Paris – SMS zum Mitlesen! Wie Donald Trump in die sozialen Medien postete, schlug ihm Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (48) privat ein G7-Dinner in Paris vor – mit Beteiligung Russlands!
In einer Textnachricht an den US-Präsidenten schrieb der französische Präsident: „Ich kann ein G7-Treffen nach Davos in Paris am Donnerstag aufsetzen. Ich kann die Ukrainer, die Dänen und die Syrer und die Russen am Rande dazu einladen. Lass uns ein Dinner haben, bevor du zurückfliegst.“
Zuvor schrieb Macron (derzeit am Auge verletzt), wie einig sie sich seien und „was für tolle Sachen wir machen können“ mit Blick auf den Iran. Er schrieb allerdings auch: „Ich verstehe nicht, was du bei Grönland anstellst.“ Die Nachrichten sind echt: Das bestätigte der Élysée-Palast der DPA.

Macron hat seit Tagen ein dickes Auge und trägt wohl deshalb eine Sonnenbrille
Foto: IMAGO/ABACAPRESS
Ob Macron wollte, dass seine SMS in die Welt geblasen wird? Wohl kaum! Ähnlich erging es aber nur eine Stunde später Nato-Generalsekretär Mark Rutte (58), der Trump eine Schmeichel-SMS geschickt hatte.

Schleimt schon wieder bei Trump! Und dem gefällt es so sehr, dass er die SMS in die Welt bläst
Foto: Alex Brandon/AP/dpa
„Was du in Syrien geschafft hast, ist unglaublich. Ich werde (…) in Davos deine Arbeit dort, in Gaza und in der Ukraine herausstellen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir einen Weg vorwärts bei Grönland finden. Ich kann es kaum erwarten, dich zu sehen.“
Rutte dürfte die Veröffentlichung seiner Textnachricht an Trump besonders peinlich sein. Sein Geschleime Richtung Trump steht schon länger in der Kritik. Im Juni, als sich die Nato bei ihrem Gipfel in Brüssel auf das Fünf-Prozent-Ziel einigte, nannte der Nato-Generalsekretär den US-Präsidenten sogar „Daddy“. Sein Job ist es, das Nordatlantik-Bündnis zusammenzuhalten – und die Mittel dazu wählt er offenbar, indem er in den höchsten Tönen lobt, was für ein Macher Trump doch sei. Und der hört es gerne …