Ein Wohnhaus in Kiew in der Ukraine in der Nacht. Das Haus ist angegriffen worden. Die Fenster sind kaputt. In den Wänden sind Löcher. Es schneit.

Ein Wohnhaus in der ukrainischen Hauptstadt Kiew nach einem russischen Angriff am 9. Januar 2026. (AP / Efrem Lukatsky)

Nach Angaben des Bürgermeisters von Charkiw wurde in der zweitgrößten Stadt des Landes eine große Energieanlage zerstört. Auch in weiteren Landesteilen sorgten russische Luftangriffe in der Nacht für Stromausfälle. Präsident Selenskyj hatte bereits gestern den „Energienotstand“ ausgerufen.

Die russische Regierung teilte unterdessen mit, sie wolle den Dialog mit den USA über ein Ende des Kriegs in der Ukraine fortsetzen. Kreml-Sprecher Peskow sagte in Moskau, die Ukraine habe einen immer geringeren „Entscheidungsspielraum“ zur Beendigung des Konflikts. Die Lage für die Regierung in Kiew „verschlechtere sich von Tag zu Tag“.

Diese Nachricht wurde am 15.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.