Die angekündigte Entlastung für Autofahrerinnen und Autofahrer an der Elsenbrücke droht sich zu verzögern. Diese war für Ende Januar 2026 angekündigt worden, in dem der erste Neubau-Teil freigegeben wird. Doch dass sich die Inbetriebnahme des westlichen Teils der Elsenbrücke verschiebt, könne „nicht mehr ausgeschlossen werden“, heißt es jetzt in einer Mitteilung der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt. Der Grund: Durch die „anhaltend winterlichen Witterungsverhältnisse“ seien aktuell keine Tiefbau- und Straßenbauarbeiten möglich.
Laut Senatsverwaltung wurde in den vergangenen Wochen „mit Hochdruck“ daran gearbeitet, dass die Fertigstellung und die Verkehrsfreigabe zu Ende Januar 2026 klappen. Doch der Winter bereitete dem Vorhaben offenbar größere Probleme. Auch geplante Markierungsarbeiten auf der neuen Brücke, der Kreuzung von Stralauer Allee, Puschkinallee und Elsenstraße, sowie im Bereich der Behelfsbrücken konnten durch Schnee und Eis nicht vorgenommen werden.
A100-Chaos: Bauarbeiten verschieben sich – westlicher Brückenteil erst später fertig
Man habe allerdings für die Fertigstellung der Brücke wichtige Arbeiten vorziehen können, heißt es. Darüber hinaus sei der Umbauplan überarbeitet worden, um flexibler auf Witterungsbedingungen reagieren zu können. Die offenen Bauarbeiten sollen demnach „schnellstmöglich“ in Angriff genommen werden.
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der
Werbevereinbarung
zu.
Voraussichtlich Anfang Februar soll der westliche Teil der Elsenbrücke nun fertig sein. Dann sollen zwei Fahrstreifen über die beiden Behelfsbrücken und zwei weitere Fahrstreifen über die neue Elsenbrücke führen. Auch Bereiche für Fuß- und Radverkehr stehen laut Senatsverwaltung zur Verfügung. Bislang gibt es pro Richtung nur eine Kfz-Spur – und insbesondere seit der Eröffnung des 16. Bauabschnitts der A100 immer wieder lange Staus.
Mehr zur Berliner Stadtautobahn A100
Ursprünglich sollte die neue Elsenbrücke gemeinsam mit dem 16. A100-Abschnitt fertiggestellt werden, doch die Brücken-Arbeiten hatten sich verzögert. Eine zwischenzeitlich angekündigte Lösung, um zumindest in Richtung Friedrichshain zwei Spuren zu ermöglichen, wurde von der Verkehrsverwaltung wieder abgesagt. Im Sommer sollen aller Voraussicht nach die Bauarbeiten an der Elsenbrücke abgeschlossen sein, rund ein Jahr nach der Eröffnung des 16. Autobahn-Abschnitts. Dann wird es pro Richtung wieder drei Spuren geben und damit der Normalzustand wieder hergestellt sein.