Für den Umbau des ehemaligen Bowlingstreffs am Wilhelm-Leuschner-Platz zum neuen Leipziger Naturkundemuseum ist am Donnerstagvormittag ein weiterer Förderbescheid über 59,5 Millionen Euro übergeben worden. Damit sollen die Ost- und Westhalle saniert und umgestaltet werden, die sich unterirdisch an das in Leipzig bekannte Oktagon anschließen.

Bereits im November 2024 hat das Museum für die bauvorbereitende Maßnahmen eine Förderung von 15,4 Millionen Euro erhalten. Das Geld stammt aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen.

Das Museum soll laut Leipzigs Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke  (Die Linke) ein offener „Erlebnis- und Bildungsort für Menschen aller Generationen“ sein. „Dieser Ort wird nicht nur den Austausch zwischen Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft fördern, sondern auch dazu beitragen, die MINT-Fächer in Schulen und Universitäten weiter zu stärken“, sagte Staatssekretär Sören Trillenberg vom Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung.