Am 5. März 2026 kommt „The Bride! – Es lebe die Braut“ in die Kinos. Und der neue Trailer macht deutlich, dass das Horror-Meisterwerk „Frankensteins Braut“ mit vielen Stars auf spannende Weise neu interpretiert.
Für viele ist „Frankensteins Braut“ die auch nach über 90 Jahren noch beste Adaption des Mythos um eine aus Toten erschaffene Kreatur. Nachdem zuletzt Guillermo del Toro den Klassiker „Frankenstein“ zu neuem Leben erweckte, knöpft sich Maggie Gyllenhaal jetzt das legendäre Sequel vor. Doch ihr „The Bride! – Es lebe die Braut“ ist ganz und gar kein „Frankensteins Braut“-Remake, sondern eine zwar in den 1930er-Jahren spielende, offensichtlich extrem moderne Neuinterpretation, die endlich auch die Titelfigur selbst in den Mittelpunkt stellt und zudem gewaltige IMAX-Bilder verspricht.
Darum geht es in „The Bride!“
Chicago, 1930er-Jahren: Eine junge Frau (Jessie Buckley), die von den Reichen und Mächtigen der Stadt gedemütigt, missbraucht und getötet wurde, wird auf Bitten von Frankensteins Monster (Christian Bale) von der verrückten Wissenschaftlerin Dr. Euphronius (Annette Bening) ohne Erinnerung an ihr bisheriges Leben von den Toten zurückgebracht. Denn das einsame Monster wünscht sich eine Partnerin. Wie Bonnie und Clyde hinterlässt das neue Paar seine Spuren im Land und wird bald auch von der Polizei gejagt. Doch die Braut wird bald nicht nur mit ihren früheren Peinigern konfrontiert, sondern auch von der Suche nach ihrer eigenen Identität und Selbstbestimmung getrieben…
Nicht zufällig erinnern einige Bilder in „The Bride!“ auch an Arthur Penns Gangster-Klassiker „Bonnie und Clyde“ mit Warren Beatty und Faye Dunaway. Schließlich trieb das legendäre, originale Verbrecher-Duo in den 1930er-Jahren im Mittleren Westen der USA ihr Unwesen, wo nun auch das Monster und die Braut unterwegs sind. Gleichzeitig kommt das Geschehen aber wild und aufgedreht daher – mit bombastisch wirkenden Party- und Traumszenen und einer Punk-Attitüde.
Die für „Crazy Heart“ oscarnominierte, unter anderem auch aus „The Dark Knight“ und „Secretary“ bekannte Schauspielerin Maggie Gyllenhaal hat in ihrer zweiten Regie-Arbeit nach „Frau im Dunkeln“ wieder einmal ein famoses Ensemble versammelt. Neben den bereits genannten Namen gehören unter anderem noch Penélope Cruz, Peter Sarsgaard und Jake Gyllenhaal zur illustren Besetzung.
Endlich geht es um Frankensteins Braut
Doch vor allem ist natürlich Jessie Buckley zu nennen. Sie ist nicht nur in der Titelrolle zu sehen, sondern wirklich die Hauptdarstellerin von „The Bride!“ – und das ist eine deutliche Abkehr vom Original. Dort ist die Braut zwar ebenfalls die Titelfigur, hat aber trotzdem keine zehn Minuten Leinwandzeit und spricht kaum ein Wort. Die für ihre vorherige Zusammenarbeit mit Gyllenhaal in „Frau im Dunkeln“ oscarnominierte Buckley spielt die Figur als eigenständiges Wesen, wie uns Regisseurin Maggie Gyllenhaal im Rahmen einer von uns besuchten, virtuellen Pressekonferenz zur Veröffentlichung des neuen Trailers verriet: „Was wäre, wenn sie zurückkommt und ihre eigenen Bedürfnisse, ihre eigene Agenda, ihre eigenen Wünsche und ihre eigenen Ängste hat?“, wirft sie die Fragen für ihren neuen Ansatz auf.
Gemeinsam mit „Joker“-Kameramann Lawrence Sher erzählt die Regisseurin ihre Emanzipationsstory zudem in großen IMAX-Bildern für die Kinoleinwand – mit einer besonderen Herangehensweise an das Drehen mit den entsprechenden IMAX-Kameras. Dabei machte sie etwas komplett anders, als es bekannte Jünger des Großbildformats wie Christopher Nolan oder „Dune“-Macher Denis Villeneuve bisher getan haben. Statt in bestimmten Szenen einfach die übergroßen Bilder einzusetzen, lässt sie diese wachsen.
Was sie uns dazu genau verraten hat und was „The Bride!“ trotz des 1930er-Jahre-Settings mit Punk zu tun hat, erfahrt ihr am morgigen Freitag, den 16. Januar 2026, in einem gesonderten Artikel. Hier enden wir erst noch einmal mit dem Hinweis, dass „The Bride! – Es lebe die Braut“ ab dem 5. März 2026 in den Kinos läuft. Nachfolgend haben wir den neuen Trailer auch noch in der englischen Originalfassung für euch: