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Eine Hinrunde, die in die Bundesliga-Annalen eingeht. Der FC Bayern scheint nicht nur förmlich unbesiegbar, sondern knackt auch Bestmarken aus den größten Zeiten.

Köln / München – Es sind Zahlen, die ihresgleichen suchen. 47 Punkte nach 17 Spielen, 66:13-Tore, keine Niederlage. Die Hinrunde des FC Bayern geht als beste aller Zeiten in die Bundesliga-Historie ein. Nie zuvor in den 63 Jahren war ein Team besser, selbst nicht die Bayern unter Trainer-Ikone Pep Guardiola.

Lennart Karl feiert den Treffer zum 3:1.Lennart Karl feiert den Treffer zum 3:1. © IMAGO/Malte Ossowski/Sven Simon

Perfekt gemacht mit einem 3:1-Erfolg beim 1. FC Köln – der Ticker zum Nachlesen. Es war kein glanzvoller Sieg im Hurra-Stil, aber doch ein weiteres Beweisstück der Dominanz der Kompany-Elf. Denn selbst wenn es spielerisch mal nicht hervorragend läuft, dann kämpft sich das Team eben in eine Partie zurück. So geschehen bei den Kölnern – selbst der Rückstand und das teils sehr rutschige Geläuf konnten die Rekord-Bayern nicht aus der Bahn bringen.

Bayern-Star Gnabry über Kompany: „Trainer hat erzählt, dass wir einen Rekord haben“

Vincent Kompany machte rund um das Spiel im Rheinland mal wieder Vincent-Kompany-Dinge. Im Vorfeld der Partie zeigte sich der Belgier gewohnt demütig, wollte auf Vergleiche mit Guardiola erst gar nicht eingehen, diese seien „unmöglich, da kannst du nur verlieren.“ Bisher galt die unter Pep absolvierte Hinrunde aus der Saison 2013/14 mit 47 Punkten als Nonplusultra, nun sind es erneut 47 Zähler – bei allerdings deutlich besserem Torverhältnis.

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Auch angesprochen auf „seine“ Bilanz blockte Kompany ab: „Wenn Sie sagen, meine Punktausbeute – das ist nicht meine Punktausbeute, das ist die der Spieler! Es sind die Spieler, die das geschafft haben. Es sind die Spieler, die die Tore machen.“ Gesagt und – unter anderem von Serge Gnabry beim zwischenzeitlichen 1:1 – wunderschön getan.

Bayern-Noten gegen Köln: Kompany-Ideen zünden – Nur einmal Note 1 Montage: Min-Jae Kim, Vincent Kompany und Serge GnabryFotostrecke ansehen

Der Ausgleichs-Torschütze war es dann auch, der nach dem historischen Erfolg vom etwas anderen Kompany berichtete: Dem Feiernden und Genießenden. Denn auch da findet der 39-Jährige scheinbar eine hervorragende Balance, überbrachte die frohe Kunde an seine Mannschaft: „Der Trainer hat gerade eben erzählt, dass wir einen Rekord haben. Das fühlt sich umso besser an“, erklärte Gnabry am Mikrofon von Sky Sport strahlend.

Trainer und Team scheinen die perfekte Symbiose gefunden zu haben, die beste Hinrunde aller Zeiten ist dafür nur ein weiterer Beleg. Bereits am Samstag kann dann im Bundesliga-Topspiel bei RB Leipzig (18.30 Uhr) nachgelegt werden. Jener Gegner, gegen den die Bayern im August 2025 mit einem 6:0-Traumstart den Grundstein für die historische Bestmarke setzten. (rele)