Die kurze Winterpause ist vorbei, ab Freitag (16. Januar) geht es für Eintracht Braunschweig wieder ans Eingemachte! Gegen den 1. FC Magdeburg beabsichtigt man die Erfolgsserie aus dem Dezember fortzusetzen. Doch das muss ohne Christian Conteh gelingen.

Den schnellen Flügelstürmer hatte Eintracht Braunschweig vor wenigen Tagen an den 1. FC Heidenheim verkauft. Auf der Pressekonferenz vor dem Magdeburg-Spiel blickt Trainer Heiner Backhaus auf die Zusammenarbeit mit Conteh zurück und macht deutlich, dass dessen Abgang nicht nur sportlich ein enormer Verlust ist.

Eintracht Braunschweig verliert besten Spieler

Zweifelsohne war Christian Conteh in der Hinrunde nicht nur einer der besten, sondern vielleicht sogar der beste Spieler der Löwen. Mit vier Toren und drei Vorlagen war er gemeinsam mit Mehmet Aydin der erfolgreichste Scorer beim Zweitligisten. Doch auch darüber hinaus sorgte er mit seinem Tempo und seinen Fertigkeiten bei den Gegnern immer wieder für Gefahr.

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Der Verlust schmerzt aber nicht nur wegen der sportlichen Komponente des Spielers. „Der Abgang tut total weh, zum einen sportlich, aber auch menschlich“, erklärte der Coach von Eintracht Braunschweig. „Ich habe Chris im Sommer erst kennengelernt. Seine menschliche Entwicklung seither war unfassbar“, berichtete er zudem. Bei der Verabschiedung seien dann auch ein paar Tränchen geflossen.

Erst schlaflos, dann stolz

„Die erste Nacht, nach der ich die Information bekommen habe, konnte ich nicht schlafen“, verriet der Übungsleiter außerdem. Aber: „Ab der zweiten war ich stolz auf ihn. In dem Alter, mit seiner Historie noch den Schritt in die Bundesliga zu machen – Chapeau“, so Backhaus.

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Im Sommer wäre Contehs Vertrag in Braunschweig ohnehin ausgelaufen, ein Verbleib angesichts der Entwicklung schwierig gewesen. Der frühzeitige Wechsel bescherte Eintracht Braunschweig jetzt immerhin noch eine ordentliche Ablöse.

Conteh Paradebeispiel für Eintracht Braunschweig

Für Backhaus ist klar, dass dies der Weg der Löwen sei. Man dürfte sich nicht den Fehler erlauben, Spieler, die ihr Potenzial für den Verein abgeliefert hätten und deren Verträge auslaufen, festzunageln. „Wenn wir mit Spielern reden, ist ja genau das die Geschichte, die wir denen dann auch erklären können“, so der BTSV-Coach.

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Conteh sei für diesen Weg das beste Beispiel. „Deswegen tut uns das sehr weh, menschlich wie sportlich. Aber der Weg von Eintracht ist genau dieser, deshalb werden wir das immer auch ertragen müssen“, meinte Backhaus.