Der Beitrag erschien bereits auf Nordkurier.de. Aufgrund des großen Interesses veröffentlichen wir ihn erneut.

Es ist ein Foto, welches die Grausamkeit der Natur unverstellt zeigt und was selbst professionellen Tier-Fotografen selten gelingt. Heiderose Richter hatte nicht nur Glück zum richtigen Moment aus ihrem Küchenfenster zu sehen, sondern auch noch die Kamera griffbereit.

Spektakuläre Aufnahme

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Erst begleitete sie den Karnevalsumzug des Brüssower Karnevals Klub mit der Kamera, so wie die letzten Jahrzehnte auch.

Als sie dann aber wieder einmal auf der Pirsch nach Tieraufnahmen war, gelang es ihr einen Bussard im Flug und auf einem Ast sitzend zu fotografieren.

Das spektakulärste Foto machte die rüstige Rentnerin, die so viel Lebenslust ausstrahlt, aber aus dem Küchenfenster: Ein Sperber zerlegt nach der Jagd seine Beute.

Blitzschnell zugeschlagen

Zuvor muss der Sperber seine Beute messerscharf fixiert und Sekunden später zugeschlagen haben. In Überraschungsangriffen stürzen sich Sperber auf ihre Beute und verfolgen sie mit spektakulären Manövern in dichten Wäldern oder zwischen Gebäuden. Teilweise folgen sie den kleinen Beutevögeln sogar zu Fuß bis in Gebüsche hinein.

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Er wird derzeit nicht als gefährdet eingestuft, war jedoch – ähnlich wie der Habicht – in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts starken Verfolgungen ausgesetzt. Jetzt fürchten manche Vogelschützer eine Bedrohung durch die Windparks.

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