Das Kapitel Naby Keïta bei Werder ist endgültig beendet! Der 30-Jährige verlässt den Osterdeich nach BILD-Informationen in diesem Winter endgültig und unterschreibt bis 2027 bei Leih-Klub Ferencvaros Budapest. Die Ungarn hatten sich im Zuge der Leihe im Dezember 2024 eine Kaufoption gesichert. Diese ließen sie, obwohl Keïta sportlich überzeugte (28 Einsätze), jedoch verstreichen. Trotzdem kommt der Wechsel zum Rekordmeister jetzt zustande.

Keïtas Vertrag in Bremen wäre im kommenden Sommer ohnehin ausgelaufen. Werder ist nun froh, den Guineer (ca. 1,5 Mio. Euro im Jahr) von der Gehaltsliste streichen zu können. Die Ungarn müssen für den Mittelfeldspieler daher keine Ablöse bezahlen. Für alle Seiten ein guter Deal.

Naby Keïta endgültig weg von Werder Bremen

Der Wechsel von Keïta zu Werder dürfte als eines der größten Missverständnisse in die Werder-Geschichte eingehen. 2023 kam er von Liverpool nach Bremen, wurde als einer der größten Transfer-Coups des Sommers gefeiert. Trotz dicker Verletzungsakte gingen die Bosse das Risiko ein. Doch Keïta konnte die großen Hoffnungen zu keinem Zeitpunkt erfüllen.

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Insgesamt stand der Ex-Leipziger aufgrund vieler Verletzungen nur 107 Bundesliga-Minuten für Werder auf dem Platz. Im April 2024 sorgte er für einen Eklat, als er die Fahrt zum Spiel in Leverkusen verweigerte. Seit diesem Vorfall trug Keïta nie wieder das Werder-Trikot. In Budapest dagegen passte es für ihn einwandfrei, spielte dort sogar in der Europa League.

Jetzt dürften alle Beteiligten froh sein, dass Klarheit herrscht und die Keïta-Akte geschlossen werden kann.