis Meißen für Chaos an den Schulen

Im Landkreis Meißen hat das Glatteis am frühen Dienstagmorgen den Busverkehr für einige Stunden lahmgelegt. Auch zahlreiche Schulbusse waren davon betroffen. An mehreren Schulen begann deshalb der Unterricht später oder fiel ganz aus.

13.20 Uhr: Eis legt Bahnverkehr zwischen Tschechien und Sachsen lahm

Wegen Eis und extremer Winterwitterung kommt es bei der Tschechischen Bahn und im deutsch-tschechischen Fernverkehr zu Zugausfällen und Teilausfällen. Mehrere Verbindungen fahren nur auf Teilstrecken oder wurden vollständig gestrichen. Besonders betroffen ist die Strecke Děčín–Bad Schandau, wo der Verkehr nach einer durch Vereisung verursachten Störung der Oberleitung nur eingleisig läuft. Das hat Auswirkungen auf Railjet- und Berliner-Verbindungen zwischen Dresden und Prag. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über aktuelle Verbindungen zu informieren.

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12.59 Uhr: Flughafen in Prag mit massiven Einschränkungen

Am auch von vielen Passagieren aus Sachsen genutzten Flughafen der tschechischen Hauptstadt Prag gibt es wegen Eisregens seit dem Morgen massive Behinderungen. Der Airport begrenzte zunächst die Zahl der ankommenden Flugzeuge, um die Enteisung der Hauptstart- und Landebahn, der Rollwege und der Flugzeugabstellpositionen zu gewährleisten, hieß es.

Gegen Mittag wurde immerhin die Zahl der zulässigen Ankünfte von stündlich zwei auf stündlich sechs Flugzeuge erhöht, kurz vor 13 Uhr hieß es dann, dass der Betrieb am Václav-Havel-Flughafen wieder normal laufe. Bislang seien neun Ankünfte und neun Abflüge gestrichen worden. Die Einschränkungen der ersten Tageshälfte würden den ganzen Tag über zu Flugverspätungen führen, teilten die Verantwortlichen weiter mit. Passagiere wurden gebeten, sich auf der Website des Flughafens und bei ihrer jeweiligen Airline zu informieren.

12.13 Uhr: Erheblicher Einbruch bei Blutspenden in Sachsen

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Das Winterwetter und die aktuelle Infektionswelle haben zu einem erheblichen Einbruch bei den Blutspenden in Sachsen geführt. „Die Situation spitzt sich zu, die Versorgungslage ist auf sehr niedrigem Niveau“, sagte Kerstin Schweiger vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost auf Anfrage. Besonders die Konserven aus Blutplättchen sind demnach nur etwa vier Tage haltbar und müssten durchgehend aufgefüllt werden.

Sie appellierte an alle gesunden Menschen, jetzt Blut zu spenden. „Nun ist ein perfekter Zeitpunkt für Erstspender, sich an der lebensrettenden und solidarischen Aktion zu beteiligen“, betonte Schweiger. Die winterlichen Verhältnisse mit Schnee und Glätte hätten vielerorts zu Absagen der Blutspendetermine gesorgt. „Und dort, wo sie stattfanden, kamen wegen der glatten Wege deutlich weniger Menschen“, erläuterte Schweiger.

Zudem sorgt die hohe Infektionswelle für weniger Spenden. Menschen, die krank sind, dürfen nicht Blut spenden. Und wer Antibiotika genommen hat, muss ohnehin vier Wochen aussetzen.

11.50 Uhr: Winterwetter sorgt für Löcher in A14 bei Leipzig

Auf der Autobahn 14 bei Leipzig sind am Montagabend mehrere Fahrzeuge durch herausgebrochene Betonteile beschädigt worden. In Richtung Magdeburg hatte sich vermutlich infolge der Witterung Beton auf mehreren Abschnitten gelöst. In der Fahrbahn bildeten sich Löcher mit einem Durchmesser von bis zu 50 Zentimetern und einer Tiefe von rund 30 Zentimetern. Die Autobahnmeisterei Leipzig führte noch am Abend provisorische Reparaturen durch.

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11.42 Uhr: DWD hebt Warnungen für Sachsen auf

Nachdem am Dienstagmorgen für große Teile Sachsens Unwetterwarnungen vor Glatteis und später Warnungen vor markanter Glätte galten, hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) im Laufe des Vormittags sämtliche Hinweise für den Freistaat aufgehoben. Ob das so bleibt, wird man allerdings sehen müssen. Denn laut aktueller Prognose des DWD kann es auch in der Nacht zum Mittwoch streckenweise Glätte durch überfrierende Nässe kommen, für das Bergland könne man auch teils gefrierenden Regen nicht ausschließen.

11.31 Uhr: Busverkehr im Kreis Görlitz wieder angelaufen

Im Kreis Görlitz ist wegen des Glatteises am Dienstagmorgen der gesamte Busverkehr eingestellt worden. Hunderte Schüler und Arbeitnehmer erreichten dadurch ihre Schulen oder Betriebe nicht. Am Vormittag rollte der Verkehr dann nach Angaben des Kreises wieder regulär.

10.55 Uhr: Zwingerinnenhof in Dresden ab 11 Uhr wieder offen

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Nach dem Einsatz des Winterdienstes werden die Zugänge zum Zwingerinnenhof ab 11.00 Uhr wieder geöffnet. Das teilt das Schlösserland Sachsen mit. Betroffen sind das Kronentor, der Glockenspielpavillon sowie der Durchgang durch die Sempergalerie. Damit ist der Zwingerinnenhof pünktlich zur Öffnung der SKD-Museen wieder für Besucher zugänglich, heißt es.

Weiterhin abgesperrt bleiben Brühlsche Terrasse und Stallhof. Wegen der Sperrungen bleibt die Multimedia-Ausstellung ZwingerXperience am Dienstag ganztägig geschlossen, ebenso wie die Festung Xperience.

Einschränkungen gibt es auch im Schlosspark Pillnitz mit seinem Palmenhaus: Das Areal bleibt voraussichtlich bis Dienstagmittag wegen Schnee und Glatteis geschlossen. Zudem kann Schloss Weesenstein an diesem Dienstag nicht besucht werden.

10.40: Airports in Leipzig und Dresden trotzen dem Wetter

Das Winterwetter hat keinen großen Einfluss auf den Flugbetrieb in Leipzig/Halle und Dresden. Es gebe derzeit keine größeren Verspätungen, teilte der Sprecher der beiden Flughäfen, Uwe Schuhart, auf Anfrage mit. Der Winterdienst sei rund um die Uhr im Einsatz, um die Start- und Landebahnen freizuhalten.

Flugzeuge, die länger an den Airports stünden, müssten teilweise enteist werden. „Das entscheidet aber der Pilot der Maschine vor jedem Flug. Er ist dafür verantwortlich und fordert bei Bedarf die Enteiser an“, erläuterte Schuhart.

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9.20 Uhr: Wintertief Gunda legt Kreis Bautzen lahm

Gunda bringt spiegelglatte Straßen und Unterrichtsausfälle: Auch in der Oberlausitz sorgte das nächste Wintertief zum Teil für gefährlich gefrierende Nässe. Wie die Polizeidirektion Görlitz mitteilte, wurden seit Mitternacht in den Landkreisen Görlitz und Bautzen etwa 30 Glätteunfälle verzeichnet. Die Präsenzpflicht in der Schule in den Landkreisen Bautzen und Görlitz ausgesetzt. Außerdem musste der ÖPNV im Landkreis Bautzen vorübergehend eingestellt werden.

8.56 Uhr: Winterdienst in Dresden seit dem frühen Morgen im Einsatz

In Dresden ist der Winterdienst seit den frühen Morgenstunden im Einsatz. Der Sprühregen bei Bodenfrost habe Straßen und Fußwege teils in gefährliche Rutschbahnen verwandelt, teilte die Stadt mit. Seit 2 Uhr seien 48 Arbeitskräfte mit 42 Streuwagen im Stadtgebiet unterwegs, um Straßen und Radwege mit Tausalz und Streumittel passierbar zu machen. Vor allem an Steigungen könne es aber derzeit zu Problemen kommen, hieß es.

Der Winterdienst kämpft gegen die Glätte durch den stellenweise leichten gefrierenden Regen.

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8.50 Uhr: DWD stuft Warnungen etwas zurück – glatt bleibt es trotzdem

Nachdem bis zum Morgen für große Teile Sachsens Unwetterwarnungen vor Glatteis galten, hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) die Warnstufe nun etwas abgemildert. Demnach gilt in Sachsen nicht mehr in die Wetterwarnstufe 3 (Unwetter), sondern flächendeckend Stufe 2, also eine amtliche Warnung vor markanter Glätte. Diese Warnung gilt in den westlichen Landesteilen zunächst bis 10 Uhr, in Ostsachsen bis 11 Uhr.

8.47 Uhr: Große Einschränkungen beim Schlösserland Sachsen

Das Schlösserland Sachsen reagiert auf die Eisglätte in Teilen Sachsens. Einer Mitteilung zufolge bleibt der Zwingerinnenhof in Dresden vorerst geschlossen, Brühlsche Terrasse und Stallhof werden abgesperrt. Wegen der Sperrungen bleibt die Multimedia-Ausstellung ZwingerXperience am Dienstag ganztägig geschlossen, ebenso wie die Festung Xperience. Im Großen Garten in Dresden seien zudem aktuell alle Wege überfroren und noch nicht gestreut.

Einschränkungen gibt es auch im Schlosspark Pillnitz mit seinem Palmenhaus: Das Areal bleibt voraussichtlich bis Dienstagmittag wegen Schnee und Glatteis geschlossen. Zudem kann Schloss Weesenstein an diesem Dienstag nicht besucht werden.

8.41 Uhr: Frost sorgt für Rekordzahl an Pannen-Notrufen in Sachsen

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Der strenge Frost hat beim ADAC in Sachsen für eine Rekordzahl an Notrufen gesorgt. Am Montag wurde mehr als 800 Pannenopfern geholfen, so vielen wie seit 2020 nicht mehr, wie der ADAC mitteilte. Das waren 50 Prozent mehr Aufträge als an einem regulären Montag im Winter.

93 Prozent der Pannenopfer wurde demnach erfolgreich geholfen, vorzugsweise durch eine reine Starthilfe. Die Wartezeiten waren aufgrund des hohen Auftragsvolumens hoch. Nur bei jedem zweiten Pannenopfer war Hilfe innerhalb einer Stunde vor Ort, alle Anderen warteten länger.

Aufgrund der Straßenverhältnisse erwartet der ADAC auch für diesen Dienstag ein hohes Auftragsvolumen. Dabei müssen sich die Autofahrer auch weiterhin in Geduld üben, weil auch die Pannenhilfe mit den widrigen Straßenverhältnissen und Staus kämpft.

8.25 Uhr: Erhöhte Unfallzahlen im Osten Sachsens – zwei Unfälle mit Verletzten

Schnee und gefrierender Regen haben im Osten Sachsens am frühen Dienstagmorgen für deutlich mehr Unfälle als sonst gesorgt. Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, seien allein zwischen 0 Uhr und 7.30 Uhr 28 Unfälle in den Landkreisen Görlitz und Bautzen registriert worden. Die meisten davon seien glimpflich ausgegangen, hieß es. Aber nicht alle.

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8 Uhr: Nahverkehr in Dresden mit Verspätungen, kaum Einschränkungen in Leipzig

Extreme Glätte sorgt in Dresden am Morgen für Verspätungen bei Bussen und Straßenbahnen. Während die Straßenbahnen dank vorausschauender Maßnahmen größtenteils planmäßig fahren, haben die Busse mit schwierigen Straßenverhältnissen zu kämpfen.

In Leipzig stellt sich die Lage dagegen ruhig da. Die Leipziger Verkehrsbetriebe melden Linienbetrieb nach Plan.

7.08 Uhr: ÖPNV in Bautzen eingestellt, Verspätungen in Meißen

„Aufgrund von Glatteis muss der ÖPNV im Landkreis Bautzen vorübergehend eingestellt werden“, teilt Regionalbus Oberlausitz in Bautzen mit. Nach Auskunft des Verkehrsverbunds ZVON fahren die Züge aber, es gibt nur leichte Verspätungen.

Auch im Raum Meißen kommt es witterungsbedingt zu Ausfällen und Verspätungen im ÖPNV. Nachdem die Verkehrsgesellschaft Meißen ihre Busse wegen der starken Glätte zunächst im Depot stehen lassen musste, fahren die Busse seit etwa 7 Uhr wieder.

