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Stefan Kuhn
Über Schrottimmobilien, wie hier früher an der Castroper Straße / Ecke von-Bodelschwingh-Straße, redete der Herner SPD-Bundestagsabgeordnete Hendrik Bollmann im Plenum.
Hendrik Bollmann (SPD) äußerte sich im Bundestag
Über Maßnahmen gegen Schrottimmobilien
Im Plenum des Deutschen Bundestages fand am Freitag (16.1.2026) die Debatte zum Thema „Maßnahmen gegen Schrottimmobilien“ statt. Der Herner SPD-Bundestagsabgeordnete Hendrik Bollmann, gleichzeitig auch Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen, trat dabei vor das Redepult.
Er sagte: „Problemimmobilien sind kein Randphänomen. Sie bedrohen ganze Quartiere und untergraben das Vertrauen der Menschen in die Handlungsfähigkeit des Staates. Wer jahrelang Miete kassiert, aber nicht investiert, wer Wohnraum verwahrlosen lässt und Menschen gefährdet, darf sich nicht länger hinter endlosen Rechtswegen verstecken. Deshalb haben wir bereits in der letzten Wahlperiode unter SPD-Führung ein Gesetz gegen missbräuchliche Zwangsversteigerungen auf den Weg gebracht.“
Weiter führte er aus: „Jetzt gehen wir die nächsten Schritte. Wir stärken die Städtebauförderung mit einer Rekordsumme von über eineinhalb Milliarden Euro, damit Kommunen nicht vor der Wahl stehen, entweder eine Schule zu sanieren oder eine Problemimmobilie zu kaufen. Auf dieser Grundlage ziehen wir nun die notwendigen gesetzlichen Konsequenzen. Mit der anstehenden Novelle des Baugesetzbuches wollen wir klar machen: Der Staat schaut nicht weg – er handelt. Für stabile Quartiere, sichere Nachbarschaften und den Zusammenhalt in unseren Städten.“
Freitag, 16. Januar 2026
| Quelle: Hendrik Bollmann