In Hamburg räumt ein Kapuzenmann Schneemänner ab. Und die Stadt gibt alles.

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Artikelzusammenfassung

Die Parade der Schneemänner auf der Hamburger Krugkoppelbrücke war niedlich und herzerwärmend, doch ein Akt des Vandalismus sorgte für Aufsehen. Ein Kapuzenmann fegte die Schneemänner von der Brückenbrüstung, ein Video dokumentierte die Barbarei. Das „Schneemann-Massaker“ erinnerte an Krimis wie Harry Hole und Hans Christian Andersen. Die Hamburger organisierten einen Flashmob, um die Schneemänner wieder auferstehen zu lassen und setzten ein Zeichen gegen Schneemann-Shaming. Trotz Rückschlägen war dies ein besonderer Moment für die Stadt, der die Härte des Großstadtlebens trotzte.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Schneemänner in Hamburg: Schneeflöckchen, Weißröckchen: Schneekunst an der Hamburger Alster

Schneeflöckchen, Weißröckchen: Schneekunst an der Hamburger Alster
© Achim Duwentäster/​Imago

Was war sie niedlich, die Parade der Schneemänner auf der Hamburger Krugkoppelbrücke, oben an der Außenalster! Ganz warm wurde einem beim Abschreiten ums Winterherz, ein kristallines Seelentrösterchen reihte sich da ans andere. Manche trugen bunte Eierwärmer als Mützen oder winzige HSV-Schals, andere standen Kopf oder waren mit Skiern und Skistöcken ausstaffiert. Viral ging das kollektive Gesamtkunstwerk am vergangenen Wochenende aber nicht deswegen und erst recht nicht wegen der Mandeln und Wacholderbeeren als Äuglein, der Ärmchen aus Reisig und Öhrchen aus Blattwerk; nein, viral ging die hanseatische Tradition (in Jahren des Schneefalls), weil sich an ihr ein beispielloser Akt des Vandalismus vollzog. Die blanke Barbarei.