München – BILD berichtete gestern, dass die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC/13. bis 15. Februar 2026) hohe Vertreter der Islamischen Republik eingeladen habe. Diese hätten bereits zugesagt. Daraus wird jetzt nichts.
Außenminister Abbas Araghtschi (63) und sein Stellvertreter würden planen, auf Einladung der MSC nach München zu kommen, hatte zuerst das Portal „euraktiv“ gemeldet. Wie kann es sein, dass die Vertreter des Mörder-Regimes, das in den vergangenen Tagen Tausende Menschen getötet hat, weiter auf dem internationalen Parkett mittanzen?
Auf BILD-Anfrage war von der MSC zunächst keine Stellungnahme gekommen. Heute nun meldete sich das Organisations-Team und teilte mit: Die Mullah-Vertreter sind ausgeladen!
„Vor mehreren Wochen wurde eine Einladung an einzelne Regierungsvertreter aus dem Iran ausgesprochen“, sagte ein MSC-Sprecher BILD. „Angesichts der aktuellen Vorgänge wird die Münchner Sicherheitskonferenz diese Einladungen nicht aufrechterhalten.“
Tausende Tote
„Aktuelle Vorgänge“? Offenbar eine Anspielung auf die brutale Niederschlagung des Aufstands der vergangenen Wochen. Tausende Iraner waren auf die Straße gegangen, um ein Ende des Gottesstaats zu fordern, ein Iran u. a. ohne Scharia und Kopftuch-Zwang für Frauen. Das Regime reagierte brutal, tötete mehrere Tausend Menschen in wenigen Tagen – und schaltete das Internet ab, damit die Welt so wenig wie möglich davon mitbekommt.
Weiter betonte der Sprecher, dass der MSC ihre Einladungspolitik „grundsätzlich nicht“ erläutere und dies in diesem Fall nur „aufgrund des nachvollziehbar großen Interesses“ tue.