Das Kunsthaus Köflach ist um eine Ausstellungsfläche reicher. Am Donnerstagabend startete der Salon im Erdgeschoss in den ehemaligen Räumlichkeiten der Bibliothek mit der Ausstellung von Juan Carlos Callejas Garzon mit dem Titel „La Pintura como Medio“. Der gebürtige Kolumbianer lebt mit seiner Frau in Graz und lockte in Köflach zahlreiche Gäste an.
KÖFLACH. Das Kunsthaus Köflach wurde um den neuen Salon erweitert. In den ehemaligen Räumlichkeiten der Bibliothek entstand eine etwas kleinere, aber feine Ausstellungsfläche mit hohen Wänden. Ideal für die großflächigen Werke von Juan Carlos Calleja Garzon. Der gebürtige Kolumbianer lebt mit seiner Frau in Graz. In dessen Galerie sah Kunsthaus-Leiterin Ulrike Janach seine Werke und war begeistert.

Kolumbianisches Flair in Köflach
Am Donnerstagabend wurde zur Vernissage geladen. Bürgermeister Helmut Linhart eröffnete gemeinsam mit Janach die Ausstellung. Der Künstler war selbst anwesend und erklärte in seiner Rede seinen Werdegang, seine Techniken und seine Philosophie. Vielschichtigkeit ist ein zentrales Thema, nicht nur in seinen Motiven, sondern auch in seiner Technik, denn er arbeitet mit selbst gemischten Farben, für die er Pigmente aus Kolumbien verwendet. Aussagen wie „meine Farben wirken, als würden sie schwimmen“, „Ich male das, was an Erinnerungen in meinem Kopf existiert“ und „Malerei ist ein Ort, wo Erfahrung sichtbar wird“, prägten die Rede von Calleja.

Im Kunsthaus Köflach sind nicht nur seine Werke zu erwerben, sondern auch originelle Schlüsselanhänger, die er selbst gestaltete. Künstlerkolleginnen und -kollegen wie Fritz Prehal, Christine Kertz oder Elisabeth Raunig ließen sich die Vernissage nicht entgehen, ebenso war der kolumbianische Honorarkonsul Alonso Jimenez in der Lipizzanerheimat. Eine Combo der Musikschule Köflach sorgte für die musikalische Umrahmung.

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