Rund um den 20. Januar feiern viele Schützenbruderschaften ihren Schutzpatron, den heiligen Sebastian. Dazu werden erst Gottesdienste gefeiert, ehe die Bruderschaften sich zu ihrer Jahreshauptversammlung treffen. Die Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft Büttgen macht am Samstag, 24. Januar, den Anfang, am Sonntag folgen die Bruderschaften aus Kaarst und Holzbüttgen. Bei Letzterer könnte es spannend werden, denn in Holzbüttgen steht eine Beitragserhöhung auf der Tagesordnung.
In Büttgen wird bereits am Samstag das Patronatsfest gefeiert. Zu Beginn gibt es um 17 Uhr eine Heilige Messe in der Kirche St. Aldegundis, zu der auch alle Bürger eingeladen sind. Musikalisch begleitet wird sie von der Musikkapelle Kleinenbroich, die ebenfalls bei der anschließenden Jahreshauptversammlung im katholischen Pfarrzentrum in den Pausen spielen wird. Bei der Versammlung stehen unter anderem turnusgemäß Wahlen zum Vorstand und zur Regimentsführung auf der Tagesordnung. Dazu zählen die Posten des ersten Brudermeisters sowie des Vizepräsidenten und Schatzmeisters des Festausschusses. Zudem wird es Berichte aus dem Vorstand und Informationen über das Jahresprogramm geben sowie die Ehrungen von Jubilaren und des letztjährigen Schützenkönigs Denis Wieczorek.
Das Programm in Kaarst beginnt am Sonntag, 25. Januar, um 10 Uhr mit einer Messe in der Kirche Sankt Martinus, danach wird am Ehrenmal ein Kranz niedergelegt. Bei der anschließenden Jahreshauptversammlung im Albert-Einstein-Forum stehen neben den Jubilarehrungen ebenfalls Wahlen an: Unter anderem werden der Geschäftsführer und der Schützenmeister gewählt. Später wagt der Vorstand einen Ausblick auf das Schützenfest 2026.
Spannender könnte die Jahreshauptversammlung der Bruderschaft Holzbüttgen am Sonntag, 25. Februar, ab 11.30 Uhr im Saal der Gaststätte „Bischofshof“ werden – zumindest beim Blick auf die Tagesordnung. Denn unter Punkt 15 „Anpassung der Mitgliedsbeiträge“, der ziemlich am Ende der Versammlung aufgerufen wird, schlägt der Vorstand eine Beitragserhöhung vor. Bereits im Vorfeld wurde an die Mitglieder ein Vorschlag kommuniziert. Dieser sieht bei den Jungschützen eine Erhöhung von 30 auf 48 Euro vor, bei den aktiven Schützen soll der Beitrag von aktuell 72 auf 96 Euro angepasst werden. Der Vorstand begründet dies mit gestiegenen Kosten in den vergangenen und einer zu erwartenden Kostensteigerung in den kommenden Jahren.