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7.06 Uhr: Polizei verzeichnet in Dresden doppelt so viele Unfälle

Glatteis und gefrierender Regen haben in Dresden zu einem sprunghaften Anstieg der Unfallzahlen geführt. In nur einer Nacht verzeichnete die Polizei doppelt so viele Unfälle wie sonst. Wie gefährlich die Lage ist, zeigt ein schwerer Unfall auf der A17. Hier kam gegen 2.30 Uhr in der Nacht ein Kleintransporter glättebedingt von der Straße ab und überschlug sich mehrfach.

In Leipzig und im Umland blieb die Lage dagegen ruhig. Die Polizei vermeldete am Morgen keinen Anstieg der Unfallzahlen aufgrund von Glätte.

Dienstag, 13. Januar, 6.25 Uhr: Unwetterwarnung wegen Glätte in Sachsen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in Sachsen am Morgen vor Glätte. Nach Angaben des DWD kann es vor allem in Ostsachsen und im Erzgebirge durch gefrierenden Regen glatt werden. Im Tagesverlauf wird es trockener, am Abend zieht erneut Regen auf. Die Höchsttemperaturen liegen bei 2 bis 6 Grad. Auf dem Fichtelberg sind Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 80 Kilometern pro Stunde möglich.

In der Nacht zum Mittwoch und in den Morgenstunden erwartet der Deutsche Wetterdienst Regen. Vor allem am Morgen besteht dadurch erneut Glättegefahr. Die Temperaturen gehen auf etwa ein Grad zurück, im Erzgebirge ist örtlich leichter Frost bis minus ein Grad möglich. Tagsüber steigen die Höchstwerte auf 4 bis 8 Grad, im Bergland auf ein bis 3 Grad. Auf dem Fichtelberg kann es weiterhin zu Sturmböen kommen.

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19.29 Uhr: Eisbrecher „Schwarze Elster“ räumt Elbe bei Torgau frei

Nach mehreren Nächten mit strengen Frösten hat sich auf der Elbe bei Torgau eine geschlossene Eisdecke gebildet. Am Montagmorgen musste das Schiff „Schwarze Elster“ der Außenstelle Torgau des Dresdener Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes unter anderem das Hafenbecken von den massiven Schollen befreien. Das 18 Meter lange Schiff mit 200 PS bahnte sich seinen Weg durch das Eis, um die Wasserwege wieder nutzbar zu machen.

16.40 Uhr: Glättegefahr steigt auch in der Oberlausitz

In Sachsen steigt am späten Nachmittag und Abend die Glättegefahr deutlich an. Auf zunächst leichten Schneefall folgt in vielen Regionen gefrierender Regen. Besonders betroffen sind das obere Elbtal (siehe Eintrag 16.09 Uhr) und die Oberlausitz, wo am Abend und in der Nacht auch stärkere Eisablagerungen möglich sind. Die kritische Wetterlage hält über Nacht an, erst in der zweiten Nachthälfte steigen die Temperaturen langsam über den Gefrierpunkt. Verkehrsteilnehmer müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen.

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16.09 Uhr: Meteorologen warnen vor extremem Glatteis im Elbtal

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Glatteis in Sachsen ab dem frühen Abend. Ab 17 Uhr besteht hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen, wie der DWD in einer amtlichen Unwetterwarnung mitteilte. Die Warnung gilt bis zum Dienstag, 8.00 Uhr.

Besonders betroffen ist demnach das Elbtal. Dort ist der Prognose zufolge extremes Glatteis nicht ausgeschlossen. Auf dem Brocken, dem Fichtelberg sowie den Kamm- und Gipfellagen werden zudem Sturmböen erwartet.

Für den Nachmittag kündigt der DWD Schneefall an, der von Westen her endet oder in Regen übergeht. Es gibt demnach bis zu drei Zentimeter Neuschnee.

In der Nacht zu Dienstag ist weiterhin mit Regen zu rechnen, der am Boden und auf der Schneedecke gefriert. Es bleibt zunächst glatt, ehe die Temperaturen der Prognose zufolge ansteigen und vielerorts über den Gefrierpunkt klettern.

Am Dienstag setzt sich das Tauwetter fort. Anfangs kann es den Wetterexperten zufolge regional noch glatt sein, im Tagesverlauf lassen Niederschläge und Glätte aber nach. Die Temperaturen steigen dann auf 3 bis 6 Grad.

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15.54 Uhr: Sohland an der Spree war in der vergangenen Nacht kältester Ort Deutschlands

Im südlichen Sachsen ist in der Nacht zum Montag die tiefste Temperatur Deutschlands gemessen worden. Laut vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sank das Thermometer in Sohland an der Spree auf minus 19,6 Grad. Damit war der Ort im Landkreis Bautzen bundesweit der kälteste Messpunkt.

Auch in Doberlug-Kirchhain im Süden Brandenburgs zeigte sich der Winter streng: Dort erreichten die Werte ebenfalls minus 19,6 Grad.

Während der Westen Deutschlands bereits auf mildere Temperaturen hoffen kann, müssen sich die Menschen in Sachsen weiter auf gefrierenden Regen einstellen. Laut DWD-Meteorologin Sabine Krüger besteht bis Dienstagmorgen erhöhte Glatteisgefahr – vor allem im Osten und Südosten des Landes.

14.03 Uhr: Glatteis-Warnung: Erster Landkreis empfiehlt Verzicht auf Präsenzunterricht am Dienstag

Der Deutsche Wetterdienst warnt für den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge von Montagabend bis Dienstagmorgen vor gefährlichem Glatteis durch gefrierenden Regen. Wie das Landratsamt in Pirna am Montag mitteilt, könne der öffentliche Personennahverkehr stark beeinträchtigt sein, auch Busausfälle seien möglich, eine verlässliche Schülerbeförderung sei nicht garantiert.

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Das Landratsamt empfiehlt den Schulen, am Dienstag auf Präsenzunterricht zu verzichten. Die Entscheidung liegt bei den Schulleitungen in Abstimmung mit dem Kultusministerium. Eltern sollen sich über die gewohnten Kommunikationskanäle der Schulen informieren.

12.43 Uhr: Eisschollen auf der Elbe

Die anhaltenden Minusgrade der vergangenen Tage sorgen dafür, dass sich auf der Elbe immer mehr Eisschollen bilden. Vollständig zugefroren war der Fluss zuletzt im Jahr 1963, damals für ganze 35 Tage.

11.15 Uhr: Lufthansa streicht Flüge von und nach Sachsen

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Wegen winterlicher Witterungsbedingungen am Flughafen Frankfurt hat die Lufthansa am Montagvormittag mehrere Flüge von und nach Leipzig/Halle sowie Dresden gestrichen. Betroffen waren Verbindungen zwischen Frankfurt und den beiden sächsischen Flughäfen in beide Richtungen. Die Fluggesellschaft verweist auf wetterbedingte Einschränkungen im gesamten Luftverkehr. Reisende werden gebeten, den Status ihres Fluges regelmäßig zu prüfen und sich frühzeitig über mögliche Verzögerungen bei der Anreise zu informieren.

>>> Informationen zu den Flügen

Betroffen waren nicht nur Flüge nach Sachsen. Am Frankfurter Flughafen sind am Morgen angesichts von Schneefall und Glatteiswarnungen zahlreiche Flüge gestrichen worden. Von den im Tagesverlauf geplanten 1052 Flügen seien 102 annulliert worden, sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport. Da die Temperaturen nun steigen, könnte sich die Lage entspannen.

Der Flughafen war mit einem „angespannten Winterbetrieb“ in den Tag gestartet. Fraport rechnete mit erheblichen Beeinträchtigungen. Der große Winterdienst sei im Einsatz, auch das Rollfeld müsse geräumt werden. Auf den Parkpositionen der Flugzeuge seien Fahrzeuge zur Enteisung der Maschinen im Einsatz.

Am Frankfurter Flughafen herrscht wegen des Winterwetters im Tagesverlauf "angespannter Winterbetrieb", wie eine Sprecherin des Betreibers Fraport sagte. (Foto Archiv)

10.38 Uhr: Vereiste Weiche sorgt für Störung auf RE50-Strecke zwischen Leipzig und Dresden

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Die Zugstrecke zwischen Oschatz und Wurzen musste am Montagmorgen wegen einer Weichenstörung gesperrt werden. In der Folge kam es zu Verspätungen und Teilausfällen, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Betroffen waren unter anderem der RE50 zwischen Dresden und Leipzig, sowie einige Fernverkehrszüge.

Zwischen Riesa und Leipzig stauten sich demnach die Züge, weil eine Weiche in der Nähe von Dahlen eingefroren war. Die Störung konnte jedoch behoben werden, sodass der Zugverkehr gegen 9.30 Uhr langsam wieder anlief.

10.25 Uhr: DWD warnt erneut: Gefrierender Regen sorgt in Sachsen für akute Glättegefahr

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für ganz Sachsen eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis herausgegeben. Demnach ist von Montagabend, 20 Uhr, bis Dienstagmorgen, 8 Uhr, mit gefrierendem Regen und teils erheblichem Eisansatz zu rechnen. Bereits seit dem Mittag gilt eine Warnung vor markanter Glätte.

Nach Angaben der Meteorologen kann sich auf Straßen, Gehwegen und Fahrzeugen rasch eine Eisschicht bilden. Dadurch besteht hohe Unfallgefahr, insbesondere im Berufsverkehr am Dienstagmorgen. Betroffen sind alle Regionen des Freistaats – von der Oberlausitz bis ins Vogtland.

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Der DWD empfiehlt, Fahrten möglichst zu verschieben oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Wer unterwegs ist, sollte mehr Zeit einplanen und vorsichtig bremsen. Auch auf Gehwegen kann es gefährlich glatt werden. Die Warnung wurde auch über die Warn-App NINA verbreitet.

9.42 Uhr: Zug zwischen Heidenau und Altenberg entgleist

Das Winterwetter mit Schnee und Eis hat am Montagmorgen für eine Vollsperrung der Bahnstrecke Altenberg-Heidenau gesorgt. Am Bahnhof Glashütte war ein Zug der Müglitztalbahn an einer Weiche witterungsbedingt entgleist. Dadurch geriet auch eine Achse des zweiten Wagens aus der Spur.

Verletzt wurde dabei niemand. Laut dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) ist die Bahn bis auf Weiteres außer Betrieb. Es werde versucht, einen Ersatzverkehr mit Bussen einzurichten.

Montag, 12. Januar, 6.30 Uhr: Warnung am Montag vor gefrierendem Regen und Glätte

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Der Tag in Sachsen startet mit strengem Frost, lokal liegen die Temperaturen zwischen – 6 und – 20 Grad. Wer sich auf die Straßen wagt, muss Vorsicht walten lassen. Es gilt weiter eine amtliche Vorabwarnung des Deutschen Wetterdienstes vor Glatteis. Diese gilt nach aktuellem Stand von Montag, 12 Uhr, bis Dienstag, 0 Uhr, für die Städte Leipzig, Dresden und Chemnitz sowie für Nordsachsen und den Kreis Sächsische-Schweiz-Osterzgebirge. Für den Erzgebirgskreis, den Kreis Zwickau und den Vogtlandkreis gilt die Warnung bis 3 Uhr am Dienstagmorgen.

So sah es am Montagmorgen in Riesa aus. Eisschollen treiben auf der Elbe. Für den Abend hat der Deutsche Wetterdienst für ganz Sachsen eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis herausgegeben.

Am Vormittag kann erneuter Schneefall einsetzen, während die Temperaturen im Tagesverlauf deutlich steigen. Atlantische Tiefausläufer greifen von Westen auf Mitteldeutschland über und führen deutlich mildere Meeresluft nach Sachsen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird voraussichtlich am Montagnachmittag der anfängliche Schneefall in Regen übergehen. Da dieser auf gefrorene Fahrbahnen und Gehwege falle, bestehe eine sehr hohe Glatteisgefahr.

16.08 Uhr: Glatteis – keine Ministeriums-Vorgaben zu Schulschließungen in Sachsen

Trotz der für diesen Montag vorhergesagten hohen Glatteisgefahr in Sachsen dürfen die Schulen selbst entscheiden, ob sie geöffnet bleiben. Es werde keine Vorgabe des Ministeriums geben, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums auf Anfrage. Wegen der örtlich sehr unterschiedlichen Begebenheiten bleibe die Entscheidung in der Eigenverantwortung der Schulen. Die Eltern könnten jedoch ihre Kinder zu Hause lassen, wenn ihnen der Weg zur Schule für ihre Kinder zu gefährlich erscheint. Die Eltern müssen aber die Schule darüber rechtzeitig informieren.

