Etwa 120.000 Menschen sahen das Lichtspektaktel im Paulusdom. Wo es jetzt Station macht und ob es zu einer Neuauflage in Westfalen kommt.
Gut 120.000 Besucher haben seit September die Lichtshow „Luminiscence“ im Münsteraner Paulusdom besucht. Die rund 220 Veranstaltungen der Deutschland-Premiere seien restlos ausverkauft gewesen, teilten die Veranstalter am Sonntag mit. Ab dem 6. Februar wird die Kunstinstallation in der evangelischen Lorenzkirche in Nürnberg zu sehen sein.
Aufgrund des großen Erfolges sei eine Rückkehr nach Münster in den nächsten Jahren aber fest geplant, hieß es weiter. Das Kunstprojekt hatte in Licht und Projektionen die Geschichte des Doms erzählt, untermalt von Livemusik von Chor und Orgel. Aus dem Off führte die als Staatsanwältin aus dem Münster-ARD-„Tatort“ bekannte Schauspielerin Mechthild Großmann mit ihrer markanten Stimme durch die Veranstaltung.
Der Münsteraner Diözesan-Administrator, Antonius Hamers, hatte zur Premiere im September die Schau ein Zeichen der ereignisreichen und überdauernden Existenz der Bischofskirche genannt: „Über die Zeiten hinweg hat er uns ein Denkmal des Glaubens gegeben“, so Hamers. Oder, wie es der Dom selbst mit der Stimme von Großmann ausdrückte: „Ich werde das bleiben, was ich immer war: ein Symbol der Ewigkeit.“