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Meike und Jürgen aus Bochum freuen sich über ihr Traumhaus. © Omaze
Ein Paar aus Bochum gewinnt eine Villa im oberbayerischen Alpenvorland. Der Gewinn beendet Jahre voller Sanierungssorgen in der Heimat im Ruhrgebiet.
Bochum – Ein Paar aus Bochum ist unverhofft zu Immobilienbesitz in Oberbayern gekommen. Jürgen Möllenhoff (59) und seine Lebensgefährtin Meike (67) haben in der Soziallotterie „Omaze“ eine Landhaus-Villa nahe der Alpen gewonnen. Der angegebene Wert: rund 2,7 Millionen Euro. Dazu kommt ein Bargeldbetrag von 100.000 Euro.
Vom Sanierungsstau in Bochum zum überraschenden Glück
Für die beiden bedeutet der Gewinn vor allem eines: ein radikaler Schnitt mit dem bisherigen Alltag. Denn bislang lebte das Paar in einem rund 200 Jahre alten Fachwerkhaus in Bochum. Das Gebäude ist seit Generationen in Familienbesitz. Was früher Zuhause war, wurde zuletzt zur Dauerbaustelle. Sanierungen waren nötig, aber kaum noch zu stemmen.
„In unserem alten Haus bröckelt alles“, sagt Möllenhoff in einer Mitteilung der Soziallotterie. Die Arbeiten hätten die eigenen Möglichkeiten längst überschritten. Der Zustand des Hauses habe sie über Jahre belastet. Mit dem Gewinn ist dieses Kapitel abrupt beendet.
Bochumer Alltag im alten Fachwerkhaus wurde zur Belastung
Die Villa in Oberbayern ist vollständig möbliert. Große Fensterfronten, offene Räume und ein weiter Blick in die Landschaft prägen das Haus. Küche, Wohnbereich und Terrasse gehen fließend ineinander über. Das Herzstück ist eine große Küche mit Kochinsel.
Meike und Jürgen aus Bochum vor ihrem neuen Traumhaus in Bayern. © Omaze
Ein eigener Entertainment-Bereich gehört ebenfalls zum Haus. Dort steht ein Heimkino. Sauna, Fitnessbereich und eine beheizte Outdoor-Wanne gehören zur Ausstattung.
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Die Villa ist mit moderner Smart-Home-Technik ausgestattet und verfügt über eine Photovoltaikanlage. Für das Paar kein Fremdwort. Möllenhoff arbeitet als IT-Administrator, Meike als forensische Sachverständige. Kennengelernt haben sie sich vor Jahren über einen gemeinsamen Technikbezug.
Bochum bleibt im Herzen – auch mit Villa und Alpenblick
VfL-Bochum-Fan Meike stammt aus einer Karnevalsfamilie und reist jedes Jahr zur fünften Jahreszeit nach Köln. Ob das künftig auch von Bayern aus klappt, bleibt offen (hier weitere News zu Geld und Finanzen aus NRW bei RUHR24 lesen).
Wie seriös ist Omaze?
Omaze ist in Deutschland als Soziallotterie zugelassen. Die Verlosungen stehen unter Aufsicht der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL). Der Anbieter ist auf der offiziellen Whitelist der Behörde geführt und damit legal.
Veranstalter der Lotterie ist die gemeinnützige DoGood gGmbH mit Sitz in Frankfurt am Main. Ein Teil der Einnahmen fließt an gemeinnützige Organisationen. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 30 Prozent des Umsatzes.
Die Ziehung der Gewinner erfolgt notariell überwacht über einen Zufallsalgorithmus. Öffentlich einsehbar sind die Ziehungen nicht, das ist gesetzlich untersagt.
Nicht veröffentlicht wird, wie viele Lose insgesamt verkauft werden. Die tatsächlichen Gewinnchancen bleiben damit unklar.
Und wie kam das Bochumer Paar über Omaze an den unglaublichen Gewinn? Das Unternehmen ist eine staatlich zugelassene Soziallotterie (siehe Infobox). Teilnehmende kaufen Lose und haben die Chance auf Preise wie Häuser, Autos oder Geld, während ein Teil der Einnahmen an gemeinnützige Organisationen geht.
Für die aktuelle Verlosung kosten Lose zum Beispiel 10 Euro für 20 Lose, 25 Euro für 50 Lose oder 35 Euro für 70 Lose, jeweils inklusive Teilnahme an einer Bonus-Ziehung. Es gibt auch Abonnements mit monatlicher Abbuchung, die automatisch Lose für alle laufenden Verlosungen enthalten und jederzeit kündbar sind.