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In Nordrhein-Westfalen hingegen gilt für die Schüler am Montag Distanzunterricht. Die Gefahr durch das befürchtete Glatteis sei zu groß, teilte das dortige Schulministerium mit. In den Schulen wird lediglich eine Notbetreuung angeboten.

14.20 Uhr: Sorge vor Eisregen auch in Tschechien

Sachsens Nachbarland Tschechien rechnet am Montag ebenfalls mit gefrierendem Regen. Wie das offiziell für Wetterwarnungen zuständige Tschechische Hydrometeorologische Institut (ČHMÚ) am Sonntag mitteilte, gebe es Warnungen für Teile des Landes vor Glätte. Wie auch in Sachsen soll die Nacht zum Sonntag mit vielerorts zweistelligen Minustemperaturen besonders kalt werden, bevor ab Montagnachmittag Schneefälle in gefrierenden Regen übergehen könnten. Auf der Plattform X schrieben die ČHMÚ-Meteorologen, dass die Eisdicke, insbesondere in einem Streifen von Nordwestböhmen über Mittelböhmen bis nach Südwestmähren, 2 bis 5 Millimeter erreichen könne.

10.29 Uhr: Winterwetter sorgt für Blut-Engpass am Uniklinikum Leipzig

Die Blutbank am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) bittet dringend um Blutspenden. Die winterlichen Wetterbedingungen beeinträchtigten sowohl die Spendenbereitschaft als auch die Durchführung von Blutspendeterminen, hieß es in einer Mitteilung des Klinikums.

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Die Bestände lebensrettender Blutprodukte sind demnach in den vergangenen Wochen deutlich gesunken – besonders fehlt es derzeit an Blutkonserven der Blutgruppe 0 Rhesus positiv. „Normalerweise unterstützen sich die Spendedienste deutschlandweit gegenseitig bei Engpässen. Das ist aktuell nicht möglich, weil es überall fehlt“, betonte Prof. Reinhard Henschler, Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin am UKL.

10.11 Uhr: Wetterdienst gibt amtliche Vorabwarnung vor Glatteis heraus

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat jetzt auch eine amtliche Unwetter-Vorabinformation wegen drohenden Glatteises für Teile Sachsens herausgegeben. Diese gilt nach aktuellem Stand von Montag, 12 Uhr, bis Dienstag, 3 Uhr, für den Erzgebirgskreis, den Kreis Zwickau und den Vogtlandkreis. Dort soll von Westen her Niederschlag aufziehen, der nach einer kurzen Schneephase in Regen übergehen könnte. Laut DWD bestehe dann verbreitet Gefahr vor Glatteis.

9.02 Uhr: Wasserrohrbrüche in Chemnitz und Leipzig sind repariert

Rund 100 Personen sind wegen eines Wasserrohrbruchs im Chemnitzer Zentrum zeitweise über einen Trinkwassertanker versorgt worden. Arbeiter waren am Samstag bis etwa 18.30 Uhr damit beschäftigt, die Störung zu beseitigen, teilte die Polizei mit. Betroffen waren die Hausnummern 36a bis 58 der Theaterstraße, wie die Sprecherin von „eins energie in sachsen“ mitteilte. Bereits in den frühen Morgenstunden war festgestellt worden, dass die Leitung nach dem Rohrbruch weiter aufgerissen war.

In Leipzig gab es am Samstag ebenfalls in mehreren Gebäuden kein Wasser. Grund war eine beschädigte Leitung an der Straße des 18. Oktobers unweit des Bayrischen Bahnhofs. Die Störung dort konnte bereits bis zum frühen Nachmittag behoben werden.

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Sonntag, 11. Januar 2026, 7.50 Uhr: Glatteisgefahr zum Wochenbeginn in Sachsen

In Sachsen bleibt es am Sonntag trotz teils zäher Nebelfelder meist sonnig und trocken. Die Temperaturen liegen zwischen minus acht und minus vier Grad, im Bergland teils bei minus zehn Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus West, auf dem Fichtelberg treten stürmische Böen auf.

In der Nacht zum Montag kühlt es bei klarem Himmel stark ab. Die Tiefstwerte liegen verbreitet zwischen minus zehn und minus fünfzehn Grad, örtlich werden sogar bis zu minus zwanzig Grad erreicht. Gegen Morgen zieht von Westen her dichte Bewölkung auf.

Am Montag bleibt es den ganzen Tag über bedeckt. Zunächst fällt Schnee, der im Verlauf zunehmend in Regen übergeht. Dabei kann es vielerorts zu gefrierendem Regen und Glatteis kommen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor erheblicher Unfallgefahr. Die Temperaturen steigen auf Werte zwischen minus drei und plus einem Grad.

Auch in der Nacht zum Dienstag bleibt das Wetter unbeständig. Zeitweise regnet es weiter, bei Temperaturen zwischen minus fünf und plus einem Grad besteht anhaltende Glatteisgefahr. Im Verlauf der Nacht wird es etwas milder. Am Dienstag setzt sich das Tauwetter fort. Dann bleibt es meist stark bewölkt mit gelegentlichem Regen, im Bergland teils noch gefrierend. Die Höchstwerte erreichen ein bis sechs Grad.

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18 Uhr: Weiterhin Störungen im Bahnverkehr in Sachsen

Obwohl der Wintereinbruch in Sachsen glimpflicher als in Norddeutschland verlief, kommt es nach Bahn-Angaben weiterhin zu einigen Verspätungen und möglichen Ausfällen im Regionalverkehr im Freistaat. Auf seiner aktuellen Verkehrsstörungswebsite listet das Unternehmen am Samstagnachmittag für Sachsen etwa das gesamte S-Bahn-Netz Mitteldeutschland auf, aber auch die Regionalbahn RB 113 (Leipzig – Bad Lausick – Geithain) und den Regionalexpress RE 50 (Leipzig – Riesa – Dresden). Diese Störungsmeldungen gelten zunächst bis Sonntag.

14.17 Uhr: Behinderung auf der Autobahn 4 in Richtung Dresden

Auf der A4 gibt es nach einem Lkw-Unfall Verkehrsbehinderungen. Zwischen den Anschlussstellen Glauchau-Ost und Hohenstein-Ernstthal in Richtung Dresden ist gegen 12.45 Uhr ein Lkw offenbar aufgrund der winterlichen Straßenbedingungen von der Fahrbahn geraten und im Straßengraben umgestürzt. Die Autobahn musste kurzzeitig voll gesperrt werden, später wurde die linke Spur wieder freigegeben. Der Fahrer des Lkw wurde verletzt, weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

Blick auf den umgestürzten Lkw auf der A4.

13.55 Uhr: Leipziger Brückenlauf am Sonntag ist abgesagt

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Eigentlich sollte am Sonntag der 19. Brückenlauf des Vereins Wasser-Stadt-Leipzig stattfinden. Am Samstagmittag sagten die Veranstalter das Sportevent allerdings ab. Aufgrund der Witterungsverhältnisse sei eine sichere Durchführung des Laufs mit Blick auf die Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht möglich. Man arbeite bereits an einem Ersatztermin im Frühjahr 2026, teilten die Organisatoren mit.

Brückenlauf abgesagt: Zu hohe Gefahr durch Schnee und Glätte

13.24 Uhr: Nacht zum Sonntag wird laut DWD bitterkalt

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Samstag eine amtliche Warnung vor strengem Frost herausgegeben. Diese gilt in Sachsen von Samstag, 18 Uhr, bis Sonntag, 10 Uhr. Gewarnt wird vor Temperaturen zwischen -8 und -13 Grad Celsius. Vor allem bei klarem Himmel über der derzeitigen Schneedecke könnten die Werte bis -15 °C sinken. In den vergangenen Nächten gab es in Sachsen bereits örtlich noch niedrige Temperaturen.

12.47 Uhr: Winterwetter bremst Bahnverkehr in Mitteldeutschland

Das winterliche Wetter hat erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Vor allem der Knotenpunkt Erfurt sei von Schnee und Eis betroffen, wie ein Bahnsprecher auf Anfrage sagte. So seien einige Weichen wegen der eisigen Temperaturen nicht funktionsfähig.

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Die Verbindungen von Erfurt nach Leipzig und Halle werden über Naumburg umgeleitet. Auch auf der Strecke Erfurt-Coburg komme es zu Verspätungen. Grund ist hier, dass die Züge wegen des Wetters langsamer als üblich unterwegs sind. Zudem sind den Angaben zufolge alle Linien der S-Bahn Mitteldeutschland betroffen. Hier komme es zu Verzögerungen aber auch zu Ausfällen.

12.34 Uhr: Wann muss ich streuen und Schnee schippen?

Das anhaltende Winterwetter in Sachsen bringt für einige Menschen auch Verpflichtungen mit sich. Denn Hauseigentümer und auch manche Mieter müssen die Gehwege entlang ihres Grundstückes von Schnee und Eis befreien. Nur wann und wie oft?

11.21 Uhr: Ski- und Rodel fast überall in Sachsen gut

Während die Schneefälle etliche Verkehrsteilnehmer ärgern dürften, kommen Wintersportler und Ausflügler an diesem Wochenende selbst im Tiefland des Freistaats voll auf ihre Kosten. Eine Auswahl für noch Unentschlossene:

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10.50 Uhr: Lkw blockieren mehrere Straßen in Sachsen

Das Winterwetter mit Schnee und Eis sorgt in Sachsen weiter für Behinderungen im Straßenverkehr. Das Hauptproblem seien liegengebliebene Lastwagen auf Bundesstraßen und Autobahnen, die die Fahrbahnen blockieren, sagte eine Sprecherin des Verkehrswarndienstes. Insgesamt sei die Lage aber weniger angespannt als befürchtet. Die Sprecherin appellierte an die Autofahrer, vorsichtig und umsichtig unterwegs zu sein. Zudem sollte man mehr Zeit für Fahrten einplanen.

10.04 Uhr: Sachsen bibbert bei Dauerfrost weiter

Das Winterwetter hat Sachsen weiter fest im Griff. Bis Sonntag herrsche Dauerfrost, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Die Temperaturen liegen demnach auch tagsüber deutlich im Minusbereich. Landesweit bestehe weiterhin Glättegefahr.

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Der leichte Schneefall soll der neuen Prognose zufolge im Verlauf des Samstags allmählich Richtung Süden abziehen. Lediglich im Erzgebirge kann es bis zum Nachmittag schneien. Die Temperaturen sinken in der Nacht zum Sonntag auf bis zu minus 13 Grad. „Es bleibt ordentlich kalt und die Menschen sollten sich dementsprechend verhalten“, betonte eine Meteorologin.

Blick auf die Elbe in Dresden

9.50 Uhr: Nach Wintereinbruch: Bahnverkehr im Norden soll langsam wieder starten

Die Deutsche Bahn beginnt am Samstagvormittag damit, den Zugverkehr in Norddeutschland nach dem Wintereinbruch allmählich wieder aufzunehmen – allerdings mit Verspätung. Wie das Unternehmen zunächst mitteilte, sollen ab etwa 10 Uhr erste Fernzüge auf der Verbindung zwischen Berlin, Hannover und dem Ruhrgebiet verkehren. Später hieß es, dass der Fernverkehr doch erst ab Mittag wieder anrollen könne.

Die Bahn empfiehlt allen Reisenden, sich vor Fahrtantritt in der App DB Navigator oder auf bahn.de über den aktuellen Fahrplan zu informieren. Die kostenfreie Hotline 08000 996633 bleibt weiterhin erreichbar.

9.05 Uhr: Wasserrohrbrüche in Leipzig und Chemnitz

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Der teils strenge Frost der vergangenen Nächte setzt offenbar auch Wasserleitungen zu. In Leipzig etwa waren mehrere Häser an der Straße des 18. Oktober davon betroffen. Auch in Chemnitz gab es einen Wasserrohrbruch, dort an der Theaterstraße. In beiden Fällen arbeiten Havariedienste an der Reparatur der Leitungen.

Arbeiter sind in der Straße des 18. Oktober in Leipzig nach einem Wasserrohrbruch im Einsatz.

