Beim Neujahrsempfang stellte er nun zwei Projekte vor, die 2026 in Angriff genommen werden sollen.

Die Stiftung Tannenhof will weiter expandieren. „Nicht um des Wachsens willen, sondern um unser Können in die Breite zu bringen“, so Volk. 25 Millionen Euro will die Stiftung in die Hand nehmen, um die bestehende Klinik an der Sanderstraße in Wuppertal-Barmen um ein weiteres Klinikgebäude zu erweitern. „Das rundet unser Angebot in Wuppertal ab.“ Der Bauantrag dafür soll schon bald auf den Weg gebracht werden. Habe der Fokus bislang auf Gerontopsychiatrie gelegen – ein Bereich, der sich mit Diagnostik, Behandlung und Prävention psychischer Erkrankungen bei älteren Menschen befasst –, sollen nun auch weitere Angebote etabliert werden.

Zudem will die Stiftung Tannenhof ihr Angebot in Richtung Rhein ausdehnen. Geplant ist, die psychiatrische Klinik in Duisburg zu übernehmen, die bislang zu Helios gehört. „Die Gespräche dazu laufen“, erklärte Volk. Rund 150 Betten will der Tannenhof somit hinzugewinnen. Dazu gehören etwa 175 Mitarbeiter. Der grobe Zeitraum steht auch: „Unser Ziel ist es, in den nächsten fünf Jahren das abzuhaken, wovon wir heute sprechen.“

Rückblick auf 130 Jahre
mit vielen Projekten

Dietmar Volk nutzte den Neujahrsempfang, um auf die 130 Jahre des Bestehens zurückzublicken. So wurde die Stiftung am 1. Mai 1896 gegründet, als Lüttringhausen noch eine selbstständige Stadt war. Knapp 73 Millionen Euro wurden seitdem in diverse Projekte investiert. So hat die Stiftung Tannenhof zum Beispiel ihr tagesklinisches Angebot am Friedrich-Ebert-Platz erweitert. Zwölf Millionen Euro investierte sie in den Neubau des Jochen-Klepper-Hauses, in dem am Standort Lüttringhausen die Zentrale Notaufnahme untergebracht ist. Mit dem Standort Velbert-Langenberg hat die Stiftung ihr Gebiet erweitert. Erst im Oktober eröffnete ein neues Tagesklinisches Zentrum an der Bernhard-Letterhaus-Straße in Wuppertal-Barmen.

Begrüßung der neuen
Leiterin für die Neurologie

Seit Oktober hat die Neurologie der Stiftung Tannenhof eine neue Leitung: Dr. Anna de Simone hat als Leitende Ärztin den in Pension gegangenen Prof. Dr. Hans-Joachim Braune abgelöst. Beim Neujahrsempfang wurde sie nun offiziell begrüßt.