Das hatte sich Carl Zeiss Jena wohl ganz anders vorgestellt.
Bei Südwest-Regionalligist FSV Frankfurt setzte es am Samstag eine 0:2-Pleite. Herdi Bukusu (27.) und Cas Peters (37.) trafen. „Wir haben uns in den Zweikämpfen auffressen lassen“, sagt Trainer Volkan Uluc (55).
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Der Jena-Volkan brodelt schon!
Was den Zeiss-Coach besonders störte: „Die Körperlichkeit, das Zweikampfverhalten war nicht ausreichend.“ Speziell nach Ballverlusten sei die direkte Reaktion seiner Spieler indiskutabel gewesen. „Nicht nachgesetzt, stehen geblieben. So wird das nichts“, bemerkt Uluc.
Der zweite Jena-Anzug sitzt noch nicht
Er schätzt den FSV Frankfurt als nicht so stark ein wie den ersten Pflichtspielgegner VSG Altglienicke (1. Februar, 14 Uhr). „Deshalb müssen wir jetzt ganz schnell den Schalter umlegen. Wir brauchen sonst nicht über große Ziele philosophieren“, erklärt der Zeiss-Coach, der insbesondere die Spieler des Anschlusskaders in die Pflicht nahm. „Es gab ja immer Fragen, warum der eine oder andere so wenig spielt. Solche Testspiele geben dann die passenden Antworten“, saqt Uluc.
Immerhin: Ein paar Spielminuten hat der zuletzt arg gescholtene Kay Seidemann (25) erhalten. „Die Praxis tut ihm gut, wir führen ihn jetzt langsam zurück ans Team. Er hat seine Sache gut gemacht“, erklärt Uluc den kleinen Lichtblick des Tages.
Bis Dienstag hat er der Mannschaft erst einmal freigegeben. Nach zwei Wochen im Trainingslager und dem vermasselten Härtetest sollen seine Profis neue Kräfte sammeln.