8.55 Uhr: Rückblick auf Wintereinbruch Ende 1978

Die Bilder ähneln sich: Kalte Luft im Norden prallt auf warme Luftschichten aus dem Süden. So wie beim Wetter dieser Tage war der Ablauf in etwa auch vor gut 42 Jahren Ende 1978 und Anfang 1979. Die Folge war ein Jahrhundertwinter mit strengem Frost und meterhohem Schnee. Der Wintereinbruch damals gilt als eines der spektakulärsten Wettereignisse des vergangenen Jahrhunderts. In der damaligen Bundesrepublik starben 17 Menschen. In der DDR blieb die Zahl im Dunkeln. Man geht aber von mindestens fünf Toten aus.

8.53 Uhr: Autobahn 17 in Dresden nach Unfällen gesperrt

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Nach zwei Unfällen ist die A17 am frühen Samstagmorgen in beiden Richtungen gesperrt worden.

Polizei und Feuerwehr zufolge kam im Tunnel Coschütz in Fahrtrichtung Dresden ein Lkw von der Fahrbahn ab, der Auflieger riss dabei von der Zugmaschine ab. Verletzte gibt es dort demnach nicht, die Autobahn in Richtung Dresden war zeitweise gesperrt, ist mittlerweile aber wieder frei. Vermutlich hatte die glatte Fahrbahn zum Unfall geführt, so die Polizei.

Möglicherweise ebenfalls aufgrund der Straßenglätte kollidierten zudem in der Gegenrichtung in Höhe des Tunnels Altfranken mehrere Autos und Lkw. Die Autobahn in Richtung Prag bleibt deshalb voll gesperrt.

7.18 Uhr: Schneefälle sorgen für Behinderungen auf den Straßen

Wegen des Neuschnees müssen sich Autofahrer weiter auf Straßenglätte einstellen. Am Samstagmorgen meldete die Polizei zahlreiche Probleme, wenn auch nicht mehr so viele wie noch am Freitag.

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Auf der A4 in Richtung Dresden ist etwa die Einfahrt an der Anschlussstelle Wilsdruff gesperrt, zudem besteht zwischen Wilsdruff und der Raststätte Dresdner Tor Süd Gefahr durch mehrere liegengebliebene Fahrzeuge.

Auf der von Dresden nach Zinnwald führenden Bundesstraße 170 sorgen zwischen Possendorf und Rundteil mehrere querstehende LKW für Probleme. In Chemnitz wurde die Theaterstraße zwischen Hartmannstraße und Kaßbergauffahrt gesperrt, nachdem es dort einen Wasserrohrbruch gab. Im Kreis Nordsachsen blieben mehrere Fahrzeuge auf der Straße zwischen Rödgen und Schenkenberg wegen Schneeverwehungen liegen.

Samstag, 10. Januar, 6.47 Uhr: Weitere Schneefälle am Samstag

Sturmtief „Elli“ sorgt weiterhin für Schnee und vielerorts glatte Straßen in Sachsen. Nachdem es bereits in der Nacht zum Samstag erneut geschneit hat, sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) weitere Niederschläge für weite Teile des Freistaats voraus. Demnach kommen in den meisten sächsischen Regionen bis zum Nachmittag noch einmal mehrere Zentimeter Neuschnee hinzu, wobei die Lausitz und das Bergland besonders betroffen sein könnten.

21.22 Uhr: Deutsche Bahn will Fernverkehr am Samstagmorgen wieder schrittweise aufnehmen

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Am Freitag wurde aufgrund der Wettersituation der Fernverkehr im gesamten Bereich Norddeutschland vorübergehend eingestellt. Die Deutsche Bahn will den Fernverkehr am Samstagmorgen wieder schrittweise aufnehmen. Trotzdem sei bundesweit noch mit Einschränkungen und Zugausfällen zu rechnen, hieß es. Die Bahn bittet alle Reisenden, sich vor Fahrtantritt in der App DB Navigator und auf der Internetseite der Bahn über die aktuelle Verkehrslage zu informieren.

Auf folgenden Strecken kommt es im Fernverkehr der DB zu Zugausfällen:

  • Kopenhagen – Hamburg
  • Westerland/Kiel – Hamburg
  • Binz/Stralsund/Rostock – Berlin
  • Norddeich/Emden – Hannover / Ruhrgebiet
  • Hamburg – Berlin
  • Hannover – Berlin
  • Hannover – Frankfurt / Würzburg
  • Hannover – Ruhrgebiet
  • Berlin – Kassel-Wilhelmshöhe
  • Niederlande – Berlin
  • Ruhrgebiet – Hamburg

20.30 Uhr: Hilfe für wohnungslose Menschen in Dresden

Frost, Schnee und eisiger Wind bedeuten für wohnungslose Menschen akute Lebensgefahr, warnte die Dresdner Sozialbürgermeisterin Kristin Klaudia Kaufmann. Wer einen offensichtlich hilflosen, nicht ansprechbaren Obdachlosen sehe, sollte sofort den Notruf wählen. Die extreme Kälte erhöhe das Risiko für Unterkühlungen und Erfrierungen und könne Herz-Kreislauf-Erkrankungen verschärfen. Sie verwies auf bestehende Hilfsangebote in der Stadt. „Niemand muss sich schämen, die Hilfe anzunehmen.“

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19.18 Uhr: DWD warnt vor Glättegefahr durch gefrierenden Regen in Teilen Sachsens

Der Deutsche Wetterdienst warnt in Teilen Sachsens vor Glätte durch gefrierenden Regen und anhaltenden Schneefall. Nach bereits gefallenen Schneemengen von bis zu zehn Zentimetern besteht verbreitet Rutschgefahr, insbesondere im Bergland und in der Osthälfte mit weiteren sieben bis 15 Zentimetern Neuschnee.

In einem Gebiet zwischen Vogtland, Leipzig und Dresden kann der Schneefall vorübergehend in Schneeregen oder Regen übergehen, der auf gefrorenem Boden örtlich zu Glatteis gefriert. Ab dem Abend sowie in der Nacht zum Samstag und am Samstag setzt erneut verbreitet Schneefall ein, mit weiteren zwei bis sechs Zentimetern, im Bergland bis zu zehn Zentimetern. Begleitet wird dies regional von Schneeverwehungen durch böigen Wind, vor allem im Bergland und in Ostsachsen.


Die winterlichen Straßenverhältnisse haben am Freitag in Sachsen zu zahlreichen Unfällen geführt.

18.40 Uhr: Sturmtief im Kreis Görlitz: Kalt – aber nicht chaotisch

Sturmtief Elli zieht über Ostsachsen und bringt Schnee und eisige Temperaturen. Viele Menschen nutzen das Winterwetter um Ski zu fahren und mit den Kindern zu rodeln. Doch es gab auch Unfälle – vor allem auf der A4 sorgten Staus für Frust.

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Sonne und Schnee - das freut die Wintersportler.

16.50 Uhr: A4 bei Burkau wieder frei

Auf der A4 zwischen Ottendorf-Okrilla und Burkau kann der Verkehr wieder rollen. Am späten Nachmittag wurde auch die Fahrbahn Richtung Görlitz wieder freigegeben. Ein querstehender Lkw hatte hier seit Stunden für Stau und Verkehrsbehinderungen gesorgt.

16.33 Uhr: Nach Schneefällen in Dresden: Wird das DEL-Wintergame abgesagt?

Die Dresdner Eislöwen empfangen am Samstag im Rudolf-Harbig-Stadion die Eisbären Berlin zum DEL-Wintergame. Kann das Eishockeyspiel im Fußballstadion nach den anhaltenden Schneefällen überhaupt stattfinden?

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16.17 Uhr: Wintersturm in Sächsischer Schweiz und Osterzgebirge: Buslinien eingestellt, Schulen geschlossen, Unfälle

Sturmtief „Elli“ brachte am Freitagmorgen mehrere Zentimeter Neuschnee in die Sächsische Schweiz und ins Osterzgebirge. Behinderungen gibt es deshalb nicht nur im Verkehr – ein Überblick für den Landkreis mit vielen Fotos.

15.55 Uhr: Die schönsten Impressionen aus Meißen und Radebeul

Sturmtief „Elli“ zog am Freitag auch über das Elbland und hatte jede Menge Schnee im Gepäck. In Meißen fielen fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee, in Radebeul waren es sechs. Genug, um beide Städte in ein sanftes Weiß zu hüllen – aber zu wenig, um für das befürchtete Chaos zu sorgen. Deshalb bleiben an diesem 9. Januar 2026 insbesondere die herrlich winterlichen Bilder in Erinnerung.

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15.39 Uhr: DVB bereiten sich seit Wochen auf starken Schneefall vor

Bis zum Abend erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) weiter teils kräftige Schneefälle und schwierige Verkehrsverhältnisse. Von der Nordsee bis in den Osten Deutschlands falle verbreitet Schnee, örtlich auch intensiv. Falk Lösch, Sprecher der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB), sagt dazu: „Probleme mit starkem Schneefall sind im Winter normal, darauf sind wir eingestellt.“ Die DVB würden bereits seit einigen Wochen alte Tatra-Bahnen einsetzen, um die Oberleitungen eisfrei zu halten.

Zudem habe man Glück gehabt, da der Berufsverkehr zu Beginn des Sturmtiefs bereits durch gewesen sei. Im Tagesverlauf sei es zu erwartbaren Verspätungen gekommen. Gerade die Linienbusse hätten auf den Bergstrecken, also etwa in Bühlau und am Fernsehturm, Probleme gehabt. An manch einer Stelle in der Stadt hätten Mitarbeiter mit Schnee verstopfte Weichen mechanisch lösen müssen. Oft hätten die Straßenbahnen generell langsamer fahren müssen, um Autofahrer, die wegen der Glätte den Schienen gefährlich nah kamen, nicht zu streifen.

„Im Großen und Ganzen konnten wir fast im gesamten Stadtgebiet fahren“, sagt Lösch. „Das verdanken wir auch dem städtischen Winterdienst, der heute den ganzen Tag auf Achse war und unsere Busstrecken beim Streuen und Schaufeln priorisiert hat.“ Jetzt müsse man abwarten, was der Abend bringe. „Wir haben alle keine Kristallkugel, aber wir sind soweit gut auf Schnee und Eis vorbereitet“, so Lösch.

15.33 Uhr: Kretschmer zeigt sich beim Schneeschippen

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Wie viele Menschen heute in Sachsen auch, ist Ministerpräsident Michael Kretschmer nicht ums Schneeschippen drumrumgekommen. In einem Instagram-Beitrag griff er den winterlichen Schneefall auf und fragte, wer an diesem Tag ebenfalls bereits Schnee geräumt habe.

15.20 Uhr: A4 bei Burkau: Noch immer Stau in Richtung Görlitz

Auf der A4 zwischen Ottendorf-Okrilla und Burkau wurde mittlerweile die Fahrbahn Richtung Dresden wieder freigegeben. In die Gegenrichtung ist jedoch noch mit Stau und Verkehrsbehinderungen wegen einem querstehenden Lkw zu rechnen.

15.01 Uhr: Weniger Lieferverkehr bei der Radeberger Brauerei

Biertrinker können aufatmen: Auf die Produktion der Radeberger Brauerei hatte Sturmtief „Elli” keine direkten Auswirkungen. „Einige Speditionen haben wegen der prognostizierten Wetterlage ihre Termine auf den kommenden Montag verschoben, sodass bei uns weniger Verkehr eintraf“, berichtet Pressesprecher Hendrik Wagner. „Die wenigen Lkw hatten allerdings am Freitagvormittag Schwierigkeiten, durchzukommen.“

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Gründe dafür seien Staus und stockender Verkehr auf der A4 im Großraum Dresden und im Stadtverkehr Radeberg gewesen. „Auf der Dresdner Straße direkt vor unserem Brauereigelände blieb ein Lkw bergaufwärts wegen Schneeglätte stecken und konnte nach etwa 30 Minuten dank des städtischen Winterdienstes und mit Unterstützung unserer Kollegen wieder in Bewegung gesetzt werden.“

14.28 Uhr: Schneefall und Sturm halten bis zum Abend an

Bis zum Abend erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) weiter teils kräftige Schneefälle und schwierige Verkehrsverhältnisse. Von der Nordsee bis in den Osten Deutschlands falle verbreitet Schnee, örtlich auch intensiv.

„Teilweise kommen zwei bis drei Zentimeter Neuschnee pro Stunde zusammen“, sagte ein DWD-Meteorologe. „Also da ist ganz ordentlicher Neuschneezuwachs.“ Im Laufe des Nachmittags lasse der Schneefall zwar etwas nach, halte regional aber an.

