KSCGegner Preußen Münster hat sich im spanischen Murcia auf die Mission „Klassenerhalt“ vorbereitet. Trainer Alexander Ende arbeitete mit seinem Kader, um in den restlichen 17 Partien den Klassenerhalt in Liga zwei zu sichern. Aktuell haben die Preußen Rang zwölf inne und 20 Punkte auf dem Konto.

Preußen Münster: Starkes Team mit großer Moral

Die Münsteraner Basics, mit denen diese Punkte eingefahren wurden: Hohes Pressing, nach Ballbesitz schnelles Umschalten. Und: Münster will viel Ballbesitz haben. Etwas, was dem Spiel des KSC entgegenkommt.

Am 17. Spieltag der laufenden Saison, dem letzten vor der kurzen Winterpause, gelang den Preußen ein beachtenswertes 1:1 gegen den spielstarken Aufstiegsaspiranten aus Elversberg. Fußballerisch bewiesen die Münsteraner da erneut, dass sie ein starkes Team mit großer Moral sind. Allerdings war dies das dritte Spiel in Folge, in dem Münster ohne Sieg blieb.

Alexander Ende, Trainer von Preußen Münster.

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Alexander Ende, Trainer von Preußen Münster.
Foto: Robert Michael/dpa

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Alexander Ende, Trainer von Preußen Münster.
Foto: Robert Michael/dpa

Coach Alexander Ende beschäftigt sich mit dieser Negativserie nicht wirklich. Er sieht sein Team nach dem siebentägigen Trainingslager im spanischen Murcia gut gerüstet für den „Balanceakt Klassenerhalt“ in der Rückrunde. Klar ist: Nach der Last-Minute-Rettung in der Vorsaison lautet das Ziel auch in der zweiten Saison nach dem Aufstieg Klassenverbleib.

KSC dominiert Bilanz gegen Münster deutlich

Insgesamt wurden zwischen Münster und dem KSC 14 Wettkampfpartien ausgetragen. Die Badener konnten davon neun siegreich gestalten, vier endeten remis. Die beeindruckende Torbilanz: 36 Treffer erzielten die Blau Weißen, 15 mussten sie hinnehmen. 

Oliver Batista Meier. (Archivbild)

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Oliver Batista Meier. (Archivbild)
Foto: Hendrik Gräfenkämper/Jan Huebner

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Oliver Batista Meier. (Archivbild)
Foto: Hendrik Gräfenkämper/Jan Huebner

Bester Torschütze aktuell beim KSC-Gegner ist der offensive Mittelfeldspieler Oliver Batista Meier, der fünf Treffer markierte. Der KSC-Gegner ist besonders in der Schlussviertelstunde torgefährlich, markierte in dieser Spielphase acht seiner insgesamt 25 Treffer. Der aktuelle Co-Trainer Daniel Gordon sah als Spieler gegen die Preußen dreimal die gelbe und einmal die rote Karte. 

Ex-KSC-Profis im Team von Preußen Münster

Luca Boley, der Ex-KSC-Spieler, hat sich bei den Münsteranern in der Hinrunde einen Stammplatz links in der Viererkette gesichert. Der andere Ex-KSC-Profi in den Reihen des kommenden KSC-Gegners ist der große Pechvogel Malik Batmaz. Beim Duell gegen Holstein Kiel lief die 5. Minute, als Angreifer Batmaz nach einem Zweikampf auf dem Rasen liegenblieb.

Malik Batmaz. (Archivbild)

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Malik Batmaz. (Archivbild)
Foto: Hendrik Gräfenkämper/Jan Huebner

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Malik Batmaz. (Archivbild)
Foto: Hendrik Gräfenkämper/Jan Huebner

Bei seinem zweiten Startelfeinsatz in dieser Saison versuchte es der Stürmer nach kurzer Behandlung noch einmal, humpelte dann aber nach zehn Minuten, vom Physiotherapeuten gestützt, vom Platz. Für Batmaz war das nach seiner Kreuzbandverletzung im August 2024 ein erneuter Rückschlag. Der sympathische Offensivspieler hatte sich „zurückgekämpft“ und zog sich erneut einen Kreuzbandriss zu.

KSC leidet unter Personalmangel in der Abwehr

Und wie ist die Lage beim KSC? So wie in der Hinrunde: Kaum Konkurrenzkampf im Kader. Durch den Langzeitausfall von Marcel Beifus, durch die gegen Ende der Vorbereitungszeit bei Defensivallrounder Marcel Rapp erkannten Probleme am rechten Sprunggelenk, die einen operativen Eingriff nötig machten, und durch die noch nicht in den Griff bekommenen Probleme bei Christoph Kobald, der sich vor der Partie in Bochum, Mitte Dezember, eine Zerrung in der Wade zugezogen hatte und noch immer ausfällt, herrscht Personalnot bei den Innenverteidigern.

Marcel Beifus verletzte sich beim ersten Training des KSC in Estepona.

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Marcel Beifus verletzte sich beim ersten Training des KSC in Estepona.
Foto: Michaela Anderer

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Marcel Beifus verletzte sich beim ersten Training des KSC in Estepona.
Foto: Michaela Anderer

Heißt: Im Abwehrzentrum stehen noch Routinier Marcel Franke und Youngster Paul Scholl zur Verfügung. Um diese Lücke etwas zu schließen, holte sich der KSC zudem Stephan Ambrosius kurz vor dem Spiel zurück in den Kader.

Doch während die Konkurrenzclubs in der Winterpause mächtig aufgerüstet haben, ist der Kader des KSC in dieser Phase mächtig geschrumpft.

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