Gerade erlebte der hochbetagte Günther Brendel in seinem Berliner Seniorenheim noch eine Werkschau, ermöglicht durch den intensiven Einsatz seiner Familie, der drei ebenfalls in die Kunst gegangenen Kinder und Neffen, vor allem der Tochter Claudia Brendel. Die Bilder kamen aus seinem verlassenen Atelier im Familienhaus und aus dem DDR-Kunstarchiv in Beeskow. Der geistig noch sehr vitale Maler freute sich über die vielen Besucher aus seinem Freundes- und Bekanntenkreis, darunter auch seine einstigen Studentinnen an der Kunsthochschule Weißensee.