Im Laufe der Nacht sollen sich die Schneefälle dann zunehmend in die Südhälfte des Landes verlagern.

14.23 Uhr: Schneefall sorgt auch in Südwestsachsen für zahlreiche Unfälle

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Starker Schneefall hat am Freitagmorgen auch im Kreis Zwickau und dem Vogtlandkreis zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Besonders betroffen war davon der Landkreis Zwickau, wo sich am Vormittag rund 30 wetterbedingte Verkehrsunfälle ereigneten, wie die Polizeidirektion Zwickau mitteilte.

So kamen mehrere Lastwagen auf glatten Fahrbahnen ins Rutschen und blieben an Steigungen liegen. Auf der B93 kurz nach dem Moseler Tunnel in Richtung Autobahn 4 sowie auf der A4 bei Crimmitschau blockierten festgefahrene Lkw zeitweise die Fahrbahn. Dadurch bildeten sich Staus und Behinderungen im Berufsverkehr.

Im Vogtlandkreis verlief der Morgen ruhiger: Dort registrierte die Polizei lediglich acht Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit dem Winterwetter. Dennoch mussten auch hier Einsatzkräfte mehrfach ausrücken, um liegengebliebene Fahrzeuge zu sichern und Straßen wieder passierbar zu machen.

14.19 Uhr: Spiel St. Pauli gegen Leipzig in Hamburg abgesagt

Das Bundesliga-Spiel zwischen dem FC St. Pauli und RB Leipzig fällt nach starkem Schneefall aus. Die für Samstag geplante Partie der beiden Fußball-Erstligisten wurde wegen der extremen Witterungsbedingungen und Sicherheitsrisiken abgesagt, wie die Deutsche Fußball Liga und die Clubs mitteilten.

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14.07 Uhr: Schnee sorgt für Einschränkungen in Meißen und Radebeul

Starker Schneefall hat am Freitag in Meißen und Radebeul zu rutschigen Straßen, einzelnen Verkehrsproblemen und erhöhtem Einsatz im Winterdienst geführt. In Meißen waren Bauhof-Mitarbeiter seit den frühen Morgenstunden im Einsatz, Priorität hatten Hauptstraßen und Busstrecken, während es vereinzelt zu festgefahrenen Fahrzeugen kam. Der Busverkehr lief laut VGM bis auf einige Verspätungen planmäßig, Schulen reagierten flexibel auf die Wetterlage, verkürzten teils den Unterricht oder ermöglichten ein früheres Heimgehen. In Radebeul beeinträchtigte der Schnee unter anderem den Wochenmarkt.

14.05 Uhr: Stillstand auf der A4 bei Ottendorf-Okrilla

Auf der A4 in Höhe Ottendorf-Okrilla geht weiterhin nichts mehr: Die Fahrbahnen sind sowohl in Fahrtrichtung Dresden als auch in Richtung Görlitz blockiert. Grund sind liegengebliebene Lkw. Laut ADAC beläuft sich die Staulänge in Richtung Görlitz inzwischen auf 15 Kilometer Länge, in die Gegenrichtung sind es neun Kilometer Stau.

13.52 Uhr: Flugbetrieb in Leipzig und Dresden läuft trotz Winterwetter

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Trotz winterlicher Wetterbedingungen ist der Flugbetrieb an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden am Freitag ohne größere Einschränkungen angelaufen. „Es gab keine wetterbedingten Ausfälle“, sagte der Sprecher der beiden Flughäfen, Uwe Schuhart.

Ein am Morgen zunächst als gestrichen angezeigter Flug nach Frankfurt habe nicht mit dem Wetter zusammengehangen. „Heute früh stand zwar der Frankfurt-Flug als gestrichen drin. Das lag aber daran, dass die Maschine schon gestern Abend gar nicht nach Leipzig/Halle gekommen ist“, erklärte Schuhart.

Der Winterdienst sei an beiden Flughäfen im Einsatz gewesen. „Es gibt keine außergewöhnlichen Verspätungen“, sagte Schuhart. Vor einzelnen Starts sei bei Bedarf eine Enteisung erforderlich gewesen.

Eine Schneefräse räumt Schnee von einer Landebahn vor dem DHL-Hub auf dem Flughafen Leipzig/Halle.

13.24 Uhr: Viele Unfälle bei winterlichen Straßenverhältnissen im Raum Dresden

In den vergangenen Stunden kam es bei winterlichen Straßenverhältnissen im Bereich der Polizeidirektion Dresden zu insgesamt 41 Unfällen, bei denen glücklicherweise niemand verletzt wurde.

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So fuhr eine 43-jährige Fahrerin eines Hyundai i30 auf der Meißner Landstraße in Dresden auf einen an einer roten Ampel haltenden VW Transporter auf, was einen Sachschaden von etwa 4000 Euro verursachte. Auf der Altenberger Straße stieß ein 21-jähriger Fahrer eines Mercedes Atego gegen einen Werbeanhänger, der auf einer Wiese abgestellt war, mit einem Schaden von rund 1000 Euro. Eine 27-jährige Audi-Fahrerin beschädigte in Stolpen beim Abbiegen ein Geländer, was etwa 1500 Euro an Schaden anrichtete.

Weitere Unfälle ereigneten sich durch Fahrzeuge, die auf glatten Straßen gegen andere Autos prallten, in den Straßengraben rutschten oder Schäden an Straßenlampen und Verkehrsschildern verursachten.

Ferner führten querstehende und langsam fahrende Fahrzeuge zu Verkehrsbehinderungen, insbesondere auf der A4 bei den Abfahrten Dresden-Altstadt und Wilsdruff, auf der Radeburger Straße in Dresden und auf der B172 in der Sächsischen Schweiz.

12.52 Uhr: Sächsische Schweiz und Osterzgebirge: Buslinien eingestellt, Schulen geschlossen

Sturmtief „Elli“ sorgt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge für kräftigen Schneefall und glatte Straßen. Mehrere Lkw und Pkw blieben unter anderem auf der B172, B170 und der A4 stecken, einzelne Buslinien wurden eingestellt und der Verkehr stockte teils erheblich. Viele Schulen reagierten mit früherem Unterrichtsende oder häuslicher Lernzeit, über die die Schulleitungen selbst entscheiden. In Pirna öffnete die Obdachlosenunterkunft wegen der Wetterlage auch tagsüber und hält zusätzliche Vorräte bereit.

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12.48 Uhr: Gute Bedingungen in Sachsens Skigebieten

Für Wintersportfans in Sachsen bedeuten der Schneefall und die niedrigen Temperaturen gute Nachrichten: Das Winterwetter sorgt für gute Bedingungen in den Skigebieten – und das zum Wochenende. Die meisten Pisten und Loipen stehen Skifahrern offen.

12.37 Uhr: Schnee sorgt für zahlreiche Unfälle rund um Leipzig

Schneefall und Glätte haben in Leipzig und der Region zu zahlreichen Verkehrsunfällen und Behinderungen geführt. Noch am Vormittag gab es mindestens 33 Unfälle, davon 15 im Stadtgebiet, wie die Polizei mitteilte.

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Besonders betroffen waren Autobahnanschlussstellen und Bundesstraßen. An der Anschlussstelle Wiedemar wurde die Auf- und Abfahrt zur Autobahn 9 in Richtung München nach einem Unfall zwischen zwei Autos komplett gesperrt. Ein Kind wurde dabei leicht verletzt. In Borna blockierten zwei Lastwagen wegen Glätte die Bundesstraße 93 stadtauswärts, da sie an einem Anstieg immer wieder zurückrutschten.

12.17 Uhr: Starker Wind: Loipen auf Golfplatz Ullersdorf können nicht gespurt werden

Die Loipen auf dem Golfplatz Ullersdorf bei Radeberg werden heute nicht mehr gespurt. Wie Geschäftsführer Uwe Neumann berichtet, ist es momentan auf dem Golfplatz derart windig, dass die Loipen sofort wieder dicht wären. Der Golfclub hat vor vielen Jahren ein Spurgerät angeschafft – zur Freude vieler Dresdner und Radeberger. Aller Voraussicht nach soll am Samstag wieder gespurt werden. Das Angebot ist kostenlos.

Auf dem Golfplatz Ullersdorf werden am Freitag keine Loipen gespurt.

12.02 Uhr: Weiterhin Probleme an der A4

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Während die gesperrten A4-Ausfahrten Wilsdruff (in beide Fahrtrichtungen) wieder frei sind, gibt es inzwischen Probleme durch starken Schneefall zwischen Ottendorf-Okrilla und Burkau. Auch hier behindern querstehende Lkw den Verkehr. In beiden Fahrtrichtungen – sowohl in Richtung Görlitz als auch in Richtung Dresden – bildete sich Stau.

11.32 Uhr: „Elli“ im Kreis Bautzen bislang ohne größere Folgen

Wintersturm „Elli“ hat im Landkreis Bautzen bislang keine größeren Probleme verursacht. Zwar schneit es seit dem Vormittag in Teilen des Kreises, doch Polizei und Verkehrsunternehmen melden bislang keine nennenswerten Unfälle oder Störungen. Vorsorglich bleibt der Schlosspark des Barockschlosses Rammenau vom 9. bis 11. Januar geschlossen, das Schloss selbst sowie Veranstaltungen sind jedoch weiterhin geöffnet. Der Landkreis sieht sich mit umfangreicher Technik und gefüllten Salzlagern gut vorbereitet, schließt aber witterungsbedingte Straßensperrungen nicht aus.

11.25 Uhr: Lkw hängen durch Schnee- und Eisglätte fest

Schnee- und Eisglätte sorgt am Vormittag an vielen Orten in Sachsen für Behinderungen im Verkehr. Insbesondere Lkw-Fahrer hatten Probleme. An der Auffahrt zur B169 in Riesa hingen zeitweise mehrere Lastwagen fest, Reifen drehten durch.

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In Riesa hat es heute Morgen in anderthalb Stunden zehn Zentimeter geschneit, teilt Andrè Haupt mit. Er ist Technischer Leiter der AGV Riesa, die für den Winterdienst zuständig ist. Vermutlich werde man bis in die Mittagsstunden 20 Zentimeter erreicht haben.

Mehrere Lkw hingen an der Auffahrt zur B169 in Riesa fest.

An der A9-Ausfahrt Großkugel in Richtung Berlin stand am Vormittag ebenfalls ein Lkw wegen Schneeglätte quer. Die Ausfahrt ist gesperrt. Gleiches gilt für die A72-Ausfahrt Borna-Nord von Chemnitz in Fahrtrichtung Leipzig.

Probleme gibt es auch im Landkreis Zwickau. Auf der A4 zwischen Limbach-Oberfrohna und Hohenstein-Ernstthal behinderte ein querstehender Lkw den Verkehr. „Es ist Stau zu erwarten“, teilte die Polizei mit. „Fahren Sie bitte besonders vorsichtig.“

10.48 Uhr: Deutlicher Zuwachs der Schneehöhen in Sachsen

Der Winter hat Sachsen weiter fest im Griff. Innerhalb weniger Stunden fiel vielerorts neuer Schnee. Insbesondere im Erzgebirge wurden beachtliche Zuwächse gemessen, wie aktuelle Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und Kachelmannwetter zeigen:

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  • Dresden-Klotzsche: 6 Zentimeter (plus 5 Zentimeter seit 7 Uhr)
  • Leipzig-Holzhausen: 6 Zentimeter (plus 6)
  • Chemnitz: 15 Zentimeter (plus 5)
  • Zinnwald-Georgenfeld: 20 Zentimeter (plus 6)
  • Fichtelberg: 38 Zentimeter (plus 8)

10.35 Uhr: Behinderungen durch Schneefälle auf der A4

Aufgrund der Schneefälle kommt es auf der Autobahn A4 zu Behinderungen. Wegen Problemen mit Lkw sind die Ausfahrten Wilsdruff in Fahrtrichtung Chemnitz wie auch in Fahrtrichtung Dresden gesperrt. Auch an der Abfahrt Dresden-Altstadt in Richtung Chemnitz kommt es zu Sperrungen, weil Lkw liegengeblieben sind.

Seit dem Morgenbeginn hat die Polizei sechs Unfälle im Stadtgebiet verzeichnet. Nicht alle Unfälle stehen dabei in Zusammenhang mit dem Wettergeschehen, so ein Polizeisprecher.

