Nach Beschimpfung von Ford-Mitarbeiter
Trump reagiert mit obszöner Geste
Aktualisiert am 14.01.2026 – 07:14 UhrLesedauer: 2 Min.
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Im Video: Mit diesem Verhalten schockiert der US-Präsident. (Quelle: t-online)
Der US-Präsident besucht eine Autofabrik in Michigan. Dabei kommt es zu einem Eklat. Nun hat sich das Weiße Haus geäußert.
US-Präsident Donald Trump hat erneut Aufsehen erregt. Anlass war sein Besuch in einer Fabrik des Autobauers Ford in Dearborn im US-Bundesstaat Michigan am Dienstag. Nachdem der Präsident eine Rede vor den Mitarbeitern gehalten hatte, wurde er offenbar von einem der Ford-Angestellten beschimpft, woraufhin der 79-Jährige zunächst mit dem Zeigefinger auf den Mann wies und ihm dann den Mittelfinger zeigte. Die Gesten wurden auf mehreren Videoaufnahmen festgehalten, die das Portal „TMZ“ noch am Dienstag veröffentlichte.
Demnach soll der Mitarbeiter Trump „pedophile protector“ (zu Deutsch in etwa: „Pädophilen-Freund“) zugerufen haben. Daraufhin soll der US-Präsident mit der Mittelfingergeste reagiert und zweimal „fuck you“ gerufen haben.
Das Weiße Haus bestätigte später die Echtheit der Videoaufnahmen. Es verteidigte zudem die Reaktion des Präsidenten. „In einem heftigen Wutausbruch machte ein Verrückter wilde Anschuldigungen – der Präsident reagierte darauf angemessen und unmissverständlich“, erklärte Steven Cheung, Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses, in einer Stellungnahme.
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom postete die Szene auf seinen Profilen in sozialen Medien. Dazu schrieb der Demokrat: „Hat da etwa jemand einen wunden Punkt getroffen?“
Trump steht seit Monaten für sein Vorgehen im Fall Jeffrey Epstein in der Kritik. Der Umgang des Weißen Hauses mit den Tausende Seiten umfassenden Akten zum Fall des Pädokriminellen hatte breite Kritik in der Politik und der US-amerikanischen Bevölkerung ausgelöst. Selbst Teile von Trumps MAGA-Bewegung hatten sich zuletzt enttäuscht bis empört über den Umgang des Oberbefehlshabers mit dem Skandal gezeigt.
Für den Ford-Mitarbeiter könnte der Ausruf jedoch unangenehme Folgen haben. Wie das Unternehmen mitteilte, prüft es arbeitsrechtliche Maßnahmen gegen den Mann. „Wir hatten heute eine großartige Veranstaltung und sind stolz darauf, wie unsere Mitarbeiter Ford vertreten haben“, sagte Unternehmenssprecher David Tovar gegenüber „CNN“. Man dulde es nicht, wenn Ford-Angestellte „unangemessene Äußerungen“ machten. „Wenn so etwas passiert, haben wir ein Verfahren, um damit umzugehen, aber wir gehen nicht auf konkrete Personalangelegenheiten ein.“