Dieser Endzeit-Film schrieb Kino-Geschichte.

Dieser Endzeit-Film schrieb Kino-Geschichte.Bild: 20th Century Fox

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Die Kombination aus dokumentarischer Bildsprache, bedrückender Musik und psychologischer Tiefenschärfe hebt diesen Film vom gängigen Zombie-Slasher-Kino deutlich ab.

16.01.2026, 06:0116.01.2026, 06:01

Jennifer Ullrich

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Ob als politische Parabel, klaustrophobischer Survival-Thriller oder als Metapher auf gesellschaftlichen Zerfall: „28 Days Later“ ist mehr als nur ein Zombie-Film.

Er ist ein Meilenstein des 21. Jahrhunderts, der zeigt, dass echter Horror nicht aus den Monstern selbst entsteht – sondern aus dem, was der Mensch unter Druck bereit ist zu tun.

Während der neueste Beitrag zur Reihe bei Netflix abgerufen werden kann, läuft das hochgelobte Original heute mal wieder im TV.

Darum geht es in „28 Days Later“

Nach einem Unfall in einem Forschungslabor verbreitet sich in Großbritannien ein extrem aggressives Virus namens „Rage“, das Menschen binnen Sekunden in rasende, Zombie-ähnliche Wesen verwandelt.

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28 Tage später erwacht der Fahrradkurier Jim (Cillian Murphy) in einem verlassenen Krankenhaus in London und findet sich in einer apokalyptischen Welt wieder.

Auf der Suche nach Überlebenden trifft er auf eine kleine Gruppe, mit der er sich durch das zerstörte Land kämpft. Doch schnell wird klar: Die größte Gefahr lauert nicht nur in den Infizierten.

Wie „28 Days Later“ das Kino prägte

Als „28 Days Later“ 2002 in die Kinos kam, revolutionierte Regisseur Danny Boyle nicht nur das Horrorkino, sondern etablierte einen neuen visuellen und erzählerischen Standard für Endzeitfilme.

Der Film mischte klassische Motive des Zombiefilms mit gesellschaftskritischer Dystopie, und das mit einem damals vergleichsweise kleinen Budget von rund 8 Millionen US-Dollar.

Der Erfolg: weltweit über 80 Millionen Dollar Einspielergebnis, zahlreiche Auszeichnungen und eine treue Fangemeinde, die den Film bis heute als Meilenstein des modernen Horrors feiert.

Der Erfolg des Films führte nicht nur zu zahlreichen Auszeichnungen und Kritikerlob, sondern auch zur Fortsetzung „28 Weeks Later“ (2007), an der Boyle nur noch als Produzent beteiligt war.

Mit „28 Years Later“ kehrten Danny Boyle und Alex Garland erst 2025 zur Reihe zurück – als Auftakt einer neuen Trilogie.

Die Rückkehr zum Ursprung war nicht nur ein Fanservice, sondern auch ein Beweis dafür, wie stark „28 Days Later“ das Genre geprägt hat. Ende 2025 erschien „28 Years Later“ bereits bei Netflix.

RTL Zwei zeigt „28 Days Later“ am 16. Januar um 22.35 Uhr. Gestreamt werden kann der Film bei Amazon, wo er als Kauf- und Leihtitel verfügbar ist.