10.25 Uhr: Bildergalerie: So zieht Sturmtief „Elli“ durch Dresden

Der starke morgendliche Schneefall durch Sturmtief Elli hatte Auswirkungen auf den Verkehr in Dresden. Busse und Bahnen liefen zunächst planmäßig an, danach kam es auf einigen Linien zu Einschränkungen durch Schnee und Glatteis.

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10.07 Uhr: Schlösserland Sachsen warnt vor Glätte und Astbruch

Wegen winterlicher Witterung warnt die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH Besucherinnen und Besucher ihrer Anlagen vor erhöhter Unfallgefahr. Der Deutsche Wetterdienst meldet überfrierende Nässe und starken Schneefall, wodurch Wege glatt und Bäume bruchgefährdet sein können. Im Großen Garten Dresden sowie in weiteren Schlossparks kann schwere Schneelast zu Astbrüchen führen. Besucher sollen daher geräumte Wege nutzen und gesperrte Bereiche meiden. Besonders gefährdet sind Alleen und ältere Baumbestände.

Die Warnung gilt neben dem Großen Garten Dresden auch für den Zwinger, den Schlosspark Pillnitz sowie weitere Schlösser, Burgen und Gärten im Freistaat. Gäste werden gebeten, sich vor einem Besuch über die aktuelle Lage zu informieren.

Der Schlosspark des Barockschloss Rammenau soll bis einschließlich Sonntag ganz geschlossen bleiben. Das Schloss selbst ist geöffnet, geplante Veranstaltungen finden statt.

9.39 Uhr: Schneefälle auch in Tschechien

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Wie in Teilen Deutschlands schneit es an diesem Freitag auch in Sachsens Nachbarland Tschechien kräftig. Das offiziell für Wetterwarnungen zuständige Tschechische Hydrometeorologische Institut (ČHMÚ) gab Warnungen für Teile des Landes heraus. Schneefälle der mittleren Kategorie werden laut der dreistufigen Warnskala dabei auch in den Grenzregionen zu Sachsen erwartet.

Auf mehreren Autobahnen kam es zu Verkehrsbehinderungen, etwa durch liegengebliebene Lastwagen. Auch in der Hauptstadt Prag schneite es. Dort verspäteten sich Straßenbahnen und Busse.

Menschen gehen über den verschneiten Altstädter Ring in Prag

9.37 Uhr: Bahn stellt Fernverkehr im Norden ein

Die Deutsche Bahn stellt wegen des stürmischen Winterwetters den Fernverkehr im Norden Deutschlands bis mindestens zum Mittag ein. Das teilte das Unternehmen mit.

9.35 Uhr: Dresdner Verkehrsbetriebe melden Probleme

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Die Straßenbahnlinien 4, 10 und 11 in Dresden werden wegen einer technischen Störung am Hauptbahnhof umgeleitet. Das teilten die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit. Die Linien 4 und 11 Richtung Prohlis werden ab der Prager Straße über den Pirnaischen Platz umgeleitet. Linie 10 in Richtung Striesen wird ab Hauptbahnhof über Hauptbahnhof Nord, Pirnaischen Platz bis zum Straßburger Platz umgeleitet.

Der Wintereinbruch in Dresden sorgte für Probleme bei den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB).

Mittlerweile haben die DVB per Kurznachrichtendienst X durchgegeben, dass es aufgrund von Schnee und Glatteis im gesamten Verkehrsnetz zu starken Verzögerungen kommt.

Ein Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ist am Morgen am Terrassenufer unterwegs.

9.30 Uhr: Schneeverwehungen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge – Festung Königstein bleibt geschlossen

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Schneeverwehungen sorgen für erste Probleme im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Auf der Straße zwischen Neustadt in Sachsen und Hohnstein sorgten heute Morgen stellenweise hohe Schneeverwehungen für Probleme im Berufsverkehr. Zwei Autos sollen sich darin festgefahren haben.

Wegen der zu erwartenden Schnee- und Eisglätte bleibt die Festung Königstein am Freitag ganztägig geschlossen. „Wir bitten um Ihr Verständnis“, hieß es am Freitagmorgen.

Auch in Heidenau (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) ist binnen kürzester Zeit Schnee gefallen. Das Bild zeigt die Lugtumstraße.

9.25 Uhr: Dresdner Verkehrsbetriebe melden erste Verspätungen

An der Haltestelle Mommsenstraße/Bergstraße in Dresden sorgen Schnee und Glatteis für die ersten Verspätungen des Tages. Aktuell wird in der DVB-App eine Verspätung von etwa 38 Minuten für die Linie 66 in beide Richtungen angezeigt.

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9.20 Uhr: Polizeidirektion Chemnitz meldet „leicht erhöhtes Unfallaufkommen“ – ruhige Lage in Ostsachsen

Die Polizeidirektion Chemnitz meldet für den Freitagmorgen ein „leicht erhöhtes Unfallaufkommen“, wie ein Sprecher sagt. Der Schwerpunkt des Unfallgeschehens lag im Berufsverkehr zwischen sechs und acht Uhr. Das gesamte Gebiet der Polizeidirektion, das von Chemnitz über Mittelsachsen bis ins Erzgebirge reicht, sei betroffen. Ob es dabei zu besonders schweren Unfällen gekommen ist, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.

Ruhig ist die Lage hingegen noch in Ostsachsen, wo der Schneefall erst später am Morgen einsetzte. Es gebe bislang keine wetterbedingten Unfälle, sagt eine Sprecherin.

9.18 Uhr: ÖPNV in Leipzig und Dresden startet trotz Schnee planmäßig

Der starke morgendliche Schneefall hat die Verkehrsbetriebe in Leipzig und Dresden kaum beeinflusst. Der Verkehr sei bei Bussen und Bahnen planmäßig angelaufen, hieß es auf Anfrage.

Man habe rechtzeitig angefangen, die Strecken zu räumen. Bei einem Zehn-Minuten-Takt der Straßenbahnen blieben die Gleise auch frei, sagte ein Sprecher der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB). Auch die Oberleitungen seien frei. Zwar seien die Haltestellen zunächst freigeräumt worden, aber bei dem starken Schneefall seien diese schnell wieder eingeschneit worden. Er appellierte daher an die Fahrgäste, sehr vorsichtig zu sein und wenn möglich, nicht vor die Tür zu gehen.

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Auch in Dresden lief der Morgen zunächst planmäßig an. Dies sei aber eine Momentaufnahme, betonte ein Sprecher der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Die Busfahrer würden sich den Straßenverhältnissen anpassen und entsprechend langsamer fahren.

9.07 Uhr: Zwei Unfälle im Dresdner Berufsverkehr

Auf Dresdens Straßen geht es bisher relativ ruhig zu. Die Polizei verzeichnete von 8 bis 9 Uhr zwei Unfälle im Stadtgebiet. „Bisher ist die Lage überschaubar“, sagt Polizeisprecher Rocco Reichel. Mittlerweile sei der Berufsverkehr durch, vermutlich seien viele Dresdnerinnen und Dresdner aufgrund der Unwettermeldungen zu Hause geblieben oder hätten darauf verzichtet, ins Auto zu steigen.

8.36 Uhr: Chemnitz sperrt Straßen und schließt Tierpark

Die Stadt Chemnitz teilt mit, dass aufgrund der aktuellen Wetterverhältnisse die Berbisdorfer Straße zwischen Bundesstraße 95 und Lerchenweg sowie die Kemtauer Straße zwischen Berbisdorf und Eibenberg voll gesperrt sind. Der Harthauer Berg (B 95) sei den Angaben zufolge stadtauswärts in Richtung Burkhardtsdorf nur mit Schneeketten befahrbar.

Außerdem bleiben der Tierpark Chemnitz sowie das Wildgatter Oberrabenstein an diesem Freitag geschlossen, hieß es weiter.

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In Chemnitz hat Sturmtief "Elli" am Morgen für reichlich Neuschnee gesorgt.

8.09 Uhr: Schneefall am Morgen auch in Dresden

Schneefälle haben am Freitagmorgen auch Dresden erreicht. Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) rechnen mit etwa fünf bis zehn Zentimetern Neuschnee. Im Erzgebirge und teils auch in der Oberlausitz sind bis zu 15 Zentimeter zu erwarten.

„Das Sturmtief sorgt aktuell aber auch für milde Luft“, sagt DWD-Meteorologe Robert Noth. Entsprechend sei im Verlaufe des Tages auch mit Regen- statt Schneefällen zu rechnen. Diese würden dann auf dem kalten Boden gefrieren und für Glatteisgefahr sorgen.

Die Schneefront soll im weiteren Tagesverlauf zunächst Richtung Brandenburg ziehen, in den Abendstunden aber zurückkommen. Dann ist nochmals mit einigen Zentimetern Neuschnee zu rechnen.

Das Gebiet um den Zwinger in der Dresdner Altstadt ist mit Schnee bedeckt.

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7.50 Uhr: Sturmtief „Elli“ erreicht das Erzgebirge

„Elli“ zieht am Freitagmorgen von Südwesten her nach Sachsen – und hat bereits das Erzgebirge erreicht. Hier werden im Tagesverlauf bis zu 15 Zentimeter Neuschnee erwartet. Mehrere Schulen im Erzgebirge hatten bereits am Donnerstag angekündigt, den Schulbesuch freizustellen oder hatten den Präsenzunterricht ganz abgesagt.

7.35 Uhr: Wintersturm sorgt für Einschränkungen in Sachsen-Anhalt

Wintersturm Elli bringt Eiseskälte, Glätte und viel Schnee: In Sachsen-Anhalt sind Busse und Bahnen am Freitag teils nur eingeschränkt unterwegs. Der Landkreis Mansfeld-Südharz etwa teilte am Morgen mit, dass die Verkehrsgesellschaft Südharz den Betrieb im gesamten Landkreis nahezu komplett eingestellt hat. Einige wenige Linien würden nach Möglichkeit noch bedient. Durch die aktuelle Wetter- und Verkehrslage komme es aber zu erheblichen Verspätungen.

Auch in Altenburg in Thüringen wurde der Busverkehr am Morgen eingestellt.

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Die Bahn geht davon aus, dass bis Samstag Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr möglich sind. Wer kann, sollte seine Reise verschieben. Schon gekaufte Tickets könnten auch zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden.

Ein Anwohner in Wernigerode räumt mit einer Schneeschaufel den Weg frei. Heftiger Winterbruch sorgt für Verkehrsbehinderungen.

7.22 Uhr: Schneefall in Leipzig: Bislang keine Unfälle

In Leipzig hat in den Morgenstunden Schneefall eingesetzt. Die Lage blieb jedoch zunächst entspannt. Wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte, seien bislang „keine Unfälle zu vermelden, die etwas mit dem Wetter zu tun haben“. Auch der öffentliche Personennahverkehr lief laut Fahrplanauskunft der Leipziger Verkehrsbetriebe am Morgen planmäßig.

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Freitag, 9. Januar 2026, 6.25 Uhr: Warten auf Wintersturm Elli in Sachsen: Warnung vor Schneefall und Glätte

Sachsen wartet am Freitagmorgen auf Sturmtief Elli: Bislang ist es in den beiden Großstädten Dresden und Leipzig trocken. Von Süden und Westen her ziehen jedoch Niederschläge auf, die zunächst als Schnee und später als Regen fallen könnten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor leichter Schnee- und Eisglätte. Regen könne tagsüber vor allem in einem Dreieck vom Vogtland, Leipziger Raum und Raum Dresden zu Regen übergehen, der auf gefrorenem Boden zu Glatteis gefrieren kann.

Im oberen Bergland soll es durchgängig schneien. Dort sind bis 15 Zentimeter Neuschnee möglich. Hinzu kommen Wind- und Sturmböen, in der Nacht zu Samstag stürmische Böen.

21.14 Uhr: Leipzig öffnet Notunterkünfte wegen Kälte ganztägig

Wegen der aktuellen Kälte bleiben die sechs Leipziger Notunterkünfte von Sonnabend bis einschließlich Montag durchgehend geöffnet, teilte die Stadt mit. Normalerweise schließen die Einrichtungen täglich um 8 Uhr, da sie nur abends und nachts genutzt werden dürfen. Eine ganztägige Öffnung ist sonst nur bei extremen Wetterlagen vorgesehen. Betroffen ist auch die Notunterkunft für Männer in der Rückmarsdorfer Straße, die bislang reguläre, verkürzte Öffnungszeiten hatte.

20.47 Uhr: Meteorologe: „Besser zu Hause bleiben“

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Schneeverwehungen, gefrierender Regen, stürmischer Wind, eisige Temperaturen – der Winter hat Sachsen fest im Griff. Für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor allem der Freitag problematisch. „Da wäre es vernünftig, zu Hause zu bleiben“, sagte ein Meteorologe auf Anfrage.

