„Wer wird Millionär?“

Günther Jauch witzelt über Düsseldorfer

19.01.2026 – 18:20 UhrLesedauer: 2 Min.

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Günther Jauch (Archivbild): Der Moderator ließ sich einen Düsseldorf-Witz nicht nehmen.

Rheinische Rivalitäten: In seiner Quizsendung in Köln empfängt Günther Jauch einen Kandidaten aus der Landeshauptstadt. Das lässt der Moderator nicht unkommentiert.

Kandidat Uwe Schmitz hatte bei RTL kein Heimspiel: Für seine Teilnahme an der jüngsten Folge „Wer wird Millionär?“ (RTL) musste der Importeur aus Düsseldorf in den Kölner Vorort Hürth fahren. Dort wird die Sendung mit Günther Jauch seit Jahren gedreht, an diesem Montagabend ist sie live im TV zu sehen.

Als der erfahrene Quizmoderator Schmitz zu Beginn nach seiner Herkunft fragte, antwortete dieser: „Düsseldorf. Darf man das hier überhaupt sagen?“ – eine Anspielung an Jauchs Studiopublikum, das sich in Hürth für die TV-Aufzeichnung eingefunden hatte.

Jauch schmunzelte und gab sich aufgrund der altbekannten Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf wohlwollend: „Das sind ja auch Menschen.“ Das brachte dem 69-Jährigen Gelächter vom Publikum ein.

Trotz seiner Herkunft unterstützte das Publikum Schmitz an dem Abend bestmöglich. Als er bei der Frage, ob die A555 tatsächlich Deutschlands älteste Autobahn ist, strauchelte, half ihm eine Dame aus dem Publikum weiter.

Sie wusste, dass der frühere Kölner Oberbürgermeister und spätere Bundeskanzler Konrad Adenauer die Autobahn einst eröffnet hatte – konnte sich an die Details aber auch nicht so recht erinnern. Die Autobahn zwischen Köln und Bonn wurde von Adenauer 1932 als erste reine Kraftfahrzeug-Schnellstraße, noch bevor der Begriff „Autobahn“ offiziell verbreitet war, eröffnet. Die Strecke gilt daher als Startpunkt des deutschen Autobahnnetzes.

Wirklich weit kam der Düsseldorfer Kandidat in Hürth an diesem Abend jedoch nicht: Bei der 64.000-Euro-Frage stieg er freiwillig aus. Wer im „Gasthof zum Tänzelnden Pony“ einkehrt, wusste Schmitz nicht. Mit „Danke für die tolle Erfahrung, E wie Ende“ beschloss er, mit 32.000 Euro die Heimfahrt nach Düsseldorf anzutreten.

Der Gast im „Tänzelnden Pony“ wäre übrigens der Hobbit Frodo Beutlin aus dem „Herren der Ringe“ gewesen.