Dynamo Dresden bejubelt die Führung

Stand: 19.01.2026 00:00 Uhr

Dynamo Dresden hat zum Rückrundenauftakt der 2. Fußball-Bundesliga das wichtige Kellerduell gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 2:0 (1:0) gewonnen und den letzten Platz der Tabelle damit an die Gäste weitergereicht. Thomas Keller (35. Minute) und Jakob Lemmer (50.) erzielten die Treffer für die Gastgeber.

Dresden zeigte vor allem in Halbzeit zwei eine starke Leistung und hätte die Partie durchaus noch höher gewinnen können. Mit dem Sieg robbt sich Dynamo mit nun 16 Punkten immerhin bis auf drei Zähler an den Relegationsrang heran. Für Greuther Fürth geht die Negativserie der sieglosen Spiele dagegen weiter. Der bislang letzte Erfolg liegt sechs Spiele zurück und datiert auf Anfang November.

Der erleichtete Dresdner Trainer Thomas Stamm lobte seine Mannschaft: „Wir haben in der richtigen Phase die Tore gemacht.“ Fürths Heiko Vogel beklagte die fehlende Intensität seiner Mannschaft und entschuldigte sich bei den mitgereisten Fans: „Sie gehen dann mit dem gleichen Gefühl nach Hause: Wütend und enttäuscht, weil eigentlich mehr drin gewesen ist.“

Dresden steigert sich langsam

Das wichtige Kellerduell begann eher vorsichtig: Fürths Joel Futkeu vergab die ersten beiden Chancen (8./12.). Im Anschluss wurden die Gastgeber stärker und drängten Fürth etwas mehr in die eigene Hälfte. Neuzugang Keller setzte zum wuchtigen Distanzschuss an, wurde jedoch abgeblockt. Vier Minuten später lag die Kugel im Netz der Gäste – allerdings stand Stürmer Vincent Vermeij vorher im Abseits.

Dann jedoch war es um Fürth geschehen: Nach einer Ecke stieg Dresdens Keller am höchsten und köpfte zur inzwischen verdienten Führung ein. Fast hätte der nächste Standard kurz vor der Pause für den zweiten Treffer gesorgt, aber dieses Mal konnte Timo Schlieck im Gäste-Tor Kellers Kopfball abwehren.

Fürth offensiv enttäuschend

Die zweite Hälfte startete mit einem Paukenschlag: Lemmer zog aus rund 25 Minuten ab und die Kugel schlug unten links zum 2:0 ein. Schlieck sah dabei zumindest unglücklich aus, denn der Abschluss erschien haltbar. Dynamo kontrollierte daraufhin die Partie, von Fürth war offensiv wenig zu sehen. So sah es auch Vogel: „Wir haben zu wenig investiert.“

Selbst in der Schlussphase blieb ein Aufbäumen der Gäste lange aus – ganz anders Dresden: Hauptmann und der eingewechselte Christoph Daferner vergaben beste Gelegenheiten auf den dritten Treffer. Kurz vor Schluss wäre dann fast aus dem Nichts doch noch der Anschlusstreffer der Fürther gefallen: Der Pfosten rettete beim Abschluss der Gäste die „weiße Weste“ für Dynamo.

„Das war der erste Schritt, den wir machen wollten“, analysierte Stamm, der sich in der Rückrunde mehr Punkte erhofft. Darauf hofft natürlich auch Vogel. Damit das gelingen kann, werde „im Training ein anderer Wind wehen“, kündigte er an.

Dresden in Magdeburg, Fürth gegen Braunschweig

Dresden ist am Samstagabend beim 1. FC Magdeburg zu Gast (20.30 Uhr). Fürth empfängt am Samstagmittag Eintracht Braunschweig (13.00 Uhr).