Der Freitag beginnt demnach mit zum Teil kräftigen Schneefällen, landesweit sind bis zu zehn Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Im Tagesverlauf soll es aber wärmer werden und unterhalb 800 Metern könnte gefrierender Regen für Gefahr sorgen. Dazu weht ein kräftiger Wind, der für Schneeverwehungen sorgen könnte.

20.03 Uhr: Wetter hat noch keinen Einfluss auf Beerdigungen

Trotz des erwarteten Wintersturms sollen am Freitag auch alle Beerdigungen in Dresden stattfinden. Die Wetterprognosen würden sehr genau beobachtet, aber man habe sich gegen eine Absage der Trauerfeiern und Beisetzungen auf den vier städtischen Friedhöfen entschieden, sagte eine Stadtsprecherin auf Anfrage.

Im Stadtgebiet von Dresden sei erst am Nachmittag mit Regen und der damit verbundenen gestiegenen Glatteisgefahr zu rechnen, hieß es weiter. Dann sollten die Beerdigungen bereits abgeschlossen sein. Am Samstag finden keine Beisetzungen statt. Sollte jedoch durch gefrierenden Schnee die Gefahr von Astbrüchen bestehen, würden die Friedhöfe geschlossen, betonte die Sprecherin. Dies sei aber auch von der Windstärke abhängig.

19.36 Uhr: Warnung vor starken Schneeverwehungen von der Nordsee bis in die Lausitz

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Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einer bundesweiten Unwetterlage mit Sturm, starkem Schneefall und Glätte. Orkanartige Böen treten im Schwarzwald auf, schwere Sturmböen werden auf dem Brocken erwartet, zudem gibt es verbreitet Sturm- und Windböen. Von der Nordsee bis in die Lausitz drohen starke Schneeverwehungen, in den östlichen Kammlagen der Mittelgebirge fällt teils unwetterartiger Schnee. In Bayern besteht vor allem im Südosten akute Glatteisgefahr, auch in der Mitte, im Süden sowie im Norden und Osten ist mit Glätte zu rechnen. Verbreitet wird Nachtfrost erwartet, im Nordosten örtlich auch strenger Frost.

19.12 Uhr: Einschränkungen im ÖPNV im Vogtland

Wegen der winterlichen Temperaturen kommt es im Bus- und Bahnverkehr im Vogtland zu Einschränkungen. „Um ungeplante Zugausfälle zu vermeiden, führt die Vogtlandbahn bis auf Weiteres einen betriebsbedingten Winterfahrplan ein“, teilte die Länderbahn mit. Die der eingesetzten Triebwagen seien bei frostigen Temperaturen anfälliger für Störungen, hieß es.

Alle Regionalbahnen der Linie 5, die zwischen Mehlteuer/Plauen und Falkenstein fahren, entfielen ab Freitag (9. Januar) bis auf Weiteres, hieß es. Die Bahnen würden durch Busse ersetzt. Auf der Linie 2 werde ab Montag (12. Januar) nach dem Wochenendfahrplan gefahren. Davon ausgenommen seien die Schülerzüge, hieß es. Ausgefallene Züge würden auch hier durch Busse ersetzt. Die Fahrzeiten verlängerten sich auf beiden Linien jeweils um eine Viertelstunde.

Auch der Verkehrsverbund Vogtland teilte mit, dass es vor allem am Freitag im gesamten Vogtlandkreis zu Einschränkungen im Bus- und Bahnverkehr kommen kann. „Die Busse und Bahnen verkehren abhängig von der jeweiligen Wetterlage, der aktuellen Verkehrssituation sowie dem Zustand der Straßen und Bahnstrecken“, hieß es. Kurzfristige Verspätungen, Umleitungen oder Fahrtausfälle seien nicht auszuschließen. Die Bahnbetreiber baten die Fahrgäste darum, sich aktuell und rechtzeitig zu informieren.

Einschränkungen im Nahverkehr im Vogtland.

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18.55 Uhr: Wetterwarnung führt zu Schulschließungen im Erzgebirge

Auch mehrere Schulen im Erzgebirgskreis sagen wegen der angekündigten Wetterlage am Freitag den Präsenzunterricht ab. Betroffen sind unter anderem die Turley-Oberschule Oelsnitz, die Altstadtschule Stollberg sowie die Oberschulen in Thalheim, Lugau und Olbernhau. Auch das Gymnasium Stollberg verzichtet auf Unterricht vor Ort, bietet für die Klassen 5 und 6 jedoch eine Betreuung an, berichtet die Freie Presse. In Marienberg und an weiteren Schulen wird der Unterricht über die Lernplattform Lernsax organisiert, die Lehrkräfte stellen digitales Material bereit. Begründet werden die Maßnahmen vor allem mit Sicherheitsbedenken auf den Schulwegen und im Schülerverkehr.

18.25 Uhr: Ab welcher Uhrzeit es in Sachsen Frost und Schnee gibt

Der Deutsche Wetterdienst warnt in Sachsen vor Frost und Schneefall bis Freitagmittag. Die Frostwarnung gilt von Donnerstag, 8. Januar, 18.00 Uhr, bis Freitag, 9. Januar, 11.00 Uhr, mit Temperaturen zwischen minus zwei und minus fünf Grad. Zusätzlich wird von Freitagfrüh, 4.00 Uhr, bis 12.00 Uhr Schneefall erwartet. Dabei können fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee fallen. Verbreitet ist mit Glätte zu rechnen, insbesondere auf Straßen und Gehwegen.

16.02 Uhr: Erste Schulen in Nordsachsen bleiben geschlossen

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Mehrere Schulen in Nordsachsen bleiben am Freitag wegen der Wetterlage geschlossen. Betroffen sind unter anderem die Oberschule Wermsdorf, das Christian-Gottfried-Ehrenberg-Gymnasium in Delitzsch, die Lessing-Oberschule Schkeuditz sowie die Oberschule Bad Düben; ausschlaggebend sind Sicherheitsbedenken, vor allem für Fahrschüler im öffentlichen Verkehr.

15.55 Uhr: Bautzen warnt vor wechselnder Wetterlage

Die Stadtverwaltung Bautzen rechnet morgen mit wechselnden winterlichen Witterungsverhältnissen, sieht aber derzeit keine konkrete Blitzeiswarnung. Nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes soll am Morgen Schneefall einsetzen, im Tagesverlauf in Regen übergehen und später erneut Schnee folgen. Trotz fehlender Warnstufe können Straßen und Gehwege zeitweise rutschig sein. Die Stadt bittet Verkehrsteilnehmende und Fußgänger um erhöhte Vorsicht und angepasstes Verhalten. Bei kurzfristigen Änderungen oder neuen Warnungen will die Verwaltung umgehend informieren.

15.53 Uhr: ÖPNV in Dresden und Leipzig auf Wintersturm vorbereitet

Die Verkehrsbetriebe in Dresden und Leipzig sehen sich für den vorhergesagten Wintersturm gerüstet. Es werde alles daran gesetzt, das Angebot wie geplant einzuhalten, teilte die beiden Verkehrsbetriebe auf Anfrage mit. Man habe ausreichend Streusalz, Mitarbeiter und Räumfahrzeuge im Einsatz.

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Unter bestimmten Verhältnissen sind Kollegen auch nachts unterwegs, um Oberleitungen und Strecken freizuhalten, sagte eine Sprecherin der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH. Fahrgästen werde geraten, die bekannten Kommunikationskanäle im Blick zu behalten und gegebenenfalls etwas mehr Zeit einzuplanen und grundsätzlich außerhalb der eigenen vier Wände achtsam unterwegs zu sein.

In Dresden werden den Angaben zufolge die Straßen für die Busse rechtzeitig freigeräumt. „Die Wetterexperten rechnen mit zehn Zentimetern Neuschnee. Das ist ein normaler Winter und sollte zu schaffen sein“, betonte DVB-Sprecher Falk Lösch. Auch für die Straßenbahnen sei diese Schneemenge kein Problem.

In der Landeshauptstadt ist zudem eine ältere Bahn unterwegs, die die Oberleitungen mit einem speziellen Frostschutzmittel einschmiert. Während des täglichen Betriebs bilde sich ohnehin kein Frost auf den Leitungen, betonte Lösch. „Und in den Nachtstunden fahren zwei Bahnen ohne Passagiere die Strecken ab, um den Eispanzer zu entfernen.“

15.43 Uhr: Schulbetrieb und Schülerbeförderung finden in Chemnitz statt

In Chemnitz findet der Unterricht am Freitag grundsätzlich statt, auch die Schülerbeförderung wird regulär durchgeführt, teilt die Stadt am Donnerstag mit. Die endgültige Entscheidung über den Schulbetrieb liegt bei den jeweiligen Schulleitungen. Eltern werden über die an den Schulen etablierten Kommunikationswege informiert. Eine Schließung des Tierparks ist derzeit nicht geplant, mögliche Einschränkungen hängen jedoch von der weiteren Wetterlage ab.

15.14 Uhr: Winter-Sturmtief gefährdet Pauli-Spiel gegen Leipzig

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Wegen des Wintereinbruchs und weiteren vorhergesagten starken Schneefällen in Hamburg und im gesamten Norden ist das Bundesliga-Spiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig gefährdet. „Angesichts der Wetterlage können wir nicht dafür garantieren, dass das Spiel unter den gegebenen Umständen stattfinden kann“, schrieb der Club zwei Tage vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) auf seiner Homepage.

Der Verein beobachte die gesamte Situation sehr genau. „Wir tun das Möglichste, damit das Spiel gegen Leipzig wie geplant stattfinden kann“, hieß es weiter. Alle Verantwortlichen des FC St. Pauli arbeiteten seit Tagen an verschiedenen Szenarien und stünden „im kontinuierlichen Austausch mit unterschiedlichen Fachleuten, Behörden, DFL, Dienstleistern und vielen weiteren Beteiligten“.

13.20 Uhr: Winterdienste auf Autobahnen sehen sich vorbereitet

Die Winterdienste in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sehen sich vor dem angekündigten Sturmtief für den Verkehr auf den Autobahnen gut gerüstet. „Morgen haben wir alles eingeplant, was geht“, sagte eine Sprecherin der Autobahn GmbH. Insgesamt stünden in den drei Bundesländern mehr als 700 Mitarbeiter bereit, um im Bedarfsfall rund um die Uhr den Winterdienst zu leisten. Die Autobahn GmbH ist für mehr als 3000 Streckenkilometer verantwortlich.

Trotz aller Vorbereitungen appelliert die Autobahn GmbH aber auch an die Autofahrer, entsprechend vorsichtiger zu fahren. Einzelne Verkehrsteilnehmer seien auch durch die eher milden Winter der vergangenen Jahre nicht mehr so vorsichtig wie früher. Sie gerieten bei auftretenden Schneelagen schneller in gefährliche Situationen, so die Sprecherin. Daher seien angepasstes Tempo, eine entsprechende Fahrweise und vor allem Winterreifen wichtig.

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Die Winterdienste sehen sich auf das bevorstehende Winterwetter vorbereitet.

13.02 Uhr: Ostdeutsche Flughäfen rüsten sich für Winterwetter

Die ostdeutschen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden sind nach eigenen Angaben auf die angekündigte winterliche Wetterlage mit Frost, Schnee und möglichen Sturmböen vorbereitet. Das sagte der Sprecher der Mitteldeutschen Flughafen AG, Uwe Schuhart, auf Anfrage. „Grundsätzlich ist es so, dass die Winterdienste an den Flughäfen permanent in Kontakt mit Wetterinformationsdiensten stehen.“ Man warte nicht ab, „sondern weiß, was da kommen könnte und ist dementsprechend vorbereitet“.

Die Flughäfen verfügen laut Schuhart über eigene Winterdienste mit spezieller Räumtechnik. Zum Einsatz kämen sogenannte Räumzüge, „die in einem Arbeitsgang schieben, kehren und blasen können“, um Start- und Landebahnen schnell wieder betriebsbereit zu machen. Am Flughafen Leipzig/Halle sei der Winterdienst wegen des Frachtbetriebs „rund um die Uhr“ im Einsatz.

