Stand: 14.01.2026 13:28 Uhr
Vor mehr als sieben Monaten ist der als „Maschseemörder“ bekannt gewordene Alexander K. aus der Haft entlassen worden. Er hatte eine Frau ermordet und zerstückelt. Nun wurde er in Düsseldorf erneut festgenommen.
Die Bundespolizei bestätigte die Festnahme am Dienstagabend gegenüber NDR Niedersachsen. Zuerst hatte die „Bild“ berichtet. Dem Bericht zufolge soll K. seine Lebensgefährtin misshandelt, sexuell genötigt und mehrfach mit dem Tode bedroht haben. Am Wochenende soll K. der Frau zudem gedroht haben, „ihr einen Finger angeblich mit einer Kettensäge abzuscheiden, um damit ihr Mobiltelefon zu entsperren“, heißt es in dem Bericht. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat sich dazu auf Anfrage von NDR Niedersachsen bislang noch nicht geäußert. Laut der „Bild“ lebt die Lebensgefährtin von K. in Düsseldorf. Zu ihr sei K. nach seiner Entlassung gezogen.
Alexander K. war wegen Mordes verurteilt worden
Nach seiner Freilassung hatten die Behörden angekündigt, Alexander K. für fünf Jahre unter Führungsaufsicht zu stellen. Dazu zähle, dass er weiter behördlich beobachtet und kontrolliert werde, hieß es damals. K. war 2013 vom Landgericht Hannover wegen Mordes an einer damals 44-jährigen Frau zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass K. das Opfer in seiner Wohnung ermordet, zerstückelt und dann in den Maschsee geworfen hatte. Die Richter stuften den damals 25-Jährigen aufgrund seiner schweren Persönlichkeitsstörung sowie wegen seines Alkohol- und Drogenmissbrauchs als erheblich vermindert schuldfähig ein.

Laut Staatsanwaltschaft Hannover wurde Alexander K. schon vor dem Ende seiner Strafzeit aus der Haft entlassen.

Zu zwölf Jahren Haft hat das Landgericht Hannover den Mörder einer Frau verurteilt, deren zerstückelte Leiche im Maschsee gefunden wurde. Der 25-Jährige muss in die Psychiatrie.
Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 14.01.2026 | 12:00 Uhr
Schlagwörter zu diesem Artikel