Verkauf des Russland-Geschäfts lastet auf Gewinn der Citigroup

Der Überschuss bei der drittgrössten US-Bank sei ‌in den drei ‍Monaten bis Ende Dezember um ‌13% ‍auf 2,47 Mrd. $ gefallen.

Publiziert heute um 16:00 Uhr

Citibank-Filiale in New York, Oktober 2025, mit moderner Glasfassade und Citibank-Logo. Citigroup veröffentlicht bald Quartalszahlen.

Die Einnahmen im ​Investmentbanking von Citigroup kletterten dagegen um 35% auf 1,29 Mrd. $.

Bild: Michael Nagle/Bloomberg

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Der Verkauf des Russland-Geschäfts hat ​den Gewinn der Citigroup im vierten Quartal einbrechen lassen. Florierende Geschäfte mit Firmenkunden und in der Investmentsparte konnte die ⁠Belastung nicht ausgleichen. Der Überschuss sei ‌in den drei ‍Monaten bis Ende Dezember um ‌13% ‍auf 2,47 Mrd. $ gefallen, teilte die drittgrösste US-Bank am Mittwoch mit. Grund dafür war ein Verlust von 1,2 Mrd. $ im Zusammenhang mit dem Verkauf der russischen Tochtergesellschaft. Ohne diese ​einmalige Belastung wäre der Gewinn gestiegen.

Die Einnahmen im ​Investmentbanking kletterten dagegen um 35% auf 1,29 Mrd. $. Die gesamte ⁠Branche profitierte von einer Erholung im Fusions- und Übernahmegeschäft in der zweiten Jahreshälfte 2025. Die Führung der Citigroup hatte im vergangenen Monat ​den ‍Verkauf der russischen Sparte AO Citibank an Renaissance Capital gebilligt. Der daraus resultierende Verlust vor Steuern in Höhe von 1,2 Mrd. $ hing den Angaben zufolge hauptsächlich mit Währungsumrechnungen zusammen.

Konzernchefin Jane Fraser treibt einen tiefgreifenden Umbau der Bank voran. Noch in dieser Woche sollen dabei einem Insider zufolge rund 1000 Stellen gestrichen werden. An der Börse kam die Strategie zuletzt gut an. Die Aktie der Citigroup legte im Gesamtjahr 2025 um 65,8% zu und schnitt ‍damit deutlich besser ab als ‌die Papiere der Konkurrenz. Die Rivalen JPMorgan Chase, Bank of America und ​Wells ​Fargo hatten ebenfalls florierende ‍Geschäfte gemeldet.

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Reuters

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Die Einnahmen im ​Investmentbanking von Citigroup kletterten dagegen um 35% auf 1,29 Mrd. $.

Bild: Michael Nagle/Bloomberg