Mögliche Einschränkungen für Passagiere könnten sich jedoch auch aus der allgemeinen Wetterlage an anderen Flughäfen ergeben. „Ob es zu Einschränkungen kommt, hängt auch davon ab, ob Flugzeuge Leipzig oder Dresden gar nicht erst erreichen“, so Schuhart. Bei wetterbedingten Problemen an großen Drehkreuzen könne es zu Anpassungen im Flugplan kommen. Deshalb sei es bei solchen Wetterlagen „immer ratsam, kurzfristig über den Status seines Fluges zu informieren“.

11.45 Uhr: DEL-Winter-Game in Dresden: Organisatoren sind auf Wetterkapriolen vorbereitet

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Die Verantwortlichen vom Winter Game der Deutschen Eishockey Liga sind für mögliche Unwetter-Bedingungen in Dresden gewappnet. „Die Organisatoren sind – soweit man das sein kann – auf alle Wetterkapriolen vorbereitet. Stand jetzt wird es sehr kalt werden, aber wohl eher Schnee als Eisregen geben. Eventuell müssen wir ein oder zwei Powerbreaks mehr zum Schneeräumen einbauen“, sagte ein DEL-Sprecher. Sorgen gäbe es aktuell nicht.

Das Schlusslicht Dresdner Eislöwen erwartet an diesem Samstag (17.00 Uhr/MagentaSport) den kriselnden Meister Eisbären Berlin zum Winter Game im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion. „Wir sind extrem stolz, dieses Spiel austragen zu dürfen. Es ist ein historisches Ereignis, für unseren Club, die Stadt und die gesamte Region“, erklärte Eislöwen-Geschäftsführer Maik Walsdorf vor dem Freiluftspiel zur Winterzeit.

10.42 Uhr: Schnee in Sachsen: Schulen entscheiden über Schließung

Die Schulen in Sachsen können aufgrund des erwarteten Schneefalls selbst entscheiden, ob sie geöffnet bleiben. Es liege in der Eigenverantwortung der Schulen, wie sie vorgingen, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums auf Anfrage. Die Schulleitungen würden dies verantwortungsbewusst aufgrund der jeweiligen örtlichen Gegebenheiten entscheiden.

Überdies betonte der Sprecher, dass der Schulweg in der Verantwortung der Eltern liege. Die Eltern könnten ihre Kinder zu Hause lassen, wenn ihnen der Weg zur Schule für ihre Kinder zu gefährlich erscheine. Die Eltern müssen aber die Schule darüber rechtzeitig informieren.

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Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes müssen sich die Menschen in Sachsen in den kommenden Tagen auf überfrierende Nässe, Schneeverwehungen und eisige Temperaturen einstellen.

10.36 Uhr: Deutsche Bahn kündigt Einschränkungen wegen Sturmtief Elli an

Deutschland steht eine turbulente Wetterlage bevor. Besonders ungemütlich soll es ab der Nacht zum Freitag werden, wenn Sturmtief „Elli“ die Regie übernimmt. Ein DWD-Meteorologe sprach von „einem echten Wetterkrimi“. Die Deutsche Bahn (DB) kündigte witterungsbedingt bereits Verspätungen und Zugausfälle im Fernverkehr an. Vorsorglich wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf einzelnen Schnellfahrstrecken reduziert. Insbesondere für den Norden und Nordosten Deutschlands sind „spürbare Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs“ zu erwarten.

„Bitte prüfen Sie, ob Sie Ihre Reise verschieben können“, hieß es. Fahrgäste können ihre Tickets für Fahrten zwischen Donnerstag und Samstag zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden.

9.49 Uhr: Fast minus 20 Grad in Sohland an der Spree gemessen

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Eine klare Winternacht hat in Teilen Sachsens extreme Kälte gebracht. Besonders im Osten des Freistaats sanken die Temperaturen bei Schneedecke und sternenklarem Himmel auf fast minus 20 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. Der tiefste Wert wurde in Sohland an der Spree im Kreis Bautzen mit minus 19,1 Grad gemessen. Auch in den Hochtälern des Erzgebirges war es sehr kalt.

Donnerstag, 8. Januar, 6.25 Uhr: Wetterdienst warnt vor strengem Frost in ganz Sachsen

Ein Tief über Dänemark bringt weiterhin sehr kalte Meeresluft nach Sachsen. Am Morgen herrscht verbreitet strenger Frost mit Temperaturen um minus zehn Grad, in Tallagen und bei Aufklaren sinken die Werte sogar auf minus 15 Grad. Auch tagsüber herrscht Dauerfrost.

Es gelten bis elf Uhr am Vormittag entsprechende Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für ganz Sachsen.

Im Laufe des Donnerstags sind bereits leichter Schneefälle möglich, zum Abend setzen laut Vorhersage der Meteorologen Sturm sowie kräftiger Schneefall ein. Es wird glatt. Den gesamten Vormittag ist laut DWD Schneefall möglich, vormittags geht er im Süden und Westen in Schneeregen oder Regen über. In der Übergangsphase ist kurzzeitig mit gefrierendem Regen zu rechnen. Die Temperaturen liegen dann wieder um null Grad.

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Es ist frostig in Deutschland: Farbenprächtig leuchtet der Morgenhimmel kurz vor Sonnenaufgang über der Winterlandschaft.

12.15 Uhr: Bis zu minus 17,6 Grad im Erzgebirge

Auch in der Nacht zum Mittwoch war es sehr kalt in Sachsen. Sachsenweit lagen die Werte bei unter fünf Grad, im Erzgebirge sogar unter minus zehn Grad. Der kälteste Ort in Sachsen, gemessen an den Messstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD), war Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge. Hier sank das Thermometer in der vergangenen Nacht auf minus 17,6 Grad.

Die kältesten Orte der vergangenen Nacht an DWD-Messstationen in Sachsen:

Station

Minimum

Deutschneudorf-Brüderwiese

-17,6 Grad

Fichtelberg

-13,8 Grad

Dippoldiswalde-Reinberg

-13 Grad

Bad Elster, Sohl

-12,9 Grad

Marienberg

-12,1 Grad

Zinnwald-Georgenfeld

-12 Grad

Mittwoch, 7. Januar 2026, 11.48 Uhr: Gefährliches Vergnügen: Eislaufen auf dem Schlossteich in Moritzburg

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Bei frostigen Temperaturen und Sonnenschein lockt der Teich am Schloss Moritzburg viele zum Schlittschuhlaufen. Doch das Betreten ist nicht erlaubt – und kann tatsächlich lebensgefährlich werden.

11.30 Uhr: Die kältesten Orte der letzten Nacht in Sachsen

Sachsen hat eine bitterkalte Nacht mit teils zweistelligen Minusgraden hinter sich. Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurde es in Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge mit minus 19,1 Grad besonders kalt. Besonders tiefe Werte wurden mit minus 17,1 Grad auch in Sohland/Spree (Oberlausitz) sowie mit minus 16,2 Grad in Bertsdorf-Hörnitz (Zittauer Gebirge) gemessen.

Werte unter minus zwölf Grad gab es zudem an den DWD-Messstationen in Hoyerswerda (-14,2), Carlsfeld (-13,4), Bad Muskau (-13), in Aue (-12,8) am Fichtelberg (-12,6), sowie Lichtenhain-Mittelndorf und Sohl, einem Ortsteil von Bad Elster, (beide -12).

Wichtig: Bei den Temperaturen handelt es sich um Tiefstwerte im Stationsmessnetz des DWD im Zeitraum zwischen 19 Uhr am Montag und 7 Uhr am Dienstag. Es ist möglich, dass es andernorts in Sachsen in der vergangenen Nacht noch kälter war.

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Dienstag, 6. Januar 2026, 8.20 Uhr: In Mitteldeutschland schneit es wieder

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kehrt der Schnee vorübergehend zurück. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fällt am Morgen in einigen Regionen, darunter auch in Leipzig und Magdeburg, leichter Schnee. Die Neuschneemengen bleiben dabei gering und liegen meist unter einem Zentimeter.

Ursache für den morgendlichen Schneefall sei der Ausläufer eines Tiefdruckgebiets, der über die Bundesländer ziehe, teilte der DWD mit. Dieser löse sich aber bereits auf. Es sei davon auszugehen, dass der Schneefall während des Vormittags wieder endet. Der DWD warnt dennoch vor glatten Straßen und rät, vorsichtig zu fahren.

Die Temperaturen erreichen tagsüber minus ein bis minus zwei Grad im Flachland. Ähnliche Werte werden auch für den Mittwoch erwartet. Zum Ende der Woche könnte der Schneefall wieder zunehmen: Für Freitag und Samstag rechnet der DWD mit teils kräftigen und länger anhaltenden Schneefällen.

13.35 Uhr: Frostige Nächte auf dem Fichtelberg erwartet

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Eisige Nächte mit Temperaturen bis zu minus 15 Grad Celsius: Im Erzgebirge rechnen Meteorologen an den kommenden Tagen mit anhaltend strengem Frost. Am Tag steige die Temperatur auf dem Fichtelberg auf maximal minus 5 Grad Celsius, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD). Die klirrende Kälte bleibe bis zum Ende der Woche erhalten. Rund 30 Zentimeter Schnee liegen in der weißen Winterlandschaft.

Montag, 5. Januar 2026, 7 Uhr: Wetterdienst sagt Schneeschauer und Frost voraus

Der Winter hält weiterhin Einzug in Deutschland. Laut Wetterexperten des Deutschen Wetterdienstes sorgen zum Wochenstart wiederholte Schneeschauer und teils kräftiger Schneefall in Mitteldeutschland für schwierige Straßenverhältnisse. Regional sei mit Glätte zu rechnen. Bereits am Wochenende sorgte das winterliche Wetter für zahlreiche Unfälle auf den Straßen Sachsens.

Auf der Schiene kam es laut einer Sprecherin der Deutschen Bahn (DB) zunächst kaum zu Einschränkungen. „Es gibt lediglich sehr vereinzelte regionale Störungen“, die schnell behoben worden seien, sagte sie am frühen Morgen. Reisende sollten sich digital über ihre Verbindungen informieren.

Im Tagesverlauf liegen die Temperaturen im Freistaat zwischen -3 und -1 Grad Celsius. In der Nacht zu Dienstag soll es bei Tiefstwerten von bis zu -11 Grad dann teils bewölkt, aber niederschlagsfrei bleiben.

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12.30 Uhr: Probleme im Straßenverkehr wegen Schneefalls und Glätte

Auf den Straßen sorgten Glätte, Eis und Schneeverwehungen für Probleme. Bei Zwönitz im Erzgebirge kam ein Autofahrer bei einem Unfall ums Leben.

Am Samstagmorgen blieben mehrere Autos und Lastwagen wegen starken Schneefalls und Glätte auf der Autobahn 72 liegen. In Fahrtrichtung Zwickau wurde die Fahrbahn zwischen Chemnitz-Süd und Stollberg-Nord für rund eineinhalb Stunden gesperrt. Auch in anderen Teilen Sachsens, etwa im Kreis Görlitz, kam es zu Unfällen auf winterglatten Straßen.

Der Verkehrswarndienst der Polizei rief Auto- und Lastwagenfahrer auch am Sonntag dazu auf, besonders vorsichtig zu fahren. In den Höhenlagen gebe es weiterhin Schneeverwehungen. Zudem behindere Schneefall die Sicht und es sei glatt.

Sonntag, 4. Januar 2026, 12.15 Uhr: Schnee in Sachsen – es wird noch kälter

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Frost und Schnee haben Sachsen am ersten Wochenende des Jahres fest in den Griff genommen. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) wird das in den nächsten Tagen auch so bleiben. Es werde sogar noch etwas kälter, sagte Meteorologe Jens Oehmichen in Leipzig.

Laut Deutschem Wetterdienst liegt überall im Freistaat Schnee. Selbst das Leipziger Tiefland sei am Sonntag „leicht angezuckert“ worden, sagte Oehmichen. Die Schneehöhen reichten von 3 bis 5 Zentimetern im Flachland bis hin zu 15 bis 25 Zentimetern in den Mittelgebirgen. Auf Sachsens höchstem Gipfel, dem 1015 Meter hohen Fichtelberg, lagen 35 Zentimeter Schnee.

In der neuen Woche wird es zunächst frostig. „Die kommenden Tage bleibt es tatsächlich winterlich kalt mit zurückgehendem Temperaturniveau“, sagte Meteorologe Oehmichen. Weil es aufklare, könne es in den Nächten strengen Frost geben. Im Flachland würden es in der Nacht zum Dienstag Tiefstwerte zwischen minus 5 und minus 9 Grad erreicht, in den Bergen sogar zwischen minus 13 und minus 15 Grad.

SZ